Foto: Sven Thielmann Ernst-Ludwig Petrowsky,  Günther „Baby“ Sommer“ und Conny Bauer 1984 im schweizerischen Willisau

JAZZ IN DER DDR

Jazz in der DDR – eine Bestandsaufnahme 30 Jahre nach dem Mauerfall.

Die Mauer stand von 1961 bis 1989. Achtundzwanzig Jahre und drei Monate lang trennte ein doppeltes Bollwerk aus Beton mit dazwischen- liegendem „Todesstreifen“ ein ganzes Land – und damit Familien und Lebenswelten. Dreißig Jahre ist es an diesem 9. November 2019 her, dass die Mauer geöffnet wurde – länger als es die Mauer selbst gab. Noch heute wird das Ende der deutsch-deutschen Teilung  als „Die Wende“ bezeichnet.  Ein knappes Jahr später gab es mit der „Wiedervereinigung“ auch die DDR nicht mehr. Nicht alle freuten sich darüber. Viele Jazzmusiker, die ab 1968 von dem System in Form von Reisefreiheit, organisierten Tourneen und einem großen Publikum profitierten, hatten Angst vor dem, was dann auch eintrat: dem Wegfall der Strukturen: staatliches Management, Konzertförderung, Plattenproduktionen, Spielstätten, das Publikum. Die Musiker mussten sich neu orientieren, neu finden, neu erfinden.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe November 2019.

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