Die Linke will Knebelverträge verbieten

Nun hat auch die Partei „Die Linke“ ein Zehn-Punkte-Papier zum „Urheberrecht in der digitalen Welt“ verfasst. Wie zuvor schon SPD und Piratenpartei wollen die Linken die Rechte der Urheber gegenüber den Verwertern stärken. Konkret fordern sie ein Verbot so genannter „Total-Buy-Out“-Verträge, mit denen ein Künstler gegen eine Einmal-Zahlung sämtliche Rechte an seinem Werk dauerhaft abtritt.…

Nun hat auch die Partei „Die Linke“ ein Zehn-Punkte-Papier zum „Urheberrecht in der digitalen Welt“ verfasst. Wie zuvor schon SPD und Piratenpartei wollen die Linken die Rechte der Urheber gegenüber den Verwertern stärken. Konkret fordern sie ein Verbot so genannter „Total-Buy-Out“-Verträge, mit denen ein Künstler gegen eine Einmal-Zahlung sämtliche Rechte an seinem Werk dauerhaft abtritt. Außerdem soll dem Abmahn-Unwesen bei illegalen Musik-Downloads Einhalt geboten werden – das fordert ja sogar die Verbraucherschutz-Ministerin. Zum Stichwort „Kultur-Flatrate“ heißt es etwas vage: „Die Linke setzt sich dafür ein, alternative Vergütungssysteme durch entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen und eine Reform der Verwertungsgesellschaften zu unterstützen.“ Schutzfristen für Texter und Komponisten von 70 Jahren nach dem Tod finden die Linken zu lang. Sie wenden sich außerdem gegen Kopierschutzmaßnahmen und lehnen ACTA ebenso ab wie Internet-Zugangssperren oder Warnhinweise.



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