Sonoros erster Standlautsprecher Grand Orchestra im Test

Dem kompakten Sonoro Orchestra gelang es letztes Jahr mühelos, uns zu überzeugen. Nun folgt der Standlautsprecher Grand Orchestra. Unser Test klärt, ob auch der zweite große Wurf gelingt.


Sonoro Audio
gibt es seit rund 15 Jahren, und die Marke war bis vor kurzem eher für kompakte Audiolösungen, etwa Tischradios oder CD-Minisysteme mit Streamer, bekannt. Seit einiger Zeit entwickelt sich das 30-Mitarbeiter-Unternehmen aus Neuss zum HiFi-Vollsortimenter und strebt offenbar nach Höherem. Die neuesten CD-Netzwerkreceiver, Plattenspieler, Kompakt- und nun auch Standlautsprecher für knapp 2000 Euro zeigen über attraktives Design hinaus absolut audiophile Ambitionen.

Bewährte Orchestra-Treiber

Dabei wird zu bodenständigen Preisen ganz klar das Nachfragesegment der modernen, anspruchsvoll-gutsituierten und life-styligen, oft eher jüngeren bis „angekommenen“ Menschen anvisiert. STEREO hat sich mit dem neuen Standlautsprecher namens „Grand Orchestra“ auseinandergesetzt. Im Gegensatz zur in drei Ausführungen lieferbaren Kompaktbox wird diese – zumindest zunächst – in Mattschwarz und Mattweiß angeboten. Wohl auch, um Stückzahlen zu erreichen. Dass man beim Standmodell auf die gleichen bewährten Treiber setzt, ist offensichtlich. Und es ist selbstredend clever, denn eine solche Teilepolitik erhöht die Stückzahlen und senkt zugleich die Stückkosten.

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