Geplante Obsoleszenz nicht nachweisbar

In einer Studie zur Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten hat das Umweltbundesamt das Konsumverhalten und die Ursachen für Defekte untersucht. Bewusst eingebaute Schwachstellen, die sogenannte „geplante Obsoleszenz“, konnten dabei nicht nachgewiesen werden. Allerdings würden die Produkte je nach Zielgruppe, Einsatzbereich und Innovationszyklen für eine bestimmte Lebensdauer entwickelt. Wichtig sei, diese geplante Lebensdauer für den Verbraucher…

In einer Studie zur Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten hat das Umweltbundesamt das Konsumverhalten und die Ursachen für Defekte untersucht. Bewusst eingebaute Schwachstellen, die sogenannte „geplante Obsoleszenz“, konnten dabei nicht nachgewiesen werden. Allerdings würden die Produkte je nach Zielgruppe, Einsatzbereich und Innovationszyklen für eine bestimmte Lebensdauer entwickelt. Wichtig sei, diese geplante Lebensdauer für den Verbraucher transparent zu machen. Außerdem fordern die Autoren, die Produkte müssten reparierbar und Ersatzteile verfügbar sein. Schließlich belasten kurzlebige Produkte die Umwelt deutlich stärker. Sie appellieren aber auch an die Verbraucher, die Geräte länger zu nutzen und den Wunsch nach dem neuesten Modell zurückzustellen. Dies sei vor allem bei Unterhaltungselektronik- und IT-Geräten häufig der Grund für einen Neukauf, aber sogar bei Haushaltsgroßgeräten. Insgesamt zeigte sich ein Drittel der Befragten unzufrieden mit der Lebensdauer der Produkte, während rund die Hälfte sich zufrieden äußerte.



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