Wolfgang Haffner mit Dreamband. Bild: Torsten Herbig/Act
Wolfgang Haffner mit Dreamband. Bild: Torsten Herbig/Act

Live-Jazz auch auf Konserve gefragt

In den Offiziellen Deutschen Jazz-Charts sorgen gleich fünf Mitschnitte für viel Atmosphäre, wobei die Gigs zum Teil einige Zeit zurückliegen.

Nach zwei Jahren Corona-Pause brummt das Live-Geschäft wieder - und versammelt zehntausende Musikfans vor den Konzertbühnen. Die überraschend entdeckten Tonaufnahmen von „Saturday Night In San Francisco“ etwa datieren aus dem Jahr 1980 und markieren den Nachfolger des berühmten Akustikalbums „Friday Night In San Francisco“. Al Di Meola, John McLaughlin & Paco de Lucía verzaubern ihre Hörer jetzt noch einmal auf dem Thron der Genre-Hitliste.

Aus den Jahren 2021, 2018, 1986 und 1958 stammen die weiteren platzierten Mitschnitte, die Wolfgang Haffner („Dream Band Live In Concert“, vier), Charles Lloyd feat. Bill Frisell & Thomas Morgan („Trios: Chapel (Live)“, elf), das Gil Evans Orchestra („Live At Fabrik Hamburg 1986”, 19) und Ella Fitzgerald („Ella At The Hollywood Bowl: The Irving Berlin Songbook”, 14) beisteuern. Die „Queen of Jazz“ ist noch ein zweites Mal in der Top 20 vertreten, und zwar dank der Duettplatte „Ella And Louis“ (mit Louis Armstrong, drei). Peter Kraus‘ in Zusammenarbeit mit zahlreichen prominenten Musikern entstandene CD „Idole“ klettert derweil von Rang neun auf zwei.

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

 

 

 

Zur Übersicht
Anzeige

FonoForum-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im FonoForum-Newsletter.

Jetzt registrieren