Musik-Rezensionen: die besten Alben aus Pop, Jazz, Klassik

Down in the Weeds, Where the World Once Was PopRockIndie-Rock

Down in the Weeds, Where the World Once Was

Bright Eyes

Er war ein Teenager von gerade mal 14 Jahren, als er 1984 Bright Eyes als Projektnamen für seine traurige, angstbesetzte Musik einführte. Heute, als reifer Mann, singt Conor Oberst mit seiner tremolierenden Stimme immer noch so bewegend wie kaum ein anderer dunkle, gequälte Lieder. Auf dem großartigen zehnten Album kleiden er und seine Bandkollegen Mike Mogis und Nate Walcott die in originelle Arrangements mit opulenten Bläsern und Streichern, sodass sie teilweise fast epische Ausmaße annehmen. Solche Sound-Steigerungen und vereinzelte Hoffnungsschimmer in den Texten mildern die bekümmerte Stimmung wohltuend. Rundum gelungen!

Musik: | Sound:

Dead Oceans / Cargo

12.10.2020 | Rezensent: Kepler, Harald

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