Cover des Neujahrskonzertes 2022 der Wiener Philharmoniker mit Daniel Barenboim, das bei Sony erschienen ist.
Cover des Neujahrskonzertes 2022 der Wiener Philharmoniker mit Daniel Barenboim, das bei Sony erschienen ist.

Wien, Wien ...

Was „Last Christmas" für die Weihnachtszeit und Kölschrock für den Karneval, das ist das Neujahrskonzert für den Januar.

Bereits zum 82. Mal ging das traditionelle Ereignis in der österreichischen Hauptstadt über die Bühne - und fand im Gegensatz zu 2021 wieder vor geladenem Publikum statt. In den Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, gelingt Daniel Barenboim und den Wiener Philharmoniker mit dem Mitschnitt ein standesgemäßer Einstand auf Platz eins, während das von Riccardo Muti dirigierte „Neujahrskonzert 2021" an 13. Stelle präsent bleibt.

Der italienische Komponist Ludovico Einaudi ist für seine Klangexperimente bekannt, die Scores zu Filmen wie „Ziemlich beste Freunde" und „Nomadland" ebenso umfassen wie das siebenteilige Mammut-Projekt „Seven Days Walking". Nun begibt sich der Neoklassik-Pionier „Underwater" - und taucht erst auf Rang zwei wieder auf. Vormonatssieger Igor Levit („On DSCH") rutscht an die siebte Position, bringt einen Platz dahinter aber noch ein zweites Album („Beethoven: Complete Piano Sonatas") in der Genre-Hitliste unter. Auch Starkomponist John Williams ist dank „John Williams In Vienna" (mit Anne-Sophie Mutter und den Wiener Philharmonikern, drei) bzw. „Complete Philips Recordings" (mit dem Boston Pops Orchestra, neu auf 15) gleich doppelt vertreten.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

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