Anat Cohen. Foto: Shervin Lainez
Anat Cohen. Foto: Shervin Lainez

Forum für Junge Jazzer

Die »Elbphilharmonie Jazz Academy« geht in die zweite Runde. Die Leitung übernimmt Anat Cohen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2021 bietet sich Jazzmusikerinnen und -musikern zwischen 18 und 30 Jahren vom 15. bis 19. August 2023 erneut die Möglichkeit, eine Woche lang mit namhaften Dozierenden an musikalischen Eigenkompositionen zu arbeiten und diese am 20. August im Großen Saal der Elbphilharmonie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Bewerbung ist unter www.elbphilharmonie.de möglich.

Einmal auf der großen Bühne der Elbphilharmonie stehen und von Jazz-Größen wie Anat Cohen oder Donny McCaslin lernen – mit der Teilnahme an der »Elbphilharmonie Jazz Academy« wird genau das möglich. Ab dem 15. August 2023 öffnet das Konzerthaus seine Türen eine Woche lang für Jazzmusikerinnen- und musiker aller Instrumente zwischen 18 und 30 Jahren, die begleitet von renommierten internationalen Dozierenden und im gegenseitigen Austausch an eigenen Kompositionen arbeiten und die eigene musikalische Handschrift verfeinern können. Das Programm besteht neben Workshops und Jamsessions auch aus Impulsreferaten zu verschieden musikkulturellen Themen. Die »Jazz Academy« mündet in einem öffentlichen Abschlusskonzert im Großen Saal der Elbphilharmonie am 20. August.

Die künstlerische Leitung übernimmt die von der »Jazz Journalists Association« mehrfach als Klarinettistin des Jahres ausgezeichnete israelische Jazzmusikerin Anat Cohen. Neben ihr wird ein hochkarätiges Dozierendenteam aus internationalen Jazz-Größen die Workshops leiten. Mit dabei sind Saxophonist Donny McCaslin, der mit seinen Auftritten auf David Bowies letzter Platte »Blackstar« weit über die Jazz-Szene hinaus bekannt wurde, Schlagzeuger Matt Wilson (»Es gibt derzeit kaum einen Drummer mit einem tieferen jazzhistorischen Verständnis und natürlicheren Zeitgefühl«, Jazz Times) und Grammy-Award-Gewinner Sullivan Fortner am Klavier. Der deutsche Bassist, Komponist und Arrangeur Martin Wind, der normalerweise an der New York University (NYU) lehrt, gibt sein Wissen ebenso weiter wie die Brasilianerin Clarice Assad. Sie wurde als Sängerin bekannt, hat sich aber längst als komponierende und multi-instrumentale Ausnahmekünstlerin einen Namen gemacht, die Genregrenzen gezielt überschreitet. Das passt zum interdisziplinären Ansatz der Academy: Der Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Arbeit in verschiedenen Klangkonstellationen. Ergänzt wird der musikpraktische Teil durch Expertise aus der Education-Abteilung der Elbphilharmonie.

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