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STEREO Umfrage

Wie würden Sie Ihre Position zum Thema „Bi-Amping“ am ehesten beschreiben?

Viele HiFi-Fans haben von Bi-Amping gehört, einige spielen mit dem Gedanken, andere nutzen es bereits als potenzielle Steigerung der Klangqualität.

In der Ausgabe STEREO 03/2021 sowie auf stereo+ haben wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigt und nützliche Informationen wie auch Tipps und Tricks für Sie gesammelt. Den Artikel finden sie in der Print-Ausgabe STEREO 03/2021, in unserem PDF-Archiv oder auf stereo+.

Die Umfrage der Woche beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema „Bi-Amping“: Erzählen Sie uns, wie Sie es mit dem Mehrverstärkerbetrieb halten!

Hier finden Sie Ihre Kommentare zu unserer Umfrage:

Es soll ein Gesetzt geben das sowohl alle Lautsprecher und Verstärker Bi-Amping unterstützen, ohne geht bei mir gar nicht mehr. Der Gewinn damals in Sound Verbesserung ist wirklich unglaublich gut. Das noch neue Speakers mit einzel Anschlüsse auf dem Markt gebracht werden sollte wirklich verboten werden ;-)


Ich hatte meine Anlage in Bi-Amping betrieben, konnte aber keinen hörbaren Mehrwert feststellen. Darum verzichte ich darauf.


Bi-Amping ist nur in sehr speziellen Situationen sinnvoll, z. B. wenn man die nötigen Endverstärker bereits hat oder man mit aktiven Frequenzweichen vor den Endstufen arbeitet. So wie bei einigen aktiven BBC-Monitoren der 1970er-Jahre. Ansonsten ist es besser, einen sehr guten Endverstärker zu kaufen, als zwei nur gute.


Ich höre sehr gerne Musik v.a. Klassik und Jazz, bin auch Klavierspieler. Ich glaube, Bi Amping brauche ich nicht. Das aktuell vorhandene: Sehr guter AMP, CD Player, gute Boxen und guter Plattenspieler in meinem Büro genügt mir. Im Wohnzimmer stehen noch 2 Naim Muso und ein Macbook pro mit iTunes Bibliothek. Das muss genügen.


Mit meinen Aktivboxen definitiv kein Thema, da nicht möglich


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Bi-Amping macht Sinn, wenn der Verstärkungsfaktor der Amps gleich ist, die Vorstufe gleichwertige 2 Paar Ausgänge hat und die Frequenzweiche der LS steilflankig genug konzipiert wurde. Sonst kann es mal besser mal schlechter ggüb. Singleamping sein


Aktivboxen sind wohl die noch bessere Lösung. Ein Verstärker pro Chassis, mit DSP-Regelung.


Wenn eine hochwertige und leistungsstarke Endstufe mit entsprechender Verkabelung zur Verfügung steht bedarf es keinem Bi-Amping.


Eine gute und musikalische Kombination aus Verstärker und Lautsprechern sollte kein Bi-Amping nötig haben, um gut zu klingen. Lautsprecher, die ein regelrechtes „Kraftwerk“ benötigen sind für mich eine Fehlkonstruktion.


Neugierig bin ich schon, obwohl meine Lautsprecher (Focal) das nicht hergeben. Finanziell wäre da schon einiges zu stemmen, neue Lautsprecher neue Verstärker (devialet finde ich sehr attraktiv). Aber nein, ich möchte keinen überbordenen Gerätepark. Wenn erneuert wird, werden Aktivlautsprecher angepeilt.


Habe es probiert. Lieber die gleiche Summe in wirklich guten Verstärker und Kabel investieren.


Ich fahre meine Lautsprecher mit zwei Kabel.


Keine Erfahrungen bisher, weil ich Aktivboxen betreibe, also gar keinen Endverstärker habe. Ich überlege mir, eine Zweitanlage mit Passivlautsprecher anzuschaffen - da wäre das eventuell eine Option.


Bi-Amping war für mich über mehrere Jahre der logische - und klanglich sehr zufriedenstellende - „Umweg“ zum beglückenden Klangerlebnis mittels DSP-geregelter Aktiv-Monitore.


Habe bereits Bi-Amping mit NAD betrieben und den hohen klanglichen Mehrwert erfahren. Mit dem Umstiegen auf den PA3100hv ist eher das PS eine Option als Bi-Amping.


Da beim Bi-Amping die neuen Komponenten (Kabel und Endstufe) möglichst die gleichen sein sollen wie die bereits vorhandenen, ginge das
bei mir in Richtung 25000,-- Euro. Das ist mir dann doch zuviel. Es sei denn, der Audiomarkt gibt die Komponenten mal für die Hälte her.


Mal wieder wird aus nichts etwas aufgebauscht.
Das Thema ist lange gegessen, den es bringt NICHTS !


Leider fehlt eine Antwortmöglichkeit:
Meine derzeitigen Lautsprecher lassen kein Bi-Amping zu, aber ich habe in der Vergangenheit Bi-Amping betrieben.


Das nennt man dann auch Aktivboxen 😉


My main speakers ATC are activ, low, mid an high each have their own amp. In the past I used two amps for one set of stereo speakers.


Bi-Amping betreibe ich an der Zweitanlage, bestehend aus Komponenten von Cyrus. Hiermit kann jede Bi-Amping Konfiguration ausprobiert und die Unterschiede zu Gehör gebracht werden.


das symmetrische signal von der nadel vollständig getrennt führen und dann auch noch zum ls bass und hoch/mittel ton trennen bringt schon spass ;-)


Mein Höhrraum, das Wohnzimmer, soll nicht zum Technikraum werden, sondern wohnlich bleiben. Bi-Amping bedeutet mehr Gerät und mehr Kabel. Nein, Danke! Ein hochwertiger Vollverstärker tut es auch.


Genauer gesagt habe ich einen Rotel AV 7.1 Receiver und setze ein 5.1 Set ein. Die übrigen Endstufen nutze ich für das BI-Amping. Den Receiver betreibe ich beim Musik hören im 7Channel Stereo, das ergibt meiner Meinung nach ein Raumfüllenden Sound ohne das es irgendwo dröhnt.
Wäre das nicht auch eine Lösung über die man bei schwierigen Räumen helfen kann?

Ein Test Stereo gegen Mehrkanal-Stereo wäre mal interessant. Es gab ja schon mal Tests Stereo Verstärker gegen AV Receiver im Stereo Modus, bei dem der AV-Receiver den „kürzeren“ gezogen hat aber vielleicht ändert sich das Ergebnis wenn die obige Konfigurationen mit einander verglichen werden.

Ich wünsche ein schönes Wochenende. 😊


das ist die am nächsten kommende antwort. tatsächlich finde ich den effekt im a/ b vergleich zu vernachlässigen und ich gehe mal davon aus, dass die hersteller, die bi-amping terminals einbauen, ihr budget dafür nicht verdoppeln, sondern es im vgl mit einem (super hochwertigen) single-terminal nur anders verteilen. wenn ich einen etwas anderen weg in der konfiguration gehen möchte, dann immer 2 monoendstufen vs einer stereostufe. aber das ist wieder ein anderes thema.:-))


Ob der materielle und damit einhergehend auch finanzielle Aufwand (bei vorhandenen sehr hochwertigen Einzelkomponenten) den möglichen Klanggewinn rechtfertigen sehe ich sehr skeptisch.


Keep it straight and simple!


... und zwar in einer Aktiv-Dreiweg-Box; da ist alles optimal aufeinander abgestimmt - eigentlich also Tri-Amping!


Meine Aktivlautsprecher nutzen Bi Amping oder so...


Mono blocken von sphinx


Besser als Bi-Amping ist nach meiner Einschätzung das Betreiben von Aktivboxen!


Aus eigener Erfahrung kann ich nur davon abraten.!! Das bringt gat nichts, das ist eine Fehlinvestition.!!
Manche Stereoendstufen haben an der Rückseite einen Schalter mit der Bezeichnung „bridged“ eingebaut. Diese Umschaltung macht aus einer Stereoendstufe eine wesentlich leistungsfähigere Monoendstufe (Monoblock). Für den Stereobetrieb sind dann selbstverständlich zwei davon notwendig. Wie das schaltungstechnisch funktioniert hört sich verwirrend an, ist aber in Wirklichkeit nicht kompliziert. Beim Brücken zweier Endstufen wird mittels einer Phasenumkehrstufe für eine der beiden Endstufen die Phase eingangsseitig um 180 Grad gedreht. Diese Endstufe arbeitet dann spiegelverkehrt zur anderen. Ihr ausgangsseitiger Pluspol wird dann zu einem um 180 Grad phasengedrehten Minuspol (nicht zu verwechseln mit dem Masseanschluss, der immer wieder falsch als Minuspol bezeichnet wird!). Somit stehen ausgangsseitig zwei potentialführende Klemmen (meist die beiden Roten) zur Verfügung, zwischen denen der Lautsprecher angeschlossen (gebrückt) wird. Die Masseanschlüsse werden nicht mehr verwendet! Diese Zusammenschaltung führt zu einer Spannungsverdopplung. Bei gleichem Stromfluss ergibt sich dann theoretisch eine Vervierfachung der Ausgangsleistung. Das Brücken von Endstufen macht aber nur Sinn, wenn die höhere Ausgangsleistung tatsächlich benötigt wird, denn sonst wird kein einziger Messwert besser. Im Gegenteil, der Innenwiderstand wird sogar verdoppelt, was theoretisch schlechtere Membrankontrolle im Tieftonbereich zur Folge hat. Die sich durch das Brücken zweier Endstufen ergebende Spannungserhöhung um 6dB muss beim Mehrkanalbetrieb (also beim Aktivbetrieb) aber auch bei passivem Bi-Amping Betrieb (wenn für die restlichen Bereiche übliche, nichtgebrückte Verstärker verwendet werden) ausgeglichen (reduziert) werden, weil es sonst zu einer völlig unausgewogenen Klangwiedergabe kommt. Gerade im Hinblick auf Verstärker wird von vielen „Spezialisten“ viel Unsinn geredet und dementsprechend falsch beraten. Das führt leider oft zu Fehlkäufen und zu unnötig hohen Investitionen, die zumindest aus klanglicher Sicht nicht notwendig wären.
Hier ist es sinnvoller, in sehr gute Quellgeräte zu investieren. Was vorne schon schiefläuft, können Endstufen und Verkabelungen nicht mehr besser machen.


Ich betreibe kein Bi-Amping, konnte mich aber schon von den klanglichen Vorteilen überzeugen.


Bi-amping ist grundsätzlich geeignet so viel wie möglich an Klangqualität aus den Lautsprechern zu holen, doch der Aufwand ist erheblich. In der Vergangenheit habe ich das auch schon praktiziert. So richtig zufrieden war ich aber nicht, denn das Ergebnis war zwar gut, doch stand nicht so recht im Verhältnis zum Aufwand. Daher bin ich den Weg weiter gegangen und betreibe nun mit großer Freude vollaktive Lautsprecher.


Ist einfach besser!


Also: Mir ist es in erster Linie zu teuer, wenn ich aus dem Segment meines Lieblingsherstellers kaufe. Interesse hätte ich aber grundsätzlich daran. Leider habe ich nicht in Erinnerung, ob es bereits Teste gab, die gleichteures Bi-Amping zu Single-Amping verglichen haben. Meint: Vier Mono-Endstufen/zwei Stereo-Endstufen zum Preis von einer Stereo-Endstufe aus der höheren Liga gegeneinander. Dazu die passenden Räume ohne Nachbarn, die sich gestört fühlen könnten. Das alles habe ich nicht. Darum wäre es für mich - obwohl ich aufgeschlossen bin dafür - Unsinn. Zu kompliziert wäre die Verkabelung nicht, wohl aber der Start einer Hörsession, denke ich. Vorstufe an, Endstufen an, Phonovorstufe an, Plattenspieler: läuft, zwischendurch mal eine CD oder Streaming. Warmlaufphase beachten und dann endlich genießen. Den ganzen Abend, bis in die Nacht. Das macht Sinn. Aber mal zwischendurch für eine halbe- bis dreiviertel Stunde die Zeit mit Musik überbrücken/füllen und dafür das Prozedere? Ich weiss nicht, je älter ich werde (bald 64), desto weniger macht mir das akademische Beschäftigen mit der Musikwiedergabe Spaß. Ich bin aber auch überdurchschnittlich (nicht bei den Stereo-Lesern, aber grundsätzlich) ausgerüstet. Und die Zeit die mir bleibt - bei nachlassenden Ohren - verbringe ich mit meinen Platten. Und da sind die klanglichen Unterschiede so deutlich, dass ich nicht auch noch Bi- oder Tri-Amping betreiben möchte.


Prinzipiell hätte ich schon Interesse. Hierbei wäre es aber wichtig zu wissen, wie sich ev. auch unterschiedliche Verstärker auf das Klangbild auswirken. Das kann markenübergreifend oder aber auch die gleiche Marke betreffen.


Wenn Bi-Amping, dann bitte richtig: Gleiche Verstärker, gleiche Kabel. Selber in Ruhe ausprobieren und entspannt hören. Was ich zu Hause selber reproduzierbar gehört habe, übernehme ich gerne mit in die Anlage. Und bitte fair bleiben mit den lieben Freunden beim Hörvergleich - nicht jeder hat Ohren wie eine Fledermaus. ;-)


Wenn die richtigen Lautsprecher und Endstufen zusammen spielen klingt es Traumhaft
Lg


Lieber ein guter als zwei mittelprächtige Verstärker. Und das Geld für zwei gute Verstärker hat halt nicht jeder! Da erscheint mit die Kombination einer Vorstufe mit Aktivboxen tatsächlich preiswerter und besser an den Raum anpassbar.


Wozu? Ausnahme: der Hersteller der Lautsprecher hat diese auch für Bi-Amping abgestimmt mit definierten Amps. Im Übrigen ist die Integration eines aktiven Subwoofers nicht auch bereits schon Bi-Amping?


Ich möchte es gerne probieren


..auch hier paßt eigentlich keine der Antworten: ich betreibe b-wiring. Ich besitze einen Accuphase E 460 Vollverstärker und muß sagen: für zwei Endverstärker, plus Vorverstärker fehlt mir nicht nur der Platz in meinem Wohnzimmer, sondern auch das nötige Kleingeld...


Bi-Amping ist eine super Sache. Nach Umstieg auf Aktivboxen für mich aber nur ein Zwischenschritt und Aktivboxen prinzipiell unterlegen.


Leider mit meinen B&w CDM 9NT nicht möglich.
Betreibe sie mit Bi-wiring und damit ist schon eine deutliche Verbesserung der Feinzeichnung zu hören.


Die BI-Wiring statt BI-Amping Option ist für mich attraktiver.


Ihr reduziert eure Frage immer auf eine wenig übersichtliche oder zutreffende Fragestellung - es fehlt z. B. - Erprobt und keinen Fortschritt gehört etc.
Ich merke an, das es schwierig ist, solche Frage zu stellen, ohne plakativ zu werden. Nur ein wenig Auseinandersetzung mit der Fragestellung wäre dann wichtig, aber: da schwimmt ihr zu sehr im Urschleim, da wäre jemand von außen ohne übertriebenen High-End Bazillus ganz gut, der würde evtl. die Fragestellung anders aufbauen.


Ich betreibe meine Lautsprecher von B&W mit Audionet Monoblöcken im Biwireingmodus und bin unsicher, ob der Klanggewinn die erheblichen Kosten rechtfertigt?


Der vielleicht etwas höhere Klanggewinn steht im keinen Verhältniss zu den Kosten.


Habe schon mit Bi-Amping gearrbeitet, In meiner Konstellation war der Bass schwärzer und ich hatte mehr Räumlichkeit.


Bei korrekter Installation ist das sicher eine gute jedoch preislich aufwändigere Sache. Ich habe Bi-Wiring-Kabel in Betrieb und finde das absolut hochwertig. Ich plane da keine Erweiterung


Habe die Virgo 25 von Audio Physic mit nur einem Anschlussterminal. AudioPhysic hält biwiring und biamping für überflüssig. Mit einer früheren Virgo habe ich biwiring ausprobiert, der Wechsel auf ein Topkabel von HMS hat viel mehr gebracht


Hallo ich nutze bi-Wire bekabeling


Mit dem cd-receiver k1 von t+a geht be amping mit nur einem gerät, da er 4 mono endstufen besitzt.
Funktioniert mit meinen magnepans vorzüglich. Ist wohl die preiswerteste möglichkeit be amping auszuprobieren, da das gerät gebraucht günstig zu haben ist und meist pfleglich behandelt wurde, da von hervorragender qualität.
JML


... mache ich schon seit ca. 20 Jahren - auf Ihre Empfehlung hin mit NAD C 370 / NAD C 270 . Der C 370 war seinerzeit der EISA HIFI-Verstärker des Jahres !


Infinity IRS Beta - Bi-Amping ist hier wegen der Bass-Servoregelung unvermeidlich. Electrocompaniet AW250 und NAD 208, ein Traum. Ansonsten ist Bi-Amping eher verzichtbar, lieber eine richtig gute Endstufe als zwei mittelprächtige.


what shell's ?


Ausprobiert und für überflüssig befunden. Allenfalls ein klitzekleiner Klanggewinn (was ist das eigentlich?) bei relativ großer Investition (hier: Accuphase). Lerneffekt: Geld und Zeit lieber in andere, neue Komponenten stecken.


"Bi-Amping" – oft gehört und das Prinzip verstanden, bin aber unsicher, ob ich einen Unterschied hören würde. Bin gespannt auf die Kommentare derer, die es schon betreiben.


Bi-Amping für Leute mit "Spieltrieb", Aktivboxen wenn man(n) es pragmatisch angeht ;-)


Nein, KEIN Bi- (oder Mehr-) Amping im Einsatz und auch nicht geplant.
Ich konnte in den vielen Jahrzehnten überhaupt KEINEN VORTEIL und auch KEINE HÖRBARE musikalische Verbesserung mit Bi-Amping erkennen bzw. hören, auch nicht im sehr, sehr teuren HIGH-END-SEGMENT. Vom Nachteil der doppelt so teueren LS-Kabel mal ganz abgesehen, die jetzt OHNE Bi-Amping auch schon 5stellig sind ...


Bi-Amping ist nur der halbe Schritt Richtung Klangverbesserung. Am besten ist es die Anlage gleich zu aktivieren.


Der - nicht auszuschliessende - etwas bessere Klang ist den Aufwand in der Regel nicht wert.
Die wohl eher älteren Hörer, die diese Option wählen, dürften den Klanggewinn wahrscheinlich sowieso nicht (mehr) hören.


Verbessert tatsächlich den Klang, allerdings zu einem relativ schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis.


Bei meiner Avantgarde Acoustic DUO XD brauche ich kein Bi-Amping. Der Verstärkerausgang wird direkt an das Mitteltonhorn angeschlossen ohne jegliche Frequenzweise und somit keinerlei Beeinträchtigung des Klangs durch passive Frequenzweichenteile wie Kondensatoren und Widerstände. Direkter geht nicht. Von da aus geht die Verbindung zum Aktivbassverstärker und der Hochtöner wird nur durch einen einzigen (allerdings etwas komplizierteren) Kondensator mit dem Verstärker verbunden.
Habe früher allerdings bei anderen Lautsprechern nie Bi-Amping genutzt. Habe allerdings seit fast 20 Jahren nur noch Aktivboxen, bei denen immer für jeden Frequenzbereich und für jeden einzelnen Lautsprecher ein eigener Verstärker verwendet wurde. Das scheint mir sinnvoll, weil der Verstärker perfekt an die Daten und den Frequenzbereich des Lautsprechers angepaßt werden kann. Habe nie auf Messen oder beim Händler einen Vorteil mit "normalem" Bi-Amping hören können.


und bräuchte zuviel Platz


Meine Dynaudio's haben die Möglichkeit nicht.


Ich betreibe ein Lindemann MB25 mit 2xMB55 im vertikalen Bi-amping an einer Audium Comp 8 Box. Hat aus meiner Sicht tatsächlich eine klare Verbesserung gegenüber dem Betrieb mit einer Endstufe gebracht. In letzter Konsequenz werde ich jetzt auf die aktive Version meiner Box umsteigen......


Ich hatte Bi- und sogar Tri-Amping ausprobiert.
Inzwischen habe ich das Geld lieber in einen guten anstatt zwei schlechtere Verstärker investiert.


Bi-Amping bringt in Einzelfällen sicher mehr Klang. Eine gute Kombination aus Vor- und Endverstärker für das gleiche Geld und den Lautsprechern hat bei mir immer mehr gebracht. Darüber hinaus entfällt die nicht billige doppelte Verkabelung.


Ich betreibe ein vollaktives Linn Exakt System mit 2x5 Verstärkerkanälen. Das klingt fantastisch und sehr musikalisch. Mit Bi-Amping habe ich bisher keine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich gehe aber davon aus, dass es klanglich durchaus Sinn machen kann. Ob man dafür bereit wäre den entsprechenden Mehrpreis zu zahlen muss jeder für sich entscheiden.


Da ich Aktiv höre stellt sich diese Frage für mich nicht. Finde es im Passivbereich für angebracht und empfehlenswert


Ich habe Bi-Amping noch nie genutzt und werde es auch nie nutzen. Ob es wirklich zu teuer ist kann ich nicht beurteilen, aber es ist zu aufwendig,
im Vergleich zum erziehlten Klanggewinn.


Ein sehr gut gemachter Vollverstärker reicht mir. Den kann man ja auch penibel kanalgetrennt mit zwei Netzteilen, bzw. symmetrisch usw. aufbauen.
Für mich wären das zu viele Gerätschaften.


Ich hatte zwei Audionet Max Endstufen mit Bi-Amping Anschlüssen, die sparten die Brücken ein und jetzt die Gryphon Mephisto Endstufe mit Doppelmono-Aufbau, die ich vorziehe.


Ich hatte die Frequenzweiche meiner Schallwandler auf Bi-Amping ausgelegt und eine Weile damit Musik gehört. Die Umstellung auf herkömmliche Konfiguration klang etwas homogener, weshalb ich dabei blieb. Vermutlich bringt Bi-Amping dann einen hörbaren Vorteil, wenn es sich um schwächliche Verstärker handelt, deren Leistungsfähigkeit aufgrund der Verdoppelung weniger gefordert wird.
Wesentlich mehr Sinn macht es m. E., eine aktive Frequenzweiche mit speziellen Verstärkern zu kombinieren.


Beim Betrieb von 2 AMP Mono im Bi Wiring Modus muss ich mir da wohl keine Gedanken machen


Bei diesem Thema muß ich so ca 15 Jahre zurückgehen zu einem Workshop von Herrn Böde bei dem Linn-Guru Klangstudio Rainer Pohl in Mainz/Bodenheim, als er dort kompetent und überzeugend und auch sehr sympathisch nicht nur Bi-Amping, sondern Tri-Amping demonstrierte. Wie dies technisch bewerkstelligt wurde, weiß ich nicht mehr, jedenfalls konnte die 3-fache (!?) Endstufe 3 Lautsprecher-Chassis der Linn-Box (HT, MT, Baß) ansteuern - leider war die Box nicht ein Hochkaräter, aber auch keineswegs schlecht - nur, es standen die formidablen B&W ungenutzt drumherum (schnief). Der Böde-Fuchs begann mit normalem Single-Stereo-Betrieb, steigerte auf Bi-Amping, dann auf Tri-Amping - eine doch recht erhebliche Verbesserung des Klanggeschehens war die Folge. Schlimm wurde es dann allerdings, als er den umgekehrten Weg zurück ging, was am Anfang ordentlich geklungen hatte, war plötzlich beim Single-Stereo-Betrieb - ja - ernüchternd. Herr Böde strahlte, als er die verblüfften Gesichter des zuhörenden Publikums sah. Erwähnen möchte ich noch, daß er die CDs vor dem Abspielen verschmitzt und nahezu verschwörerisch mit dem "Black-Forest-Duster" behandelte, ist dieser Wunderlappen nicht mehr aktuell? Auch die SID wurde sehr gelobt, was ist mit der? Beim Ausklang der Veranstaltung lief die Anlage wieder Single-Stereo, siehe da, unsere Ohren "gewöhnten" sich wieder so langsam an den alten Sound, ABER - der aufgepeppte Klang war mehr als verwunderlich - Punkt. Dazu möchte ich noch erwähnen, daß die Zuhörer keineswegs im sog. magischen Dreieck saßen, wo ja angeblich die richtige Wiedergabe der Musik einklickt, sondern Breitwand vor den Lautsprechern. Noch eine Zusatzbemerkung - lt. dem aktuellen Test der Canton Reference 3 K bedarf es keiner gesonderten peniblen Justierung der LS - sehr, sehr gute Arbeit von Herrn Göbl - setzen, Note 1. Ich habe aus diesem Erlebnis heraus zu Hause von meiner Kenwood M2 (hat Ansclüsse für 2 LS-Paare) 2 Kabel zu den Lautsprechern geführt - keine Jumper. Später die gleiche Prozedur später von den Monos M3 von AVM mit entsprechenden Kabeln von Atlas, die dafür so vorgesehen waren. Obs dadurch besser war, ich gebe zu, ich habe es nicht gemerkt, da ich den umgekehrten Weg erst jetzt wieder gehe. Inzwischen tönen seit 6 Monaten 2 neue große LS von T&A, die über sehr solide Jumper verfügen, jetzt liegen die zusätzlichen LS-Ausgänge brach. Aber 15 Jahre zurück - die Demo von Herrn Böde war schon knorke - Respekt. Wer Zeit, Muße, Moneten und die dazu gehörigen Ohren noch hat (ist bei mir leider nicht mehr der Fall, habe viel Geld in Hörgeräte recht erfolgreich gesteckt), sollte sich dem Thema näher widmen. Habe ich Herrn Frantzen richtig verstanden, daß hierzu auch Verstärker-Veteranen genutzt werden können/dürfen - na dann.


Warum wird nicht nach Erfahrung gefragt? Ich habe es mehrfach ausprobiert, aber es würde beim Aufbauen einer High End Kette sehr weit hinten kommen.


O
Hallo Stereo,
Hatte mal ,sogar mit Röhren .
Aber Platzbedarf,ne meine Audio Physic Scorpio brauchen so was nicht.
GUTE ZEIT!
Danke Uwe


Auswahlmöglichkeit "E" fehlt: Statt Bi-Amping betreibe ich meine aktive Lautsprecher


... wer Spaß, Zeit und Geld dafür hat, gerne. Ich will Musik hören.


Bi-Amping totaler Blödsinn.
Ich habe es auch Anfang der 00er an meinen B&W 801 Nautilus ausprobiert und sie ungefähr 1/2 mit den T&A 1520er betrieben. Jetzt waren die B&W schon durch die komplexe Last (60 Grad und mehr Phasendrehung) ein wenig schwierig zum betreiben, aber gehört habe ich fast keinen Unterschied. Irgendwann habe ich die T&A verkauft und habe mir dann McIntosh Mono Endstufen gekauft, was eigentlich auch ein Blödsinn war. Viel zu viel Leistung, braucht normalerweise kein Mensch.
Wieso Bi-Amping wenn dann Aktiv, die Frequenzweiche hat nach den Endstufen nichts verloren.
Bi-Amping macht ja eigentlich keinen Unterschied bzw. bringt keinen Vorteil, weil dadurch die Probleme mit Spulen, Kondensatoren und Widerständen ja weiterhin bestehen bleibt. Das einzig wahre ist die einzelnen Wege mittels DSP aufzuteilen und jeden Zweig danach seine eigen Endstufe zu spendieren.
Alles andere ist nicht mehr stand der Technik, wenn es auch der eine oder andere High Ender nicht wahr haben will.


Absolut unnötig, mit passendem Verstärker ist es genauso gut


Das schöne, an den AV-Receivern ist, dass sie meist mehr Kanäle zur Verfügung stellen, als benötigt! In meinem Fall betreibe ich einen mit 9 Kanälen, an einem 5.1 System. Hier kann man im Menü, auf Bi-Amping umstellen, was ich mit großer Begeisterung nutze. Zusätzlich habe ich mir noch einen Bi-Amping Umschalter gebaut, welcher mir erlaubt, auch andere Endstufen einzubinden und zu testen. Aktuell laufen gerade, meine zwei dicken, restaurierten Onkyo Boliden. Die M-5030 am Mittel-Hochton, und die M-5590 im Tiefton. Eine wahre Freude, für Augen und Ohren. Selbst meinen alten Marantz 2252B, konnte ich über Main-in, einschleifen! Sämtliche Einmessungen, habe ich, mit der audyssey App, abgespeichert und kann sie bei Bedarf, einladen!


Bei Bi-Wiring hab ich die Erfahrung gemacht, dass zwar 2 Kabelsets besser klingen als eines, doch ein doppelt so teures Kabel noch besser als zwei halb so teure. Das entsprechende Experiment bei Verstärkern möchte ich mir sparen. Außerdem möchte ich mit möglichst wenig Aufwand möglichst gut Musik hören, ohne viel Gerätschaft und in meinen Augen unnötigen Stromverbrauch.


Habe zwei Jahre lang mit Genuss horizontales bi-amping ( 2x AUDIOLAB 8200P) gehört.
Dann stellte ich fest, dass es im direkten Vergleich - mit bi-amping highendiger klingt: stabiler, unangestrengter, mehr Raum.
Mit Single-amping war es jedoch mehr live es berührte mich mehr. Live ist für mich wichtiger, als high-endiger zu hören. Daher höre ich seit 2018 wieder Single-amping.

Im Ergebnis ist es für mich Geschmacksache!

Das menschliche Ohr reagiert auf der zeitliche Ebene offensichtlich sehr sensibel.


Beides stimmt: Bi-Amping ist unnötig kompliziert und viel zu teuer.


Ich nutze einen Behold Gentle Vollverstärker, der über vier Endstufen verfügt. Davon zwei digitale für die Basslautsprecher und zwei analoge für den Mittelhochton.
Betreibe meine LS somit im Bi Amping.
Klingt so druckvoller, freier und lässt höhere Lautstärken zu.


Uneingeschränkt von Vorteil, bei mir noch wirksamer als der Einsatz einer deutlich besseren Endstufe solo betrieben.


Manche Lautsprecher profitieren deutlich davon. Eventuell auch wegen der weiteren Kabelverbindung. Je besser das Match vom Amp und den Lautsprechern desto weniger Einfluss dürfte zu erwarten sein.


Moin, ich habe noch nie Musik über eine Anlage mit Bi-Amping gehört. Mir wäre das auch zu teuer - das gesparte Geld für die zusätzlichen Verstärker würde ich eher für bessere Geräte ausgeben.


So ganz hat sich mir der Sinn von Biamping noch nicht erschlossen. Für den zweiten Verstärker, die zweite Endstufe legt man noch einmal das gleiche Geld auf den Tisch. Dann kann man auch mit einem Gerät in die entsprechende Preisregion aufsteigen und hat vermutlich den größeren Klanggewinn. Und man spart auch noch am Lautsprecherkabel. Bewegt man sich am oberen Ende, wird ein zweiter Amp oder ein weiteres Paar Monoendstufen noch mal eine Verbesserung bringen, wenn man es denn braucht.


Sicherlich nicht uninteressant, aber auch teuer (z.B. 2. Satz Kabel) und als Nachrüstaktion nicht für jeder vorhanden Konfiguration machbar.


Mit Nutzung aktiver Lautsprecher hat sich das Bi- und Tri Amping erledigt. Es mag ja mit 4 oder 6 Endstufen imposant aussehen aber man wird nicht die gleiche optimale Abstimmung eines aktiven LS Systems erreichen. Wiedergabequalität ist keine Frage von Watt/Leistung. Dazu kommt der finanzielle Aufwand, der Stromverbrauch und der Aufwand mit der Auswahl die passenden Endstufen und LS Kabel zu finden. Den Händler wird es natürlich freuen. Aber wer sich nicht von seinen passiven Lautsprechern trennen will sieht das wahrscheinlich als Verbesserung. Ich persönlich sehe die Zeit der großen Geräteansammlungen und Materialschlachten als überholt an.


Ich durfte vor einigen Jahren an einem Workshop von Herr Böde zum Thema Bi-Amping teilnehmen. Unterschiede waren hörbar, haben mich von dem Konzept aber nicht überzeugt. Ich glaube man kommt weiter, wenn man das Budget in einen einzigen, hochwertigen Amp investiert anstatt in zwei billige plus zusätzliches NF und Netzkabel.


Besitze seit nunmehr über 30 Jahren eine Box (Optonica 5000), die theoretisch mittels 6 Mono's und einer aktiven Frequenzweiche betrieben werden kann. Aus Kostensicht wurde dies aber nicht umgesetzt, obwohl ich kurz davor war, mir noch 2 weitere SM 500 von Marantz anzuschaffen.
Mit einem adäquaten Vollverstärker läßt sich die Nichtumsetzung aber sicherlich verkraften.


Warum gibt es nur eine negative Antwort, noch dazu eine kategorische Ablehnung? Das sich Bi-Amping bisher nicht durchgesetzt hat, obwohl das Thema wirklich nicht neu ist, hat wohl seine Gründe. Einige Lautsprecherhersteller, auch im hochwertigen Segment, rüsten ihre Produkte dafür gar nicht aus. Lieber in einen ebenso hochwertigen Verstärker investieren, als in mehrere preiswerte. Und wenn man konsequent zu Ende denkt und eine separate Ansteuerung bevorzugt, dann landet man bei aktiven Lautsprechern. Hier gibt es mittlerweile eine erfreulich große Auswahl an guten Produkten.


Bi-Amping ist interessant als spätere Aufrüstung der eigenen Anlage, wenn man die Gesamtsumme aber bereits von Anfang an zur Verfügung gehabt hätte, wäre das Geld zumeist an anderer Stelle besser investiert.


Klingt einfach besser!


Mir fehlt bisher noch die passende zweite Endstufe - Sansui B2301!
Wenn die mal im Haus ist werde ich das mit Sicherheit umsetzen.


Meine Konfiguration ist bei den Antworten nicht dabei. Ich nutze zur Zeit eine Bi-Wiring Lösung, da mein Verstärker und die Lautsprecher das zulassen. Separate Anschlüsse am Verstärker und Lautsprecher. Und der Verstärker kann 4-16 Ohm an allen Lautsprecher Anschlüssen. Ob das klangliche Auswirkungen auf meine derzeitige Anlage hat, kann ich nicht sagen, da ich es anders noch nicht probiert habe. Werde ich aber irgendwann mal machen. Mit meinen früheren Lautsprechern war ein Unterschied da, klangen offener.


Der Einkaufspreis liegt bei max. 35% des Endverbraucherpreises. Noch mehr Geld für den Handel? Nein, Danke! Ich warte auf die Zukunft mit Direktvertrieb und guten Mehrkanaldigitalverstärkern, die tatsächlich sehr gut klingen. Service? Der ist kaum noch vorhanden. Damit haben sich die Händler das Eigentor geschossen. Der Einzelhandel hat auch die Rechnung ohne den Onlinehandel gemacht. Wer zu spät kommt...


Ich denke, man kann dies nicht pauschal beantworten, wie immer spielen viele Faktoren eine Rolle. Es passt am Ende immer, was halt passt.


Wir bedanken uns wieder ganz herzlich für die vielen Kommentare und freuen uns schon auf die nächste Umfrage!

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