Lars Vogt. Bild: Georgia Bertazzi
Lars Vogt. Bild: Georgia Bertazzi

Lars Vogt verstorben

Der Pianist, Dirigent, Festivalgründer und Klassik-Vermittler Lars Vogt ist im Alter von 51 Jahren verstorben. FONO FORUM wird in der Ausgabe 11/2022 einen Nachruf bringen.

Friedlich im Kreis seiner Familie sei er eingeschlafen, vermeldete seine Agentur Askonas Holt die traurige Nachricht. Dass er den Kampf gegen den Krebs verlieren würde, wusste Lars Vogt. Nach dem zweiten Platz beim Klavierwettbewerb 1990 in Leeds arbeitete er mit Simon Rattle zusammen, wurde später sogar Pianist "in residence" der Berliner Philharmoniker. Im Jahr 1998 gründete er das Kammermusikfestival Spannungen in einem alten Kraftwerk im Eifelort Heimbach, wohin es seitdem Weltstars der konzentrierten kleinen Formen lockt, wie Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff, Antje Wiethaas, Isabelle Faust, Ian Bostridge oder Imogen Cooper. Ab dem Jahr 2015 startete Vogt eine fünfjährige Zeit mit dem britischen Kammerorchester Royal Northern Sinfonia. Seit 2020 war er Chef des Orchestre de Chambre de Paris. Vogts diskografisches Vermächtnis umfasst u. a. Aufnahmen bei EMI bzw. Warner, Ondine und anderen Labels, vor allem im Standard-Repertoire. Er war Professor an der Hochschule Hannover und Mitbegründer des Projekts Rhapsody in School.

Im FONO FORUM 2/2001 gab Vogt einen intensiven Einblick in seine musikalische Weltsicht (siehe Link)

https://www.stereo.de/fonoforum/archiv/2001/2/lars-im-glueck-13383

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