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Singer Pur. Bild: Christian Palm
Singer Pur. Bild: Christian Palm

Romanischer Sommer in Köln

Auf Flügeln: 15 Konzerte an fünf Festivaltagen vom 19. bis 24. Juni in den akustischen Wunderkammern Kölns.

Der Romanische Sommer Köln schwingt zurück ins Kulturleben der Domstadt: Für 15 Festivalkonzerte mit ebenso vielen internationalen und Kölner Formationen an fünf Festivaltagen öffnen sich unter dem Motto „Schwingen“ vom 19. bis 24. Juni die einmaligen Hör- und Sehräume der romanischen Kirchen. Der Vorverkauf startet über KölnTicket am 6. April. Der WDR ist Medienpartner und überträgt die meisten Konzerte. Das atmosphärisch dichte Programm des Romanischen Sommers versteht sich traditionell darauf, Elektro, Jazz, Gegenwartsmusik und Improvisationen, ebenso wie arabische und afrikanische Musik sowie Vokal- und Instrumentalrecitals auf Originalinstrumenten in den akustischen Wunderkammern Kölns zu einem Ganzen zu fügen - so auch im Programmfeuerwerk dieses Jahres.

Das randvolle Programm setzt das beschwingte Motto in ungezählten Facetten um. Am Sonntag, 19. Juni startet das Festival mit dem geistdurchwehten Auftaktkonzert mit Singer Pur unter dem Titel „Horizons“ in St. Ursula. Am Dienstag, 21. Juni taucht das Kölner Newcomer-Ensemble Kommas in einer Romanischen Mittagspause St. Cäcilien in ein spektakuläres Echo-Klangbad aus E-Gitarre, Viola und Cello. Ebenfalls ab 21. Juni eröffnet die Klanginstallation „Herbal“ der Londoner Künstlerin Rie Nakajima und des belgischen Komponisten Pierre Berthet mit kinetischen Klangarbeiten, kostenlos zu begehen im Heilkräutergarten von St. Cäcilien.

Am späten Dienstagabend oszillieren atmosphärische Klarinettenklänge von Beate Zelinsky und David Smeyers mit den Vocals der Stimmkünstlerin Rose Weissgerber und dem Perkussionisten Arturo Portugal in der Kunststation St. Peter, in der uns Uraufführungen vom Kölner Counter und Komponisten Kai Wessel und Annebarbe Kau in Instrumentalklang und Videokunst erwarten. Am Mittwoch, 22. Juni schickt Cembalovirtuose Michael Borgstede die Saitenschwingungen seines Instruments mit barocken und gegenwärtigen Werken mittags in den Raum von St. Cäcilien.

Um 17 Uhr quirlt das Ensemble Lunyala in St. Georg Gedichte unerschrocken Texte mit Dada, mittelalterlichen und Neuen Musiken zusammen. Das Vokalensemble Cantus Novus begegnet uns um 20 Uhr in St Aposteln mit einem durch und durch romantischen Programm. Im Spätkonzert ab 22 Uhr lässt das Synthesizer-Quartett monopass weit gespannte Drones durch den Raum von St. Maria Lyskirchen fliegen. Am Donnerstag, 23. Juni erfüllen mittags arabische neue und traditionelle Musiken des Duos Nouruz ab 12.30 Uhr St. Cäcilien. Nach einem Szenenwechsel ins Dekagon von St. Gereon erschüttert ab 17 Uhr die Klangfülle von bis zu acht Posaunen der Bläserklasse der Kölner Hochschule für Musik in alten und neuen mehrchörigen Soundspiegelungen samt Uraufführungen von Kompositionsaufträgen an Christopher Collings und Markus Hechtle die Zuhörer (17 Uhr). Um 20 Uhr bereitet St. Andreas die Bühne für die „Rosary Soundscapes“ des Saxofonquartetts clair-obscur.

Das Grande Finale am Freitag, 24. Juni beschert uns einen ganzen Tag voller Konzerte bis in die Nacht: Das energiegeladene Ensemble Prisma lässt schon mittags frischen Wind durch St Cäcilien blasen, und ab 20 Uhr ist – endlich wieder – eine große Romanische Nacht mit all‘ ihren gegensätzlichen Facetten und Begegnungen geplant, deren Gäste in diesem Jahr der Jazzchor Freiburg, der Violinvirtouse Segey Malov, das belgisch-senegalesische Trio Tamala und das FuchsThone Chamber Orchestra samt Uraufführungen von Eigenkompositionen sind.

 

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