CD rutscht ab – Streaming steigt auf 35 %

In Deutschland kommt die CD nur noch auf einen Anteil von 45 % des gesamten Umsatzes der Musikindustrie. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Bundesverbands Musikindustrie hervor. Vor einem Jahr erreichte die CD noch einen Anteil von 52 %. Dagegen legte der Streaming-Anteil dramatisch zu: von 24 % vor einem Jahr auf nun 35 %.…

In Deutschland kommt die CD nur noch auf einen Anteil von 45 % des gesamten Umsatzes der Musikindustrie. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Bundesverbands Musikindustrie hervor. Vor einem Jahr erreichte die CD noch einen Anteil von 52 %. Dagegen legte der Streaming-Anteil dramatisch zu: von 24 % vor einem Jahr auf nun 35 %. Vinyl-LPs konnten ihren Anteil von 4,3 auf 5 % ausbauen. Downloads rutschten dagegen von 14 auf jetzt nur noch 11 % ab. Insgesamt macht die Branche nun fast die Hälfte ihres Umsatzes mit nicht-physischen Formaten. Unterm Strich freut sich die Musikindustrie über einen Umsatzzuwachs von fast 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum – nicht ohne den „value gap“ zu beklagen, also die unzureichenden Einnahmen von Youtube & Co. Vielleicht sollte sie sich aber auch mal fragen, ob sie ihrerseits die sprudelnden Einnahmen aus dem Streaming fair mit den Künstlern teilt…



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