Jamo: Comeback der dänischen Traditionsmarke
Die traditionsreiche dänische Lautsprechermarke Jamo kündigt zur „High End“ im Juni ihre Rückkehr auf die internationale Bühne an.

Die Marke Jamo war lange Zeit Teil der Klipsch Group (Voxx International). Nach der Übernahme durch die Unternehmen Cinemaster und Rayleigh Lab soll die Marke mit einer umfangreichen neuen Produktpalette und einer verstärkten Rückbesinnung auf ihre skandinavischen Wurzeln wiederbelebt werden.

Hinter dem Neustart steht ein Führungsteam, das mit der Historie der 1968 in Dänemark gegründeten Marke vertraut ist. Xiaodong Yang, CEO von Cinemaster, war bereits in der Vergangenheit eng mit Jamo verbunden.
Künftig möchte man sich der Entwicklung von Lautsprechern vom Einstiegssegment bis hin zu High-End-Systemen widmen. Die Produktion der neuen Modelle soll dabei sowohl in Dänemark als auch in China erfolgen.
Namhafte Designer mit im Boot bei Jamo
Für das Design und die technische Konzeption hat Jamo nach eigenen Angaben ein internationales Team aus erfahrenen Spezialisten zusammengestellt.

Neben der dänischen Agentur Harrit Sørensen, die bereits in den 1990er-Jahren für Jamo tätig war, wirken namhafte Designer wie Simon Matthews (ehemals tätig für Focal, Bowers & Wilkins und Naim Audio) sowie Jamie Cobb vom britischen Studio ISO an der neuen Ausrichtung mit. Auch Kim Michel, spezialisiert auf industrielles skandinavisches Produktdesign, gehört zum kreativen Kern des Teams.
Portfolio reicht von Einstieg bis High-End
Technisch und ästhetisch soll die Marke wieder verstärkt durch „Nordic Roots“ definiert werden.
Die Produkte sollen sich organisch in zeitgenössische Wohnumgebungen einfügen und das künftige Portfolio ein breites Spektrum abdecken – von klassischen HiFi-Systemen bis hin zu vernetzten Lifestyle-Lösungen.
Vorstellung auf der High End 2026
Die Vorstellung der ersten Neuentwicklungen der Ära nach dem Relaunch sind für die diesjährige High End-Messe in Wien angekündigt.
