Anzeige


Lange Nacht des Cellos 2018. Bild: Oliver Killig
Lange Nacht des Cellos 2018. Bild: Oliver Killig

Viele Wege führen zum Cello

Die Dresdner Musikfestspiele laden Weltklasse-Cellisten aller Genres zum Gipfeltreffen an die Elbe.

Das Violoncello in all seinen Facetten wird bei den 45. Dresdner Musikfestspielen vom 11. Mai bis 10. Juni 2022 seinen ganzen »ZAUBER« entfalten. Intendant und Cellist Jan Vogler hat mehr als 40 seiner Cello-Kollegen zur »Cellomania 2.0«, einem Festival im Festival, geladen. In insgesamt 19 Konzerten verschiedener Genres und Formate spiegeln sie mit ihrem Instrument dabei auch die klangliche Vielfalt der Musikfestspiele wider.

»Cellisten sind gesellig und treffen sich gern. Ich freue mich auf einen generationsübergreifenden, inspirierenden Dialog mit meinen Kollegen und Freunden. Unserem Publikum verspreche ich eine spannende Präsentation vieler verschiedener Wege zum Cello«, sagt Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Eröffnet wird die »Cellomania« am 16. Mai von Sol Gabetta & Bertrand Chamayou ganz klassisch mit Felix Mendelssohn-Bartholdys Sonaten für Violoncello und Klavier. In der Kombination aus Violoncello und Orgel werden Daniel Müller-Schott & Iveta Apkalna am 19. Mai nahezu unbekannte Werke von Bach bis Schumann neu entdecken. Die finnische Band Apocalyptica präsentiert am 20. Mai Open Air in der Jungen Garde die rockige Seite des Celloklangs, während Kian Soltani & das Ensemble Shiraz am 21. Mai mit traditioneller persischer Musik und eigenen Kompositionen eine exotische Klangfarbe ins Spiel bringen. Dem berühmten Stradivari-Cello »Mara« ist am 21. Mai eine musikalische Lesung mit Christian Poltéra & Wolf Wondrascheck gewidmet. Und Jean-Guihen Queyras wird bei der Musiklounge am 22. Mai zeigen, dass das Cello auch mit jazzigen Tönen zu verführen vermag.
Neben den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker darf sich das Publikum darüber hinaus auf die Auftritte von Sheku & Isata Kanneh-Mason, Jan Vogler mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi, Marie-Elisabeth Hecker & Pablo Ferrández, das Trio Vadim Gluzman, Johannes Moser und Andrei Korobeinikov, Mischa Maisky und das Münchener Kammerorchester unter Clemens Schludt, Gautier Capuçon und die Dresdner Philharmonie unter Joana Mallwitz sowie die Preisträger des »Tschaikowski Wettbewerbs« von 2019 freuen. Höhepunkt ist die »Lange Nacht des Cellos« am 26. Mai, bei der ein Großteil der Cellomania-Teilnehmer einen gemeinsamen Abend im Kulturpalast gestalten.  
Die nachfolgende Cellisten-Generation hat vom 27. bis 31. Mai 2022 die Möglichkeit, hochkarätig besetzte Meisterkurse zu besuchen. Die Kurse mit David Geringas, Ivan Monighetti und Miklós Perényi an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber sind öffentlich zugänglich, bevor die »Cellomania 2.0« am 31. Mai schließlich mit dem Meisterkurskonzert im Palais im Großen Garten ausklingt.
 

Zur Übersicht
Anzeige

FonoForum-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im FonoForum-Newsletter.

Jetzt registrieren