Streaming weltweit auf Platz 1

Nach der deutschen und der US-Musikindustrie hat nun auch der internationale Dachverband IFPI die Umsatzzahlen für 2017 veröffentlicht. Weltweit konnte die Branche ihren Gesamtumsatz um stattliche 8,1 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Der Zuwachs geht vor allem auf das Konto des Musik-Streamings, das um 41 % zulegte und nun der größte Einzelposten unter den verschiedenen…

Nach der deutschen und der US-Musikindustrie hat nun auch der internationale Dachverband IFPI die Umsatzzahlen für 2017 veröffentlicht. Weltweit konnte die Branche ihren Gesamtumsatz um stattliche 8,1 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Der Zuwachs geht vor allem auf das Konto des Musik-Streamings, das um 41 % zulegte und nun der größte Einzelposten unter den verschiedenen Vertriebsformen ist. Streaming kommt nun auf einen Anteil von gut 38 % am Gesamtumsatz, wohingegen die physischen Tonträger nur noch 30 % zum Geschäft beisteuern. Sie hielten sich aber mit einem Rückgang von 5,4 % noch relativ wacker im Vergleich zu den Downloads, die über 20 % Umsatz einbüßten. Die IFPI freut sich nun schon im dritten Jahr in Folge über wachsende Umsätze – nach 15 mageren Jahren. Gleichwohl kann sie sich nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass der aktuelle Umsatz nur 68 % des Höchststandes im Jahr 1999 ausmacht.



Die mit einem gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere Arbeit. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon gänzlich unbeeinflusst.

Enable Notifications OK No thanks