Hana Umami Black: Hochpreisiger MC-Pickup mit Diamant

Umami Black integriert als erstes Modell des japanischen Tonabnehmer-Spezialisten Hana einen Diamant-Nadelträger.

hana-umami-black

Die zentrale Komponente des neuen Umami-Black-Tonabnehmers von Hana ist ein Diamant-Cantilever. Zusammen mit dem „OKD“-Moving-Coil-Generator soll er eine präzise Abtastung ermöglichen. Laut Hana gewährleistet der Nadelträger dank seiner außergewöhnlichen Steifigkeit eine direkte und präzise Übertragung der Rillenmodulationen zum Generator.

Am Diamant-Nadelträger des Umami Black sitzt ein „nackter“, also ungefasster Abtastdiamant mit Microline-Schliff. Dieser Diamant entspricht nach Angaben von Hana nahezu exakt der Form des ursprünglichen Schneidstichels, der beim Mastering von Schallplatten für die Pressvorlage verwendet wird.

Diese Form des Nadelschliffs ermöglicht laut Hersteller die Abtastung von Rillenbereichen, die andere Nadelformen oft nicht mehr erreichen. Hana gibt die Abtastfähigkeit bei 2 g Auflagekraft mit 70 µm/mN an.


Das „Auricle“-Gehäuse des Umami Black hat mit eine spezielle Urushi-Lackierung, die neben ästhetischen Aspekten auch funktionale Vorteile bieten soll, indem Resonanzen minimiert werden.

Hana_Umami-Black an Tonarm

Weitere technische Merkmale umfassen eine spezielle Spulenstruktur und einen Magnetkreis, die gemeinsam für eine verbesserte Klangwiedergabe sorgen sollen. Der Frequenzgang des Umami Black betägt 15 bis 50.000 Hertz.

Kältebehandlung zur Klangoptimierung

Alle Komponenten des Signalwegs sind zudem kryogenisch behandelt, einem „Kaltglüh“-Prozess bei Temperaturen nahe dem Nullpunkt. Dies soll laut Hersteller die klangliche Reinheit des Generators sowie der goldbeschichteten Anschlusspins optimieren.

Verfügbarkeit, Garantie und Preis

Der Hana Umami Black wird ab Oktober 2025 in Deutschland verfügbar sein. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 10.000 Euro. Auf seine Tonabnehmer gewährt der japanische Hersteller eine Garantie von zwei Jahren.

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Cord Radke
Als freiberuflicher Journalist arbeitete Cord Radke als Online-Redakteur für den Deutschen Pavillon der EXPO2000 und für ein Kulturportal und machte Radiobeiträge zu Musikthemen für NDRinfo. Bis Ende 2023 leitete er als Chefredakteur das Special-Interest-Magazin „drums & percussion“. Bei STEREO ist er zuständig für News und aktuelle Themen aus dem Audio-Bereich. Obwohl noch mit Vinyl und Audiocassette sozialisiert, bekennt er sich zum Streaming und interessiert sich außer für HiFi für Musik- und Kulturthemen sowie New Media.


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