Georg Friedrich Haas. Bild: Harald Hoffmann
Georg Friedrich Haas. Bild: Harald Hoffmann

Georg Friedrich Haas als Composer in Residence in Grafenegg

Im Rahmen des Grafenegg Festival ist Georg Friedrich Haas´ musikalische Invention «Parkmusik für Grafenegg» sowie die österreichische Erstaufführung seines 2. Violinkonzerts zu erleben. Darüber hinaus leitet er den Composer-Conductor-Workshop INK STILL WET.

Als diesjähriger Composer in Residence gestaltet Georg Friedrich Haas, einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart, das Programm in Grafenegg maßgeblich mit. Im Zuge des Grafenegg Festival leitet er den Composer-Conductor-Workshop INK STILL WET vom 26. August bis 4. September. Unterstützt wird er dabei von Dirigent Baldur Brönnimann. Ziel des Workshops ist das gemeinsame Arbeiten an den eigens komponierten Werken der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Einstudierung der Kompositionen mit dem Tonkünstler-Orchester. Am 4. September findet das Abschlusskonzert im Auditorium bei freiem Eintritt statt.

Bereits am Sonntag, 28. August, erklang am Wolkenturm die österreichische Erstaufführung von Haas‘ 2. Violinkonzert. Als Solistin trat die Widmungsträgerin Miranda Cuckson auf, die das vielschichtige Werk schon 2017 in Tokio mit großem Erfolg uraufführte. Am Pult des Tonkünstler-Orchesters stand Baldur Brönnimann.

Zum Festival-Abschluss am Sonntagmorgen, 4. September, wird für Haas` «Parkmusik für Grafenegg» der Schlosspark zur Bühne. «Mitglieder von vier Kapellen des NÖ Blasmusikverbands spielen im Park verteilt, treffen sich in Gruppen, trennen sich wieder. Sie marschieren unscharf in Zeitlupe. Oder in wechselnden schrägen Taktarten. Oder gar nicht. Jeder Mensch im Publikum wird das Stück anders hören - je nachdem, wo man gerade steht oder wohin man geht», so Haas. Die musikalische Invention sprengt nicht nur den Rahmen des klassischen Konzerts, sondern setzt auch eine Annäherung von Blasmusik und zeitgenössischer Komposition voraus. In Folge 13 des Grafenegg Podcasts «Von Wolken & Türmen» spricht Georg Friedrich Haas über seine für Grafenegg geschriebene Invention.

Im Anschluss an die Matinee pflanzt Georg Friedrich Haas im Schlosspark seinen Komponistenbaum.

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