Cover der Aufnahme "Entre eux deux" mit Melody Gardot und Philippe Powell. (Decca)
Cover der Aufnahme "Entre eux deux" mit Melody Gardot und Philippe Powell. (Decca)

Melody Gardot ist spitze

Deutsche Musikfans müssen sich noch gedulden, bis Melody Gardot im Herbst für fünf Gigs auf die Bühnen der Bundesrepublik zurückgekehrt.

Deutlich früher besucht die US-Sängerin nun die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Gemeinsam mit Pianist Philippe Powell hievt sie „Entre eux deux“ von der dritten an die erste Stelle und feiert ihr viertes Nummer-eins-Album in der Genre-Hitliste. Rechnet man sämtliche Spitzenplatzierungen zusammen, so führt sie bereits zum 18. Mal die Top 20 an.

 

Der neueste Streich aus der beliebten Acoustic Sounds-Reihe heißt „Trio 65“ und ist eine Wiederauflage der einzigen Studioplatte des zweiten Bill Evans Trios. Fast 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung debütiert das Kultwerk nun auf Rang zwei. Fünf Positionen dahinter ist eine weitere Bill Evans-Scheibe zu hören, und zwar die ursprünglich 1980 erschienene Aufnahme „You Must Believe In Spring“. Neben weiteren Re-Releases wie Freddie Hubbards „Breaking Point“ (drei) und „Moment Of Truth“ der Gerald Wilson Big Band (sechs) sind in diesem Monat aber auch neue Töne zu vernehmen: Das mit zahlreichen prominenten Stimmen wie Helge Schneider und Annett Louisan entstandene Peter Kraus-Album „Idole“ startet an neunter Stelle; „Things To Come“ von Regener Pappik Busch erreicht Platz 16.

 

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

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