Streaming überholt Downloads in den USA

In 2015 hat das Geschäft mit Musik-Streaming in den USA erstmals mehr Umsatz erzielt als der Verkauf von Musik-Downloads. Streaming erreichte einen Anteil von 34,3 % am Gesamtumsatz, Downloads schrumpften im Vergleich zum Vorjahr um 10 % und kamen nur noch auf 34,0 % Umsatzanteil. In den Streaming-Umsätzen sind neben den kostenpflichtigen Abos, die dank…

In 2015 hat das Geschäft mit Musik-Streaming in den USA erstmals mehr Umsatz erzielt als der Verkauf von Musik-Downloads. Streaming erreichte einen Anteil von 34,3 % am Gesamtumsatz, Downloads schrumpften im Vergleich zum Vorjahr um 10 % und kamen nur noch auf 34,0 % Umsatzanteil. In den Streaming-Umsätzen sind neben den kostenpflichtigen Abos, die dank Apple Music und Tidal besonders kräftig zulegten, auch Einnahmen aus Werbung in der Gratis-Version von Spotify, in Personal Radios, etc. enthalten. Die physischen Formate gaben ebenfalls um 10 % nach und steuerten nur noch knapp 29 % zum Umsatz bei, wobei die Vinyl-LP aber um rund ein Drittel gegenüber dem Vorjahr zulegte und ihren höchsten Umsatz seit 1988 erreichte. Insgesamt kletterte der Umsatz der Musikindustrie in den USA um knapp 1 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 7 Mrd. Dollar. Diese Zahlen hat die RIAA, der Verband der US-Musikindustrie, veröffentlicht.



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