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John Williams und die Berliner Philharmoniker. Bild: Stephan Rabold
John Williams und die Berliner Philharmoniker. Bild: Stephan Rabold

Von Starkult und Kultstars

Die Klassik-Charts zeigen, was gekauft und gestreamt wird.

Jahrhundertpianist, Meistervirtuose, Klassik-Megastar: Bei Grigory Sokolov ist kein Superlativ zu hoch gegriffen. Davon zeugt auch der minutenlange Applaus, den der 72-Jährige gerade im Rahmen seiner aktuellen Tournee erhalten hat. In den Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, debütiert Sokolovs „Grigory Sokolov At Esterházy Palace“ nun an dritter Stelle. Die Live-Aufnahme wurde 2018 in Eisenstadt eingespielt, der Wahlheimat Joseph Haydns. Nur die Berliner Philharmoniker & John Williams („John Williams: The Berlin Concert”, eins) und das von Raphaël Pichon geleitete Ensemble Pygmalion („J. S. Bach: Matthäus-Passion, BWV 244“, zwei) verkaufen sich noch ein bisschen besser.

Aus aller Herren Länder sind die weiteren Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger angereist. Während der niederländische Pianist Joep Beving („Hermetism“, fünf) und das südafrikanisch-US-amerikanische Duo Golda Schultz & Jonathan Ware („This Be Her Verse“, acht) die Top 10 erreichen, lassen sich der französische Tenor Benjamin Bernheim („Boulevard des Italiens“) und der bereits 1960 verstorbene griechische Dirigent Dimitri Mitropoulos („The Complete RCA And Columbia Album Collection“) auf den Positionen zwölf und 17 nieder.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

 

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