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Zietzschmann und Stampa für die Berliner Philharmoniker und das Festspielhaus Baden-Baden. Bild: Monika Rittershaus
Zietzschmann und Stampa für die Berliner Philharmoniker und das Festspielhaus Baden-Baden. Bild: Monika Rittershaus

Weitere drei Jahre Festspiele mit Berliner Philharmonikern

Die Osterfestspiele Baden-Baden 2022 sind mit „Pique Dame“ zu Ende gegangen. Das Festspielhaus Baden-Baden und die Berliner Philharmoniker gaben zudem bekannt, dass die Festspiele in der seit 2013 bestehenden Partnerschaft bis 2025 weitergeführt werden. Es besteht zudem eine Option für weitere gemeinsame Festivals in Baden-Baden danach.

„Die Osterfestspiele 2022 waren in künstlerischer und wirtschaftlicher Hinsicht ein großer Erfolg“, resümierte Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa. „Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause und ohne Reisegruppen aus Übersee erreichten wir eine Platzauslastung von über 80 Prozent, was wir erhofft, aber in den vergangenen Wochen aufgrund der lange andauernden Corona-Schutzmaßnahmen in Baden-Württemberg nicht mehr erwartet hatten. Erst vor rund vier Wochen konnten wir die Säle wieder komplett öffnen – entsprechend großartig lief der Schlussspurt an den Vorverkaufskassen“, so Intendant Benedikt Stampa.

„Künstlerisch und atmosphärisch hätte es nicht besser laufen können“

„Künstlerisch und atmosphärisch hätte es nicht besser laufen können“, sagte Benedikt Stampa. „Trotz Pandemie und trotz der kulturpolitischen Diskussionen nach dem Überfall auf die Ukraine, der mit dem Probenbeginn zu den Osterfestspielen zeitlich zusammenfiel, haben wir den Wert der Musik an sich für die Menschen in dieser Zeit deutlich machen können. Das Publikum hat es mit seinem großen Interesse und großem Applaus honoriert. Die Entscheidung, russische Musik jetzt nicht pauschal zu verdammen, war richtig und wurde auch in Medien europaweit positiv bewertet.“

„Eine fantastische Nachricht“

„Die gemeinsamen Zukunftspläne sind eine fantastische Nachricht für das Festspielhaus, die Stadt Baden-Baden und die gesamte Region“, sagte Benedikt Stampa. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko bei uns wohl fühlen und das Publikum davon weiter profitieren kann. Ein großer Dank gilt unseren Stiftern und Förderern, die die weitere Planung erst möglich machen.“

„Dankbar für das bisher schon Erreichte“

Die Intendantin der Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann, sagte: „Wir freuen uns auf weitere Jahre der Zusammenarbeit mit Benedikt Stampa und seinem Team vom Festspielhaus Baden-Baden und sind dankbar für das bisher schon Erreichte. Die Osterfestspiele in Baden-Baden werden weiterhin das Festival sein, bei dem die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko exklusiv bei einer szenischen Oper im Graben auftreten. Daneben bieten wir gemeinsam eine große programmatische Vielfalt und Bandbreite mit Kammerkonzerten, Partizipationsprojekten, Sinfoniekonzerten mit großen Dirigentinnen und Dirigenten und Solistinnen und Solisten sowie der Gelegenheit, Kirill Petrenko mit unseren Patenkindern vom Bundesjugendorchester im Konzert zu erleben.“

2023: „Die Frau ohne Schatten“

Die Osterfestspiele 2023 sollen mit den Berliner Philharmonikern in Baden-Baden vom 1. bis 10. April gefeiert werden. Im Mittelpunkt steht die Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. In vielen weiteren Konzerten blicken die Festspiele auf das musikalische Wien nach 1900. Der öffentliche Vorverkauf beginnt am 2. Mai 2022.

www.osterfestspiele.de

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