High-End-Streamer: Auralic Aquila X3

Auralic, Pionier in Sachen Musik-Streaming, stellt den neuen Streaming-Media-Prozessor Aquila X3 vor.

Auralic Aquila High End 2025

Auralics high-endige Streaming-Komponenten wie der neue Aquila X3 konnten bereits mehrfach im Test bei STEREO überzeugen. Kürzlich schnitt hier etwa der Auralic Vega S1 mit sehr guten Klangergebnissen ab. Mit rund 2000 Euro stellt er quasi die Einstiegsklasse des chinesischen Herstellers da.

Deutlich teurer ist der neue High-End-Streamer Aquila X3, den Auralic auf der High End 2025 zeigt. Untergebracht ist er in in einem modernen, schlanken Gehäuse. An seiner Frontseite prangt ein großer 14-Zoll-Touchscreen.

Durch seine modulare Architektur kann das Gerät individuell angepasst und erweitert werden – Auralic bietet austauschbare Seitenteile und Gerätedeckel an in verschiedenen Finishes. Ein CD-Laufwerk ist als Toplader integriert. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil im selben Gehäuseformat. Auch bei diesem kann die Oberseite ausgetauscht werden. 

Tesla-G3-Streaming-Client

Das Herzstück des Aquila X3 bildet die von Auralic entwickelte Tesla-
G3-Streaming-Plattform. Hiermit kann das Gerät hochauflösendes Audio wie DSD- und PCM-Formate streamen.


Seine LEO-Clock soll die Taktgenauigkeit maximieren und Jitter minimieren. Trotz hoher Rechenleistung arbeitet der Prozessor laut Hersteller energieeffizient. 

Der Aquila X3 bietet in seiner Grundausstattung folgende Eingänge:

Netzwerk: Ethernet und WiFi

Integrierter CD-Transport: Abspielen und Ripping von CDs auf eine optionale 8TB SSD oder einen USB-Massenspeicher

Digitale Eingänge: Zwei Toslink-, ein Koaxial- und ein HDMI eARC-Eingang

USB-Schnittstellen: USB-Audio (Rückseite), USB-C (Vorderseite), USB 3.0 für externe Speichermedien

Preise und Erweiterbarkeit von Auralic Aquila X3

Die integrierte LightningCast-Technologie ermöglicht Multiroom-Streaming in Lossless-Qualität. Sie unterstützt Protokolle wie AirPlay, Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect sowie Roon, UPnP und mehr. Der neue Auralic Aquila X3 soll ab 15.995 Euro aufwärts kosten. Die bisher verfügbaren Deckel (Schiefer, Walnuss, Marmor) sollen 1.200€ kosten für Streamer und Netzteil, ein paar Seitenpaneele 750€. Auch etwa die Farbe des CD-Arms sowie des PSUs kann für einen Aufpreis angepasst werden.

Wer auch einen analogen Ausgang wünscht, kann das entsprechende Modul mit dem Fusion DAC Gen II und analogem Vorverstärker für circa 7.900€ einbauen lassen. Das ebenfalls analoge Eingangsmodul kostet 1.150€ und beinhaltet eine MM-Phono-Stufe. Es verarbeitet sein Signal auf Wunsch komplett analog, oder wird ins Digitale gewandelt, um von der Software-Verarbeitung des Auralic zu profitieren. Zuletzt können auch Festplatten in den Aquila G3 eingebaut werden, die Preise starten hier bei 750€ für eine 4TB SSD.



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