Cornelius Meister. Bild: Matthias Baus
Cornelius Meister. Bild: Matthias Baus

Cornelius Meister verlängert in Stuttgart

Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart und des Staatsorchesters Stuttgart, Cornelius Meister, hat seinen Vertrag bis 2026 verlängert.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Cornelius Meister Generalmusikdirektor der Württembergischen Staatstheater. Hier dirigierte er bislang u. a. Neuproduktionen von Richard Wagners Lohengrin und Hans Werner Henzes Der Prinz von Homburg, die auch auf DVD erschienen sind, sowie die Premieren von Giuseppe Verdis Don Carlos und Pietro Mascagnis/Salvatore Sciarrinos Cavalleria rusticana/Luci mie traditrici. Zuletzt leitete er mit Das Rheingold und Die Walküre die ersten beiden Teile des neuen Stuttgarter Rings des Nibelungen, der am kommenden Sonntag mit der Premiere der Neueinstudierung von Siegfried fortgesetzt wird.

 

Das Staatsorchester Stuttgart positionierte er seit seinem Amtsantritt verstärkt auch als Konzertorchester, u. a. mit Mozart-, Beethoven-, Schumann- und Mahler-Zyklen. Gemeinsam mit Mitgliedern der Staatsoper und des Staatsorchesters ist Cornelius Meister zudem kammermusikalisch und als Liedbegleiter aktiv. Seit 2018 entstanden zahlreiche neue Formate: ein jährlich neuer „Composer in focus“, Familienkonzerte, öffentliche Proben, Erklärkonzerte, spartenübergreifende Projekte (u. a. Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten an unterschiedlichen Spielorten in der Stadt), verschiedene Online-Projekte und zahlreiche partizipative Aktionen für alle Generationen. 2020 wurde das Staatsorchester von der Deutschen Orchesterstiftung mit dem Sonderpreis „Innovation“ ausgezeichnet.

 

Neben seinem musikalischen Engagement zieht Cornelius Meister auch immer wieder öffentlich Position zu gesellschaftlichen und sozialen Themen. Während der Corona-Lockdowns 2020 wandte sich der Dirigent mit einem offenen Brief zur Bedeutung von Kultur an die Öffentlichkeit und engagierte sich als Pianist bei den international beachteten 1:1 Concerts. Zu Beginn des Ukraine-Krieges im Jahr 2022 trat Cornelius Meister im Rahmen eines Benefizkonzerts im baden-württembergischen Landtag auf, wo er in einer Rede den vom Krieg betroffenen Menschen seine Solidarität ausdrückte. 

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