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Wie wichtig sind Kabel für guten Klang?

Kaum ein Thema polarisiert in der HiFi-Gemeinschaft derartig wie "Kabelklang". Wie groß ist der Einfluss von Kabeln auf die Gesamt-Performance einer Anlage? Sind "audiophile" Kabel ihr Geld Wert? Sind Kabel klanglich überhaupt in irgendeiner Form relevant? Diese Fragen haben wir an unsere Newsletter-Gemeinschaft gestellt und wie immer viele spannende Antworten erhalten, die wir hier gesammelt haben.

• Kabel zum höheren Preis sind klanglich relevant. Bei vielen Produktpreisen kann ich allerdings das Preis-/Leistungsverhältnis nicht mehr akzeptieren. Dann können die Kabelpreise den Wert der Anlage locker toppen.

• Es fehlt die Antwort: Kabel sind kaum klangrelevant, das Geld anderweitig in Komponenten zu stecken ist sinnvoller.

• Gerade in diesem Segment findet man leider viele Voodoo Schwafler.

• Wer während seiner Ausbildung den FB Elektrotechnik einer TU von innen gesehen hat, weiß, dass Kabel keinen relevanten Einfluss auf den Klang haben. Alle anderen können das ohnehin nicht beurteilen.
Höherwertige Kabel machen aber Sinn als Raumschmuck, wenn sie gut aussehen. Design ist auch ein legitimes Anliegen.

• Verschiedene Kabelarten sind m.E. unterschiedlich relevant. Eine bessere Stromversorgung wird m.E. immer wichtiger.

• Kabel haben Komponentenstatus. Wichtig erscheint mir, durchgängig zu verkabeln, denn ein Kabelmix wie auch ein Mix von Komponenten unterschiedlicher Hersteller führt immer wieder zu neuen Schwachstellen. Nur bei den Lautsprechern weiche ich von dem Prinzip Alles aus einer Hand ab.

• Sicherlich beeinflussen Kabel den Klang. Ich kann es nur nicht hören. Also ist es unvernünftig, für Kabel viel Geld auszugeben, zumindest in meinem Fall.

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• Und dadei sind alle Kabel, ob AC oder DC nach meiner Meinung die Relevantentsten.

• Geringfügige Klangverbesserungen gehen oft mit überproportionalen Preissprüngen einher

• Wer es noch nie ausprobiert hat kann sich bei verschiedenen Hersteller Kabel zur Probe zusenden lassen. Dann in Ruhe testen. Macht viel Spaß und man kann danach mitreden. Es lohnt sich.

• Seit über 40 Jahren beschäftige ich mich mit HiFi. Das letzte i-Tüpfelchen ist immer die Stromzufuhr und die Kabel. Einfach mal testen.

• Wie stark Kabelparameter den Klang beeinflussen, merkt jeder spätestens dann, wenn ich an meinem aktiven LS-Kabel InAkkustik LS-A1 den Regler drehe....
Obwohl ich entsprechendes Geld auch im NF-Bereich ausgegeben habe, ist der im Spitzensegment geforderte Preis mehr als fragwürdig.

• Das Material, das Dielektrikum und die Architektur haben erheblichen Anteil daran, wie groß der Komponentenstatus-Effekt ist.
10-20 Prozent des Anlagenwertes für gutgemachte Kabel sind m.E. angemessen investiert.

• Habe an allen Geräten Dolphin Black Gold Kabel im Einsatz. Klingen sehr warm und sehr natürlich. Leider gibt es den Hersteller aus Deutschland nicht mehr.
Octave V110 + SBB, Audionet DNC + EPX , Linn LP 12 + STST Phonoverstärker

• Kabel haben Einfluss auf den Klang, ja. Habe diesbezüglich auch schon viel getestet, auch Geld ausgegeben und auch Geld verschwendet. Erfahrungsgemäß trägt eine gute Stromversorgung mehr zum Klangerlebnis bei, als irgendwelche Kleinsignalkabel. Und bevor man vierstellige Summen für Cinch - Kabel oder XLR - Kabel ausgibt, sollte man überlegen eine neue Komponente anzuschaffen, zum Beispiel neue Lautsprecher. Viele Kabelhersteller betreiben sehr gutes Marketing, lassen sich viel einfallen um Ware zu (teuer) verkaufen, dabei kostet das Material wie, Kabel und Stecker, fast nichts. Ich kaufe auch Kabel, jedoch nur noch aus dem Profibereich (PA) die kosten deutlich weniger als HIFI - Kabel und sind hervorragend. Leider werden solche Kabel in HIFI Magazinen nicht getestet, das hat wohl auch mit deren Werbekunden zu tun.

• Nach vielen Experimenten kann ich Auswirkungen verschiedener Kabel nur teilweise bestätigen (egal ob Netz-, Lautsprecher oder Cinch-/HDMI-Kabel). Selbst Testen — Testen — Testen!
Sehr empfehlenswert sind Kabelladen für Musiker — hier wird m. M. nach oft stärker auf Preis-Leistung geachtet als im klassischen Hifi-Geschäft.

• Es gibt für dieses Thema interessante Blindtests im Internet...

• Ihre Auswahl an Antworten befriedigt erneut nicht. Die Kopplung von zwei Dingen in einer Antwort lässt mich "keine Antwort" auswählen.
Ich unterstütze die Aussage, dass Kabel den Klang beeinflussen können. Diese Aussage korreliert aber nicht zwangsweise mit mangelhaftem Preis-Leistungsverhältnis. Ich unterstütze nicht die Aussage, dass Kabel den Klang merklich beeinflussen und ich dafür gern mehr zahle.
Aussage drei ist pauschal auch nicht richtig. Bei Tonabnehmeranschlussleitungen bis zum Phonoverstärker ist klar, dass das Kabel Bestandteil des Systems Abnehmer-Verstärker ist und erheblich zum Klang beiträgt.
Bei einem analogen NF-Kabel (meist Cinch) zwischen niederohmigen NF-Ausgang der Quelle zur Verbindung mit deutlich höherohmigem Eingang des Verstärkers ist der Hersteller oder die Produktreihe des "Cinch-Kabel" aber ab einem gewissen Qualitätsniveau irrelevant. Sollten sich hier merkbar Unterschiede zeigen, liegt ein grober konstruktiver oder qualitativer Fehler am Kabel vor.
Digitalkabel kranken an Schwächen des Systems und des Übertragungsprotokolls. Mit Cinch lässt sich schlecht eine saubere 75Ohm Wellenwiderstand-Verbindung herstellen. Man hätte damals auf BNC gehen müssen. Damit wäre die technische Schwachstelle der Übertragung weniger relevant. Aber Phillips und Sony gingen den einfachen Weg bekannter, billiger Verbindungen. Mit Cinch gibt es leider wirklich Unterschiede bei den Digitalkabeln durch Verschleifung des Signalstroms und resultierendem Jitter. Also eine systembedingte Schwachstelle.

Generell: jedem in der Branche ist bekannt, daß über Kabel und anderes Zubehör (und neuerdings Versicherungen) allermeist die Marge generiert wird. Da ist es von Vorteil, dass es Kunden und Promoter gibt, die wirklich Kabelklang hören und das Wissen weitertragen lwie gerade hier wieder). Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage warum zwanghaft immer die teureren Produkte besser sind. Einem Blindtest hält dieses Wissen allermeist nicht stand.
Medien wie 'Stereo' als Teil des Systems Hersteller - Promoter - Kunde sind wichtig, um den Mythos aufrecht zu erhalten. Mindestens solange, bis neue Geschäftsfelder gefunden wurden und der Kabelklang sich für Hersteller und Promoter nicht mehr finanziell lohnt. Beispiel? Vor Jahren wurde gestreamte Musik allermeist als klanglich schlechter bewertet. Nur Platte oder CD waren das Wahre. Bis der CD-Spielermarkt abgegrast war. Neue Einnahmequelle: Streaming. Als neues Geschäftsfeld. An der Übertragung und Verarbeitung der Daten hat sich prinzipiell nichts geändert, die Wandler waren damals genau so im CD-Spieler verbaut. An der Technik hat es also nicht gelegen. Mal sehen was danach kommt...

• Wie oft denn noch?
Kabelklang ist Blödsinn und bringt nur dem Handel etwas! Und sie als Zeitung wollen keine Werbekunden verlieren, deshalb beteiligen sie sich an dem Quatsch.

• Dass Kabel den Klang beeinflussen, das habe ich vor rund 14 Jahren erlebt, an sich zu spät. Da betrieb ich meine Boxen bereits seit 12 Jahren mit den in den Elektronikmärkten üblichen Kupferkabeln. Dick und mit Klarsichtkunststoff ummantelt. Trotz Bi-Wiring wenig Transparenz und Dynamik. Im Sommer 2006 fuhr ich zu dem Ladenlokal von 'die Nadel' in Dormagen, nicht weit von von meinem Wohnort entfernt. Dort empfahl mir der leider inzwischen verstorbene Inhaber Jürgen Duhn Lautsprecherkabel von Kimber. Zitat: 'Nehmen Sie die für 25,00 EURO pro Meter. Den Unterschied hören Sie sofort. Darüber wird's dann eng.' Er meinte natürlich den klanglichen Fortschritt. Ich hörte auf ihn, nahm 4x2,5 m und konfektionierte selbst. Sch...arbeit. Pro Kabelende, das heißt 8x16 Litze abisolieren, die jeweils 8 Käbelchen verdrillen, sprich 16 mal. und mit Bananas bzw. Kabelschuhen versehen. Und ehrlich: Schön ist anders. Aber dann: Nachdem ich die Verbindung wieder hergestellt hatte merkte ich bereits beim allerersten Ton, dass da 'etwas passiert' war. Ein druckvolles, durchsichtiges Klangbild. So hatte ich es seit Kauf der Boxen und den übrigen Zutaten erwartet. Da kostete gerade mal 250,00 Euro + Stecker/Kabelschuhe = rund 300,00 Euro. Ich habe danach mit der Entdeckung der Möglichkeiten bei den Boxenkabeln gestoppt. Bei den NF-Kabeln habe ich zum Teil - auch hier auf Empfehlung der 'die Nadel' - die Verbindungen selbst gefrickelt, zumindest im Phonobereich. Preislich lag der Meter für die 'Fast-Kabel'bei rund 70,00 Euro, plus Stecker lag ich bei 80,00 Euro. Die Verbindungen des Rest der Anlage - also CD, DVD und Recorder - besteht aus 'besseren' Kabeln, die preislich pro Meter bei ca. 30,00 Euro liegen. Keinesfalls verwende ich Beipackstrippen. Ich forsche nun nicht weiter nach, um einfach Ruhe bei mir selbst einkehren zu lassen. Dann hört es sich nämlich entspannt und damit am besten. Und ansich habe ich doch auch eine ganze Menge getan, um meine Anlage zu tunen. Mal abgesehen davon sind die Mehrfachstromleisten auch nicht von Pappe (MFE) und die Komponenten sind mit der richtigen Phase angeschlossen. Das ist kein Hokuspokus und nachvollziehbar besser. Das reicht mir vollauf. Fazit: Kabel beeinflussen den Klang merklich und ich bin bereit, dafür auch etwas(!) höhere Preise zu zahlen. Das 'etwas' bestimme jeder selbst!!!!!

• gegen ein hochwertiges Kabel ist nichts einzuwenden, aber die oftmals für überteuertes Geld angebotenen High-End-Kabel konnten mich bisher nicht überzeugen.

• Wenn man an dem Audiohobby Gefallen findet, wird man irgendwann auch die Kabel in den Blick nehmen. Ja, sie können den Klang beeinflussen, aber das Kosten-Nutzenverhältnis sollte nicht aus den Augen verloren werden. Teure Kabel machen allenfalls Sinn bei teuren Anlagen und dann doch lieber eine höherwertiges Gerät.

• Ja, Kabel beeinflussen den Klang, und auch etwas höhere Preise, aber Kabelpreise im fünfstelligen Bereich gehören zu den esoterischen Aspekten der Hi-Fi Szene. Ich habe hochwertige Kabel von inakustik (2404 Air Serie), die den Klang einer sehr guten Anlage noch einmal verbessert haben, bin damit sehr zufrieden.

• Je wertiger die Anlage ist, umso stärker kann an Unterschiede zwischen Kabeln hören. Hier hilft nur Ausprobieren und jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Preis man bereit ist zu investieren.

• Ich habe viele Kabel in den letzten 40 Jahren getestet. NF Kabel haben den stärksten Einfluss, Stromkabel und Netzleisten werden überschätzt. Gute Qualität ist bei allen Drei dennoch wichtig. Wieviel sinnvoll ist hängt vom Wert der Anlage ab. 10 bis 20 % sollten es schon sein. Um Missverständnisse zu vermeiden mehr bei preiswerteren Geräten als bei Teureren.

• Mir kabel mit oil gevuld (als ken ishiwata ) chins und luidspeaker👨‍🎨😷😷😷🎼

• Ich habe insbesondere bei Lautsprecherkabel deutliche klangliche Unterschiede wahrnehmen können und habe mich für das XLO Reference Kabel mit WBT nextgen Steckern entschieden. Weiterhin sind Cinch Kabel sehr wichtig. Hier nutze ich das fantastische Kondo KSL-VcII, welches gerade noch bezahlbar ist. Für die Stromversorgung nehme ich sehr gute Standardkabel und hochwertige Stecker sowie eine Netzleiste von VIBEX (Granada). Fast alle Komponenten habe ich übrigens gebraucht erworben (insgesamt ca. 6000-7000 €)

• Da ich über Elektrostaten höre (Martin Logan Vantage) die wie Lupen wirken und kleinste Veränderungen an der Anlage sofort hörbar machen, ist mir die Bedeutung von Kabel noch mehr bewusst geworden. Besonders der einstmals belächelte Einfluss von Digitalkabel. Nach langer Suche hatte ich das Glück ein MIT Oracle Max AES/EBU gebraucht zu ersteigern (Neupreis: fast unbezahlbar) und bin definitiv im Nirvanha angekommen. P.S. vergessen Sie einfach was Sie so in manchen Foren über Kabel lesen, Ignoranten soll man ignorieren. Jeder sollt sich unbedingt seinen eigenen Höreindruck verschaffen und dann erst urteilen.

• Ich habe viele Kabel getestet, um zu 'gucken' in welcher Preisregion ich Interesse an den relativ hohen zu zahlenden Summen habe. Dann habe ich in einer Preisklasse verschiedene Kabel zuhause getestet. Vorsicht: Einige oder vielleicht viele Kabel zeigen erst nach einigen Wochen ihren Charakter und ihre Qualität. Von günstigen aber amateurhaft konfektionierten Modellen mit Marken-Kabeln ist abzuraten.

• Der Klang wird wesentlich durch die gegebene Raumakustik und die Qualität der Lautsprecher definiert - eine saubere Stromversorgung und Abschirmung gegen RFI vorausgesetzt. Der Lautsprecher benötigt den passenden Verstärker inkl. passender Lautsprecherkabel!

• Ich bin der Meinung, daß Kabeln zu 2 bis 3 hundert Euro ok sind.

• Wenn Kabel mehr kosten als die Geräte selbst kommt sinneszweifel auf

• Viele der angebotenen Kabel sind viel zu teuer. Klanglich bringen sie jedoch eine entscheidende Verbesserung gegenüber der beigepackten Kabel.

• Pressd contacts not soldered(gelötet)

• Man beachte den Werbe-/Mittelteil aktueller Hifi-Gazetten: Da wird generell viel Anzeigenfläche von Zubehörfirmen und insbesondere von Kabelherstellern gebucht … das gibt schon einen Hinweis auf ordentliche Margen!

• Die klanglichen Auswirkungen von Kabeln im analogen wie digitalen Bereich konnte ich persönlich bereits mehrfach erfahren. Der beobachtete Einfluß bewegte sich meiner Erfahrung nach weniger im tonalen Bereich als im Bereich der Bühnendarstellung in Breite und Tiefe. Allerdings ist dieser Einfluß bei verschiedenen Anlagenkonstellationen scheinbar nicht klar genug vorhersehbar und daher keine vorhersehbar gute Produktentscheidung möglich. Insgesamt bewegt sich der Einflußgrössenordnung im Bereich der Feinabstimmung. Insgesamt also eine eher unsichere Sache in die man viel dadurch Geld versenken kann. Ich denke, das Thema Kabel ist nicht anzugehen wenn man klanglich unzufrieden ist, sondern dann wenn die anderen Mittel wie Platzierung von Lautsprechern und Hörplatz sowie die Raumakustik bereits optimiert sind. Je nach Anlagen- und Optimierungsniveau werden dann Klangveränderungen durch Rack, Aufstellung, Kabel usw. überhaupt erst hörbar werden. In diesem Sinne billige ich Kabeln, Racks usw. nicht grundsaätzlich "Komponentenstatus" zu, sondern Tuningpotenzial in (finanziell und qualitativ) aufwendigeren Anlagen und Hörumgebungen. Kabeltuning ist etwas für Enthusiasten mit dickerem Geldbeutel.

• so lange man keinen klingeldraht verwendet oder direkt neben einem stromgenerator seine anlage stellt ist es klanglich nicht zu hören.

• Da bleibe ich lieber bei meiner Eigenentwicklung. Kabel und passende Elektronik müssen zusammenpassen.

• Habe früher viele Marken ausprobiert und relativ viel Geld ausgegeben. Seit 10 Jahren bin ich mit Kabeln der Fa. Sommer sehr zufrieden. Von guten Händlern bekommt man für jeden Bedarf perfekt konfektionierte Lösungen.

• Die Wirkung ist unverkennbar, nur sollte die Preispolitik realistisch sein

• Gerade bei Lautsprecherkabeln lohnt es sich, etwas zu experimentieren (mein Fachhändler hat dies ausdrücklich unterstützt und mir Kabel zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt). Die Unterschiede sind gut hörbar und erlauben es, die Anlage an die Räumlichkeiten und an den Geschmack anzupassen. Ich bin bei HMS als Kabelhersteller gelandet.

• Sehr gute Kabel sind sehr wichtig. Kabel mit astronomischen Preis, sind doch eher fragwürdig, bis absurd.

• ALLE Kabel sind wichtig: Stromkabel, Netzwerkkabel, RCA/Cinchkabel, XLR-Kabel, Lautsprecherkabel. Eine Wiedergabekette besteht aus vielen Gliedern, diese sollten sorgsam ausgewählt werden.

• Die Kabel sind genauso wichtig wie die High End Schätze selbst. Das hat absolut nichts mit Voodoo zu tun!!! Optimale Stromversorgung beginnend mit den richtigen Vorsicherungen am Hauptzähler und das AHP Klangmodul IV im Sicherungskasten und vom Sicherungskasten Meterware verlegt Iso Tek EVO 3 Elite zur Anlage etc. und die Audioverbindungen alle Kimber Select KS-1036 klingt ganz gut.

• Meiner Meinung nach beeinflussen Kabel den Klang schon insoweit, als ich das Gefühl habe, wenn ich mir "bessere" (vielleicht nur "schöner" anzusehende bzw. ansprechender verarbeitete) Kabel kaufe, dann habe ich für meine Wiedergabekette etwas gutes getan und mein Kopf glaubt, es jetzt differenzierter in irgendeine Richtung (Räumlichkeit, Auflösung, …), also "besser" wahrzunehmen. Hören ist auch eine subjektive Wahrnehmung und kann man nur empfinden und Empfindungen kann man nicht objektiv messen.

• Über viele Jahre musste ich feststellen, dass tatsächlich alle Kabel den Klang beeinflussen (Filterwirkung, HF-Einsteuungen?). Dies betrifft sogar die Stromversorgung von Plattenspielern.
Allerdings sind die Unterschiede oft marginal und nicht immer ist teurer auch besser! Und ab einer bestimmten Preisklasse gibt man bei vielen Herstellern mehr Geld für die Aufmachung, als für die erzielbare Klangverbesserung aus - nicht wenige Kabel für tausende Euro sind eher Dekorationsartikel als HiFi-Komponenten.

• Das Geld ist beim schwächsten Glied - den Lautsprechern - x-fach besser investiert!!!
Im echten Doppelblindversuch klar belegt. Hochpreiskabel sind wie viel anderes "Zubehör" das lukrativste Geschäft, sonst gäbe es auch nicht so viele Anbieter!

• Ich habe dies zu Anfang für reine Geldmacherrei und "Hirngespinste" gehalten. Mein Schwager hat es mir und meiner Ehefrau vorgeführt. Dabei hat er nur die "Fisch-Steckleiste" gegen eine aus dem Baumarkt ausgetauscht. Es war eine andere Anlage. Vorher Hi-End und nun kaum besser als ein "Kofferradio".
Unsere Anlage:
Vor: Placette passive linestage; End: Nachtigall;
CD: Rega; Plattenspieler; Rega; Phonostufe: Musical Fidelity; Lautsprecher: B&W 804
Kabel: Netzleiste Fisch Audiotechnik AFL 8-fach, Phasenanzeige, Analog-, Digital-, Video-Filter, Stecker Oyaide P-046;
Netzkabel Fisch Audiotechnik Performance P7, Stecker / Buchse Oyaide P-046 / C-046, ;
LS Kabel Fadel Art Coherence SC One Duo 2x 2 Meter;
NF Kabel Kimber KS1016, 2x 0,75 Meter, Stecker WBT-0102 Cu;
NF Kabel Kimber KS1016, 2x 0,5 Meter, Stecker WBT-0102 Cu;

Ich weiß, dass es nach oben noch sehr viel Luft gabt, aber jeder hat 'mal klein angefangen. Beste Früße und mach Sie weiter so.
• Auch Punkt 2 ist zutreffend!

• Der Preis für Kabel sollte dabei in Relation zum Preis der Anlage / Komponenten passen. Aber auch da gibt es manchmal Produkte mit exzellentem Preis/Leistungsverhältnis.

• Ich weiß definitiv, dass Kabel, teils heftig, den Klang beeinflussen ! Das haben wir in 'zig Blindtests gehört, aber Blindtests hätte es gar nicht gebraucht... ;-)
Und dennoch sagen manche, dass sie keinen hörbaren Unterschied hören (können) und tun das dann als "Voodoo" ab, obwohl das Unsinn ist.
Allerdings würde ich auch nicht jeden Preis für Kabel und sonstiges Zubehör bezahlen, auch wenn ich wüßte, dass der Klang besser wäre als ohne.

• Auch wenn von Skeptikern immer wieder das Gegenteil behauptet wird, haben Kabel meines Erachtens oft einen großen Einfluß auf den Klang. Das gilt sowohl für Quellgeräte wie CD-Player und Plattenspieler als auch für Lautsprecher. Selbst zwischen anerkannt hochwertigen Kabeln von Mogami, HMS Duetto und Nordost zeigen sich deutlich hörbare Unterschiede. Einer meine Vor- und Endstufenkombinationen (Pioneer C-21/M-22 ist allerdings von unterschiedlichen Kabeln ziemlich unbeeindruckt und spielt mit einen 30 € Inakustik-Kabel genauso gut wie mit einem 10x so teuren von Fast Audio.
Auch das Thema Netzkabel verdient eine gewisse Aufmerksamkeit. Bei armdicken Kabeln mit Monstersteckern und Preisen im mehrfachen Kilo-EUR-Bereich bin ich allerdings raus. Das fällt für mich eher in den Bereich Oligarchen-Hifi.
Das Schöne bei unserem Hobby ist ja, dass man selbst entscheiden kann, wie man damit umgeht. Wer mit Beipackstrippen sein Optimum an Hörspaß erreicht, freut sich über das gesparte Geld und kauft Platten dafür. Wer mehr tun möchte, investiert halt in Kabel, Stromversorgung, Raumakustik und freut sich am Ergebnis. Nervtötend sind nur die selbsternannten Missionare aller Richtungen die sämtliche abweichende Meinungen verteufeln.

• Kabel werden in Fachzeitschriften und bei der Preisgestaltung extrem überbewertet. In den Gebrauchtbörsen kann man das traurige Ergebnis massenhaft lesen - enttäuschte Kunden wollen für ihren Kabelsalat noch richtiges Geld sehen - wünsche viel Erfolg. Die physikalischen Parameter von Kabeln wirken sich natürlich klanglich aus, aber erst bei großen Längen (>10m), sehr hohen Frequenzen (MHz) oder extrem niedrigen Pegeln (MC-System). Wesentlichen Anteil am klanglichen Ergebnis hat eher die Sorgfalt bei der Kabel-Konfektionierung. Hier bevorzuge ich die individuelle Fertigung nach meinen Vorgaben: Kabelsorte, Steckerqualität, Silberlot, Längen usw..

• Stromkabel haben nach meiner Erfahrung den meisten Einfluss.

• Man sollte immer in Relation zur Geräteklasse hochwertige Kabel haben. Es macht natürlich keinen Sinn, bei einem 1000€ Verstärker mit 2000€ Lautsprechern Kabel für 1000€ zu kaufen. Hier würde ich ungefähr 200€ ausgeben.
Man kann leider nicht alles per Hörtest an eigenen Geräten antesten. Z.B. hatte ich mal 200€ XLR Kabel gekauft und jahrelang benutzt, die deutlich anders geklungen haben und schlechter waren als 200€ Cinch Kabel auf Silberbasis. Das ist erst aufgefallen, nachdem ein Gerätewechsel anstand und ich auf Cinch wechseln musste. Diese hatte ich dann in die vorhandenen Geräte gesteckt und den riesigen Klangunterschied festgestellt.

• In Bezug auf die Kabelqualität kann ich nicht nachvollziehen warum es den Herstellern nicht möglich ist, zu Ihrem Geräten, gerade im Preisbereich der mindestens vier Stellig ist, zumindest ein entsprechend hochwertiges Netzkabel beizulegen das der Qualität des Geräts entspricht. Da wird jede Menge Manpower verwendet ein Gerät zu entwickeln und abzustimmen, dabei werden doch auch Lautsprecher-, Chinch-, XLR-, und Netzkabel benutzt!? Oder verwenden die Herrschaften nur Standard Anschlusskabel? Dann wäre die Diskussion nicht zu führen, denn wenn Standard Kabel für die Abstimmung ausreichend sind, wieso noch Geld in die Hand nehmen und hochwertig Kabel zu kaufen damit der Klang verbessert werden kann. Da bekommt das Thema Kabel einen schalen Beigeschmack und die Voodoo Fraktion ist wieder ordentlich Futter gegeben. Bleiben sie gesund. Ich wünsche ein schönes Wochenende.

• Kabel haben für mich Komponentenstatus. Insbesondere der Stromversorgung sollte man eine hohe Aufmerksamkeit widmen und zwischen verschiedenen Kabeltypen und -konzepten vergleichen. Die am Ende optimale Kombination kann die gesamte Anlage auf ein deutlich höheres Niveau heben.

• Kabel können wie ungewollter Filter wirken, das feine Details unterdrückt. Besonders bei längeren Lautsprecherkabeln ist das je nach Qualität leider sehr gut merklich.

• Bevor ich 3000€ für ein Kabel ausgebe, würde ich für dieses Geld lieber höherwertige Lautsprecher oder andere Geräte kaufen!
Denn so groß ist der Klanggewinn durch Kabel nicht. ( Benutze kompl. SUPRA Cables)

• Besondere Qualitätsgewinne gibt's bei Lautsprecherkabeln, aber immer nur nach rumprobieren -
die Teuersten sind nicht automatisch die Besten. Leider oft zum 'Fetischprodukt' verkommen !

• Der größte Klangunterschied war für mich beim Lautsprecherkabel merkbar . Allerdings muss der Preis dafür in Relation zur Anlage stehen .

• Für ungeübte Ohren ist kabelklang meist schwer oder gar nicht nachvollziehbar. Bei kabeltuning sollte man immer den Blick aufs konto wahren, denn hier sind auch oft die scharlatane unterwegs.

• Kabel sind zweifellos wichtige Bestandteile der Anlage, doch steht für meinen Geschmack der Grad der Verbesserung nicht immer in einem angemessenen Verhältnis zum aufgerufenen Preis.Wenn man zum Vergleich einzelne Kabel nach längerem Hören gegen ein gutes, aber deutlich preiseerteres austauscht, wird man überrascht sein, wie viel von der Faszination des Klanges noch übrig bleibt.

• Ich kann es mir schon vorstellen. Jetzt kommen wieder die Voten betreffend Voodoo usw. Jeder soll sich zuerst ein wirklich gutes Kabel im Vergleich zum Standardkabel "anhören". Jeder, der dann ehrlich ist, wird zugeben müssen, dass die Klangqualität mit den besseren Kabeln bedeutend und klar höhrbar besser wird.

• Wenn die elektrischen Parameter stimmen, z.B. Impedanz, Widerstand, Schirmung etc. korrekt sind, und ein guter Kontakt besteht, dann ist jedes Kabel recht. Die High-End Kabel sind nicht besser, höchstens sorgen sie durch abenteuerliche Werte für Verfälschungen, die man sich als „Verbesserung“ einbilden kann. Sollten Geräte durch Kabel klanglich eine Änderung erfahren, ist eher das Gerät eine Fehlkonstruktion. Mit wenig Materialeinsatz und viel Werbung kann natürlich viel Geld gemacht werden, und für das Auge sind manche Kabel wirklich ein Genuss.

• Kabel sollten robust und schön aussehen und auch eine angenehme Haptig haben, und dabei nicht teuer sein. Sie sollen nur eine zuverlässige elektische/optische Verbindung zwieschen Komponenten gewehleisten. Mehr nicht.

• Moin, anstatt günstiger Cinchstrippen sollte man schon bessere Kabel benutzen. Inzwischen verwende ich auch bessere Netzkabel (Lapp-Ölflex und Stecker von Groneberg). Meinen Metz-TV habe ich 2007 auch per Cinchkabel mit dem Verstärker verbunden (2x5m Länge). Um Kosten zu sparen, hatte mein Neffe mir den Tipp gegeben, bei Reichelt online 10m Profi-Mikrofonkabel und zwei Cinchstecker von Neutrik zu bestellen (Kosten € 25,00) - er hat die Stecker dann für mich mit dem Kabel verbunden. Klingt heute noch sehr gut. Ähnlich habe ich es 2019 für meinen neuen Multiplayer gemacht: 3m Furutech FA-13S-Kabel und 4 WBT-nextgen-Cinchstecker für zusammen € 240,-- bei "die Nadel" bestellt; mein Neffe (er baut für sich selbst Röhrenverstärker) hat dann wieder Stecker und Kabel verbunden. Vorkonfektionierte Kabel scheinen oft überteuert zu sein.

• Kabel bewirken sowohl Verbesserungen als auch Verschlechterungen des Klangs. Insbesondere für klassische Aufnahmen kann viel in Richtung authentischer Klang der Instrumente gewonnen werden, bzw. verloren gehen. Ohne direkten Vergleich an der eigenen Anlage geht es jedoch leider nicht.

• Viel Voodoo

• Ich habe jahrelang nur reines Silberkabel verwendet, als XLR wie auch als Lautsprecherkabel. Irgendwie hatte ich, wahrscheinlich auch wegen dem Raum, immer das Gefühl es war von allem, trotz Super Klarheit, immer etwas zuviel vorhanden. Jetzt bin ich auf HMS Gran Finale Jubilee umgestiegen und habe das Gefühl, der Klang ist wesentlich entspannter und wärmer.

• Für mich hatten Kabel noch nie eine herausragende Bedeutung. Auch mit Sandart Kabel klingt es bei mich nicht schlecht.

• Kabel haben bei mir durchaus „ Komponentenstatus „, ich akzeptiere jedoch keine Mondpreise , hier kann man durch testen und vergleichen Geld sparen und Erfahrungen sammeln. Mein nächstes Lautsprecherkabel werde ich vorher testen, ich denke manche Händler leihen Kabel aus, bei fester Kaufabsicht natürlich , denn es sollte für beide Seiten fair sein. Beim Händler testen und beraten lassen und dann online Kaufen geht für mich überhaupt nicht, „ buy local „ ist der richtige Weg, gerade jetzt.
 

• Oft lohnt es sich für die Hälfte des ursprünglichen Preises oder noch weniger gebrauchte Kabel zu kaufen, wenn sie optimal passen.

• In welchem Maß Kabel den Klang beeinflussen, muss man an der heimischen Anlage in Vergleichtests zwischen verschiedenen Kabeln heraushören. Den Gegenwert einer Klangverbesserung in Euro muss jeder Anlagenbesitzer mit sich ausmachen. Meine Erfahrung ist, dass sich fast jede Veränderung an einer gehobenen HiFi-Anlage klanglich auswirkt.

• Ich glaub nicht an Kabelklang und das teure Kabel, hörbare klangliche Verbesserungen vollbringen, habe ich nocht nicht feststellen können. Ich halte dies eher für Autosuggestion als für ene reale Tatsache. Bei mir habe ich an den Lautsprechern vorkonfektionierte Kabel (2x3m) für 45,00 €. angeklempt Mehr muss man nicht ausgeben.

• Gute Kabel sollten bei guten Komponenten zur Ausstattung gehören. Dann sind auch höhere Preise akzeptabel. Die vorhandene Schnäppchenmentalität nervt ziemlich, sie macht die Qualität kaputt.

• Hinter Kabelklang versteckt sich kein Voodo, sondern einfach nur eine physikalisch anders konzipierter Leiter. Somit ist es nicht verrückt einen Euro mehr in gute Kabel zu investieren und ein deutlich besseres Klangergebnis zu erzielen. Bestenfalls greift man aber auf welche zurück, die auch mit viel physikalischem Verständnis konzipiert sind. Ich nutze daher eine Kabelserie eines renomierten Hifi-Fachgeschäftes aus Hannover.

• Wenn die Preissteigerung im Rahmen bleibt.
Was heißt bei Ihnen etwas???!!!

• Mit einer entsprechenden Verkabelung ( NF/LS) hat man die Möglichkeit die Anlage nach seinen persönlichen Vorstellungen abzustimmen . Ich bin sicher bereit hierfür durchaus etwas tiefer in die Tasche zu greifen, aber letztendlich muß man auch ein gewisses Preis,-Leistungsverhältnis im Auge behalten. Wie im High End Bereich oft festzustellen stehen marginale Verbesserungen zu bereits hochwertigen Komponenten in keinem Verhältnis mehr zu den dann aufgerufenen Preisen, daher ist hier sicherlich immer eine gute Portion Skepsis angebracht.

• Bei den Preisen die häufig für Leitungen aufgerufen werden, fühle ich mich gehörig verschaukelt. Ich finde es auch sehr schade, daß Sie sich mit der unverschämten Preisgestaltung nicht kritisch auseinander setzen. Vernünftige Leitungen müssen keine hunderte Euro kosten.

• Desto hochwertiger die Anlage, desto eher machen sich Unterschiede bemerkbar. Einsteiger sollen lieber in die Geräte investieren!

• hms ... mehr sog i ned.

• Bei einem guten Händler kann man testen, wie stark die Verbesserung ist und dann für sich das beste Preis-Leistungsverhältnis ermitteln. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und für unsere Anlage das passende Preis-Leistungsverhältnis gefunden.

• Kabel ein leidiges Thema. Natürlich sollte man je nach Preis der Komponenten auch eine bestimmte Qualität an Kabel verwenden. Jedoch sind Kabel wenn sie ordnungsgemäß hergestellt wurden nicht Klang relevant, können sie auch gar nicht ist mathematisch und physikalisch ja auch belegbar. Selbst messtechnisch d.h. wenn man am Hörplatz ein Mikrofon aufstellt und verschiedene Kabel vergleicht, wird bei Chinch, xlr, kein Unterschied bei Digital Kabel sowieso nicht und bei Lautsprecherkabel wenn dann nur sehr geringfügige Unterschiede feststellbar sein. Wenn man das Messmikro um 5cm verschiebt egal in welche Richtung wirkt sich das 10 mal so stark auf das Messergebnis aus. Ich wollte mal mein selbst Konfektioniertes Lautsprecherkabel 8TC (150€) gegen ein neues von einen anderen namhaften Amerikanischen Hersteller tauschen, das Kabel 1,5 Meter hätte so um die 4000€ gekostet. Wo ich es das erste mal angeschlossen habe hörte ich tatsächlich eine Verbesserung und ich dachte und sagte mir, kann das sein bleib nüchtern und objektiv. Ich schloss das 8TC wieder an und siehe da kein Unterschied das Ganze mehrmals gemacht auch am nächsten Tag auch nochmal ich konnte keinen Unterschied mehr Hören. Das Thema war dann für mich durch und gab es wieder zurück. Was ich damit sagen will ist, man muß extrem aufpassen dass man keiner Autosuggestion ausgesetzt ist und man sich selbst belügt. Man sollte ja nur mal überlegen wie die Hersteller z.B. die Lautsprecherkabel herstellen, jeder kocht da seine eigene Suppe. Der eine baut sie Koaxial, der Nächste baut sie als Flachbandkabel, oder zwei Leiter nebeneinander und wieder ein andere macht die Leiter + - direkt getrennt. Beim Material das gleiche, mal Kupfer, mal Silber mal Kohlenstoff alles kommt vor. Wenn es wirklich signifikante Unterschiede geben würde, sollte es logischerweise vom Aufbau, Material, Isolierung in eine Richtung besser werden. Und nicht kunterbunt rumgebastelt werden. Aber wenn einen Armdicke 50000€ Kabel gefallen, und haben wollen aufkommt dann ist das ok, aber Klanglich wert sind sie das auf gar keinen Fall. Das sollte sich jeder bewusst sein.

• Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren ! Kabel können den Anlagen-Klang massiv beeinflussen. Das habe ich selbst mit Kabeln versch. Preisklassen festgestellt. Mal in die positive - mal in die negative Richtung. Kabel können eine Veränderung bringen, die nahezu Komponentenstatus besitzt. Da hilft nur: Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.

• Hier meine Erfahrung zu demThema:
1. Lautsprecherkabel - haben extremen Einfluss auf den Klang. Ab einer bestimmten Preisklasse (für mich ab 2000 ) wird's allerdings ziemlich subjektiv
2. Verbindungskabel - hier habe ich noch nie einen Hörvergleich gemacht, sondern mich immer auf die Empfehlung meines Studios verlassen
3. Stromkabel - ich habe eine vernünftige Kabelleiste. Mit dem Stromkabel zur Leiste habe ich rumexperimentiert und absolut keinen Unterschied hören können.

• Probieren geht über Studieren und wo nichts hinein geht, kann auch nichts heraus kommen. Gute Kabel können die Übertragungsverluste reduzieren. Ich bevorzuge "neutrale" Kabel. Vom Einsatz von Kabeln zur Klangabstimmung halte ich nichts. Das Problem sollte am Ursprung abgestellt werden.

• Im Vergleich zu dem vielen Möglichkeiten einer Klangverbesserung ist die Klangbeeinflussung durch Kabel ehre gering, dafür ist das Preis/Leistungsverhältnis sehr schlecht. Trotzdem versuche ich auch über Kabel das letzte Prozent rauszukitzeln.

• Ich gehe davon aus, daß die Mehrheit der in dieser Anfrage Betroffenen eine Anlage zwischen 10 - 15ooo,- betreibt (ich bin demütig, wenn dies noch oben nicht zutrifft). Die Frage nach der sog. Wertigkeit nach denKabeln stellt sich fast gar nicht in diesem Segment, da die angebotenen Kabel, außer Klingeldraht, mE den Ansprüchen voll und ganz gerecht werden. Ich habe mich für Kabel zu den LS für knapp 300,- entschieden, obwohl in der Nachbetrachtung die billigeren von Eagle mE nicht schlechter, eher genauso gut waren - na gut, jetzt habe ich die vermeintlich Audiophilen. Zwischen VV und 2x Mono-ES werkeln XLR-Kabel, zwischen CD und VV Strippen, die sich fest anschrauben (Cinch) lassen in einem Gewinde innerhalb der Stecker, habe ich übrigens in Stereo-Tests so noch nicht gelesen. So isses bei mir, es ist gut so. Ich staune immer wieder, wie Stereo Kabel ausfindig macht, die einen Preis ausmachen, die sich mancher für eine komplette vorzüglich klingende Anlage gönnen und wünschen würde. Ich denke jetzt auch an Konzerte, die ich erlebt habe,die an sich keine HiFi-Anlage ersetzten dürften, sondern möglichst realitätsnahe wiedergeben sollten, dann komme ich bei einer "normalen" Anlage unterhalb schon ins Grübeln. Ich habe nur einmal einmal eine musikalische Darbietung auf der High-End im Hotel Kempinski/Neu-Iseburg (lang ist es her) gehört über Avantgarde-Hörner (oder auch nicht, es wurde dargeboten von ATR), da gab es mehrfach Szenenappalaus - und ohne auffällige Strippen, eine kleine französische Anlage VV und ES - unspektkukalär, auch von den Kabeln. Was soll dies mr uns lehren? Teuere Kabel, besserer Klang - bestimmt möglich, ich grübele, ob ich dies manchmal auch will (siehe/höre hierzu manche Live-Darbietung, die uU die nicht das "Gelbe" ist, aber emotional .....). Meine Erkenntnis, ich vermute, daß Kabeln ein wirklich zu hoher Stellenwert eingeräumt wird. Es sei denn, meine (finanziell nicht realisierbaren) Ambitionen gehen zu einem Rolls oder Maybach - in diesme meinem Leben wohl nicht mehr- aber wer weiß.

• Der Preis muss aber im Rahmen bleiben. Manche Hersteller haben absurde Preisvorstellungen.

• Ich benutze seit geraumer Zeit Kabel von Silentwire, Netzkabel, Lautsprecherkabel und NF-Kabel sowie eine Steckdosenleiste und zwei Bi-Wiring Adapter. Dieses Equipment ist recht kostspielig, aber klanglich gibt es keinen Zweifel, mit jeder Komponente gab klangliche Verbesserungen.

• Angeregt durch den Artikel in der Stereo 4/2019 habe ich über den Fachhandel Cardas Nautilus Power Strip, dazugehörige Cardas Clear Netzkabel sowie entsprechende Lautsprecherkabel der Cardas Clear Cygnus Reihe geordert. Zugegeben, so ganz preiswert war das Alles nicht. Der klangliche Gewinn dafür um so größer. Inzwischen kenne ich das wahre Potential meiner Anlage (LINN-Geräte, B&W 803 D). Eine solche Kaufentscheidung hätte bereits früher fallen sollen. Ich habe in den vergangenen Jahren unter dem "Wert" der Anlage Musik gehört. Es bleibt festzuhalten, dass nur hochwertige Kabel (Netz und Lautsprecher) das Potential einer High-End-Anlage ausreizen.

• Das Kabel den Klang beeinflussen steht außer Frage aber die Preise sind sehr oft utopisch und nicht nachvollziebar speziel in Deutschland.
Schaut man sich mal in den Nachbarländern um bekommt man die Kabel zum Teil erheblich billiger.

• Also von "Beipackstrippen " halte ich nicht sehr viel. Ich habe es getestet und bin zu dem Ergebnis gelangt, dass es sich lohnt mehr Geld in Kabel zu investieren. Aber ich übertreibe es auch nicht. Mein teuerstes Kabel ist ein Phonokabel für 349,- €, es gibt aber auch welche im Bereich zwischen über 100,- bis über 200,- €. Ich bin mit meinem Klang sehr zufrieden.

• Bei den Lautsprecherkabeln dachte ich zuerst, ich sei schlau und kaufte möglichst billige mit 99,99 % Kupfer, doch die waren im Hochton schnell einmal nervig. Danach gute Einsteigerkabeln eines guten deutschen Herstellers, die waren klanglich schon viel besser. Und ein Nebeneffekt beim Umstieg: plötzlich hat meine sensible Katze den Hörraum auch bei lauterem Hören nicht mehr verlassen...unglaublich, aber wahr! Der nächste und nachhaltige Umstieg war der zu Solid Core Kabeln von Reson, die stellen mich in jeder Hinsicht zufrieden. 2 x 0,5 mm2 Querschnitt klingen besser sein als 2 x 4 mm2?! Schon wieder unglaublich aber wahr... Ja, und warum auch ein gutes Stromkabel tatsächlich einen positiven Klangeinfluss hat, war schon 2006 in Stereo schlüssig beschrieben. Da gibt es auch schon richtig gute, die durchaus bezahlbar sind (Supra...). Doch wer lieber an Voodo als an Hörerfahrungen glauben will, was solls...wär nur schön, wenn auch in diesem schönen, aber nicht gerade lebenswichtigen Hobby Toleranz im Vordergrund stehen würde. Daher danke an diese Umfrageform, bei der sich die Seiten nicht gegenseitig hochpushen können.

• Habe meine in die Jahre gekommene Anlage mit VoVox Kabeln auf ein neues Klangniveau angehoben und so noch einige Jahre viel Freude daran haben. Somit doch auch Geld gespart.

• Wer Kabel probiert hört besser.

• Wichtig ist dabei, an allen Stellschrauben die Anlage zu verbessern und dabei immer massvoll der Klasse entsprechend vorzugehen. Damit kommt man auch mit relativ bescheidenen Mitteln schon sehr weit. Kabeln sind einer der Punkte, Feinsicherungen, Unterlage etc. bringen genauso viel. Also nicht aufregen über Horrorpreise und wer die zahlt soll auch seine Freude daran haben. Bei teuren Autos regt sich auch niemand auf, obwohl die ökologisch meist problematischer sind.

• Die Geräte, Strom, der Wohnraum sind relevanter für den Klang. Erst wenn hier das Optimum erreicht ist macht es Sinn mit Kabel die letzten Prozent raus zuholen. Leider ist das Preis/Leistungs-Verhältnis in der Regel nicht gegeben.

• Kabel beeinflussen den Klang. Doch wie oft wird davon Gebrauch gemacht? Ich halte es nach dem Paretoprinzip: Das Paretoprinzip besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80 % des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit. Zu 80% rauscht die Musik vorbei (Untermahlung), dafür habe ich kaum Aufwand (20%). Zu 20% genieße ich Musik und habe 80% Aufwand. D.h. Kabel wechseln, Lieblingsmusik kennen (egal ob Pop, Jazz, Klassik..) aussuchen, für Ruhe in der Umgebung sorgen und schon sind Unterschiede / Details wie mehr Räumlichkeit (Singstimmen..), Sound (Violine, Saxophon...), Brillianz (Flöte, Triangel, Schlagzeug....) usw. hör/erlebbar. Kabel kommen am Schluss der Hifi-Kette, Erst Signal-Kabel, dann Lautsprecher-Kabel. Mit guten Kabeln steht dem "Genuss" nichts im Wege. Wer Musik zur Untermahlung und Unterhaltung nutzt, kann getrost günstige Kabel (100-500 Euro) nutzen. Wer die letzten 20% "immer" erleben will, kann gerne 1000-5000 Euro ausgeben. Für mich tuts das Mittelmaß. Dazu eine Flasche Wein, dann klingt es auch im Kopf :-).

• vor allem merkt man den klanglichen Unterschied zwischen der Einsteigerklasse von hochwertigen Kabeln zu den Top-Modellen nur noch bedingt. Preislich ist das aber ein exorbitanter Anstieg. Man sollte vielmehr Wert auf gute Quellen legen, das merkt man deutlicher.

• Kabel sind integraler Bestandteil jeder Kette und haben natürlich deutlichen Einfluss auf den Klang.
Meine Erfahrung: Hier auf jeden Fall mit dem Strom beginnen !!!

• Kabel haben einen erheblichen Einfluss auf den Klang. Bei richtiger Auswahl der Kabel können schwächen der Anlage oder des Raumes abgemildert werden. Falsch ausgewählte Kabel können einem dagegen den Spaß an der Musik rauben. Nicht das teuerste Kabel ist das Beste, sondern das was zur Anlage, zum Raum und zum persönlichen Hörgeschmack am besten passt.

• Nachdem ich meine Anlage ausgephast habe, Nytech Obelisk, Marantz CD17 KI, Projekt Debüt, Marantz NA 6006 und Lautsprecher SD-Acoustic, habe ich eben diesen Geräten eine Filternetzleiste von Targa Harmony spendiert, habe ich zwei Netzkabel von Supra an die Leiste und an den Netzwerkspieler gesteckt. Der Aufwand war das alles wert. Ich habe in unserem 35qm Wohnzimmer den Subwoofer ausgeschaltet, da jetzt alles harmonisch, tiefengestaffelt und mit viel mehr Ruhe zwischen den Tönen klingt. Auch das Experimentieren mit verschiedenen Chinch-Kabeln ist nun viel deutlicher in den Unterschieden wahrzunehmen. Kimber PBJ, QED Qnect 40, Fadelart Aerolitz, Mogami 2965, Audioquest Evergreen und Kimber -PR Bi-Wiring. Also JA Kabel haben meiner Meinung nach einen hohen Einfluss auf den Klang der gesamten Kette und sind deshalb wichtig und mit Bedacht für Ihren Einsatz in der jeweiligen Kette auszuwählen.

• Damit die Kabel den Klang möglichst wenig beinträchtigen, scheue ich auch höheren Aufwand nicht. Für mich haben sie Komponentenstatus. Allerdings sollte eine halbwegs vernünftige Relation zum Wert der Restanlage gewahrt bleiben (30% ?).

• Es wird jedoch schräg wenn die Kabel mehr kosten als die Komponenten die sie verbinden.

• Gilt auch bei Digital Kabeln mit deutlicher Transparenz und Auflösungs Unterschieden auch bei optischen Verbindungen

• Kabel sind zweifellos ein wichtiger klangbestimmender Faktor in der HiFI-Kette. Sie können das prinzipiell erreichbare Klangniveau limitieren. Allerdings sind diese kein Allheilmittel für sonstige Unzulänglichkeiten einer HiFi-Anlage. So werden durch sehr hoch auflösende (und meist auch teure!) Kabel die Schwächen der Komponenten einer Kette deutlicher hörbar als durch die Verwendung "gnädigerer" Kabel. Die Qualität derKomponenten sollten in einem angemessenen Verhältnis zu der Qualität der verwendeten Kabel stehen. Will man das Niveau einer vorhandenen Hifi-Anlage weiter verbessern, so sollte man unbedingt ganz vorne an der Kette beginnen. Also zunächst bei der Stromversorgung, dann die Signalquelle und danach(!) das erste Kabel, welches die Signalquelle mit der verstärkenden bzw. wandelnden nächsten Komponente verbindet, usw.. Kabel wiederum kann man nicht isoliert betrachten, sie klingen nur dann optimal, wenn die Verbinder (Stecker, Buchsen) adäquat ist.

Wir bedanken uns wieder ganz herzlich für die vielen Kommentare und freuen uns schon auf die nächste Umfrage!

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