La Cetra Barockorchester Basel. Bild: Martin Chiang
La Cetra Barockorchester Basel. Bild: Martin Chiang

Bachperspektiven aus aller Welt

Von 28. Juli bis 6. August 2023 findet die nächste Bachwoche Ansbach statt.

Nach der speziellen Corona-Bachwoche 2021 soll im kommenden Jahr wieder Normalität in Ansbach herrschen, auf den Bühnen wie fürs Publikum. Intendant Dr. Andreas Bomba wartet mit sehr viel Bach auf. Bei fast der Hälfte aller Konzerte werden ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach aufgeführt. „ Schon vor 75 Jahren war ‚Bach pur‘ das Erfolgsgeheimnis unseres Musikfestes“ stellt Bomba fest. Und verweist damit auf das Jubiläum „75 Jahre Bachwoche in Ansbach“, die seit 1948 in der fränkischen Residenzstadt stattfindet. 

 

Auch 2023 werden wieder renommierte Bach-Interpreten und internationale Ensembles in den Ansbacher Kirchen und Konzertsälen auftreten: das Freiburger Barockorchester, alleine und zusammen mit dem Windsbacher Knabenchor, die Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann oder der Cembalist und Dirigent Jörg Halubek mit seinem Ensemble il Gusto Barocco.

Zum wiederholten Mal konzertieren in Ansbach auch der Pianist Evgeni Koroliov, der Schweizer Blockflötist Maurice Steger mit dem Barockorchester La Cetra sowie als Trio Christian Schmitt (Orgel), Matthias Höfs (Trompete) und die Sopranistin Christina Landshamer.

Ihre Ansbach-Premiere feiern das englische Ensemble Solomon’s Knot, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen (Cello/Klavier), der neu gegründete Bundesjugendchor, die klassische Band Spark wie auch die amerikanische Pianistin Claire Huangci. 

 

In täglichen Bach-Sprechstunden erfährt das Publikum von namhaften Wissenschaftlern mehr zu Bachs Leben und Werk. Zurück ins Programm kehren beliebte Formate wie die Mitmach-Konzerte „Ansbach singt“ und „Ansbach klingt“ sowie die musikalische Landpartie, diesmal zum Residenzschloss nach Ellingen; ebenso die beliebten Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren und das Jazzkonzert.

Zwei programmatische Leitlinien ziehen sich durch die zehn Bachwochen-Tage in Ansbach. Einerseits werden sämtliche, selten zu hörende Bach-Toccaten in verschiedenen Konzerten gespielt. Zum anderen wird Bachs „Kunst der Fuge“ einmal am Klavier und als Raum-Klang-Erlebnis in der Kirche aufgeführt.

Der Etat der Bachwoche beträgt rund 1 Mio. Euro. Er wird zu über 70% durch den Verkauf von Eintrittskarten erwirtschaftet.  Öffentliche Zuwendungen erhält die Bachwoche Ansbach von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Freistaat Bayern und dem Bezirk Mittelfranken. Bewährte Sponsoringpartner sind wieder das Brücken-Center Ansbach, die Sparkasse Ansbach, die Stadtwerke Ansbach sowie die Hilterhaus-Stiftung, das Autohaus Oppel, der Lions-Club "Christiane Charlotte" sowie die Erwin-Fricke-Stiftung.

Medienpartner 2023 sind BR-Klassik, Deutschlandfunk Kultur, die Fränkische Landeszeitung und die Wochenzeitung Ansbach.

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