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Zauberflöte in Wiesbaden. Bild: Andreas Etter
Zauberflöte in Wiesbaden. Bild: Andreas Etter

Mozart-Mai in Wiesbaden

Mozarts sieben »Meisteropern« mit Konrad Junghänel und dem Wiesbadener Mozartensemble bei den Internationalen Maifestspielen.

Natürlich gehören »Die Zauberflöte« oder »Don Giovanni« zu den Dauerbrennern des deutschsprachigen Opernrepertoires. Doch hat man sie wirklich bereits alle gesehen? Auch »Idomeneo«? Oder den »Titus«? Auch sie gehören zu Mozarts vollendeten Meisterwerken, sind dem Publikum aber in aller Regel weitaus weniger bekannt. Bei den Internationalen Maifestspielen 2022 bietet sich nun die Möglichkeit, Mozarts sieben letzte Opern in der Reihenfolge ihrer Entstehung zu erleben. Zwar hat der Komponist selbst diese nicht als einen zusammenhängenden Zyklus betrachtet oder konzipiert, dennoch offenbart sich in deren Gesamtschau auf der Bühne ein facettenreiches Mosaik menschlicher Leidenschaft, durch das die Gattung Oper zu einem frühen – für manche nie mehr erreichten – Höhepunkt geführt wurde. 

Seit 2015 hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden daran gearbeitet, seinen »Mozart-Zyklus« aus sieben Neuinszenierungen Stück für Stück auf die Bühne zu bringen. Nun präsentiert das Theater alle sieben Werke in enger zeitlicher Folge – dargeboten von seinem herausragenden Mozartensemble der letzten Jahre und ergänzt um weitere, hochkarätige Gäste von Weltformat. Darunter unter anderem so klangvolle Namen wie Julia Lezhneva (Fiordiligi in »Così fan tutte«), Johannes Martin Kränzle (Graf Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro«), Anna El-Khashem (Susanna in »Die Hochzeit des Figaro« und Zerlina in »Don Giovanni«), Dinara Alieva (Donna Elvira in »Don Giovanni«), Thomas Blondelle (Titus in »Titus«), Patrick Carfizzi (Leporello in »Don Giovanni«), Albert Pesendorfer (Sarastro in »Die Zauberflöte«) und Slávka Zámečníková (Gräfin Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro«).

Dass aus diesem facettenreichen Zyklus ein künstlerisches Ganzes wird, dafür sorgt Mozart-Spezialist und Dirigent Konrad Junghänel, der als herausragender Vertreter einer »historisch informierten Aufführungspraxis« sämtlichen Opern einen stilsicheren, mitreißenden »Mozart-Klang« verleiht: »Mozarts Opern zeugen von einer unübertroffenen Meisterschaft, Gefühle in Musik auszudrücken – eben hierin liegt für mich ihre überzeitliche Bedeutung«, sagt Konrad Junghänel.

»Idomeneo« - Am Freitag, 13. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

»Die Entführung aus dem Serail« - Am Sonntag, 15. Mai 2022 um 18.00 Uhr im Großen Haus.

»Die Hochzeit des Figaro« - Am Donnerstag, 19. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

»Don Giovanni« - Am Freitag, 20. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

»Così fan tutte« - Am Samstag, 21. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

»Die Zauberflöte« - Am Donnerstag, 26. Mai 2022 um 18.00 Uhr im Großen Haus.

»Titus« - Am Freitag, 27. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus. 

 

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