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Liza Lim. Bild: Harald Hoffmann/Ricordi
Liza Lim. Bild: Harald Hoffmann/Ricordi

Berliner Spätsommer

Viel Neue Musik gibt es zum Auftakt der kommenden Konzertsaison in Berlin, u. a. von Liza Lim (Foto).

Vom 27. August bis 19. September 2022 startet das Berliner Konzertleben mit dem Musikfest Berlin in die neue Spielzeit, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker. Über 50 Werke von rund 40 Komponisten sind in den 27 Konzerten zu erleben – in der Philharmonie und deren Kammermusiksaal, im Konzerthaus Berlin, dem Haus der Berliner Festspiele und in der Kirche Am Hohenzollernplatz. Es treten insgesamt 33 Orchester, Chöre und Ensembles mit über 20 internationalen Solisten auf.

Dieses Jahr ist es nun endlich wieder möglich, dass internationale Gastorchester in vollem Umfang zum Orchesterfestival der Berliner Festspiele anreisen. Nach einem kammermusikalischen Vorabend am 27. August wird das Musikfest Berlin 2022 am 28. August mit dem Concertgebouworkest Amsterdam und Klaus Mäkelä eröffnet. Aus den Niederlanden ist außerdem das Rotterdams Philharmonisch Orkest mit Lahav Shani zu erleben. Aus den USA kommen das Philadelphia Orchestra mit Yannick Nézet-Séguin und Lisa Batiashvili als Solistin und das Cleveland Orchestra mit Franz Welser-Möst, aus Großbritannien John Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und Orchestre Révolutionnaire et Romantique und Sir Simon Rattle mit dem London Symphony Orchestra, aus Belgien schließlich Philippe Herreweghes Collegium Vocale Gent mit Instrumentalensemble. Aus Italien reisen der Chor und das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Dirigent Sir Antonio Pappano und Igor Levit als Solisten an. Das Leipziger Gewandhausorchester wird mit Chefdirigent Andris Nelsons nach acht Jahren wieder beim Musikfest Berlin zu Gast sein. 

An dem Festivalprogramm sind neben den internationalen Gastorchestern auch die in Berlin ansässigen Klangkörper beteiligt: die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Orchester der Deutschen Oper und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. 

Neben den Werken des großen Repertoires – von Beethoven, Mahler, Sibelius und der frühen Moderne des 20. Jahrhunderts – bringen die Orchester bislang in Berlin noch nicht präsentierte Werke von Florence Price und Willem Pijper in die Philharmonie. Raritäten von Ferruccio Busoni, Bernd Alois Zimmermann und Morton Feldman bis hin zu Arbeiten von Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit stehen auf dem Programm: von Thomas Adès (*1971), Gerald Barry (*1952), Sofia Gubaidulina (*1931), Clara Iannotta (*1983), Daniel Kidane (*1986), Liza Lim (*1966), Enno Poppe (*1969), Aribert Reimann (*1936), Wolfgang Rihm (*1952) und Kaija Saariaho (*1952). Der Geburtstag des griechisch-französischen Komponisten und Architekten Iannis Xenakis jährt sich dieses Jahr zum 100. Mal. Seiner Musik widmen sich die Berliner Philharmoniker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Ensemblekollektiv und das JACK Quartet.

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