Wie bewerten Sie die Qualität aktueller Schallplattenpressungen?

Immer wieder kommen uns Schallplatten in die Hände, deren Herstellungsqualität deutlich zu wünschen übrig lässt. Deswegen wollten wir in unserer letzten wöchentlichen Umfage von unseren Newsletter-Abonnenten wissen, wie diese die Qualität aktueller Schallplattenpressungen bewerten. Die Auswertung sowie eine Auswahl der Ergebnisse haben wir hier zusammengetragen.

  • Im Durchschnitt gut, aber es gibt Ausreißer nach unten und nach oben ... - persönlich denke ich, dass vor 1990 die durchschnittliche Pressqualität besser war und die Abweichungen dabei geringer ...
  • Manchmal ist das Loch in Mitte zu klein, aber sonst sind aktuelle Pressungen ausgezeichnet. Kein Vergleich mit den dünnen, oft verwellten Platten 1978-1985.
  • Pressqualität meist ok. Sollte mal nicht der Fall sein, schicke ich die Platte zurück (kaufe überwiegend beim jpc, da gibt's keine Probleme). In Flohmärkte und Vinylbörse sieht man gleich was man kauft. Schwieriger wird, wenn die Aufnahme schlecht war. Da ist die Platte mechanisch i.O., kann man aber nichts reklamieren.
  • Habe vor kurzem folgende LP gekauft : Marillion - All One Tonight ( Live at the Royal Albert Hall ).
    Die 4 LP`s klebten intern in den Schutzhüllen fest und die Schallplatten selbst hatten herstellungsbedingte Mängel wie folgt: wellig mit Oberflächenunebenheiten und scharfkantig am Rand, usw. … ! Die 4 LP`s selbst , samt Falthülle waren deformiert. Die meisten meiner bisher neu erworbenen Schallplatten, haben eine eher schlechte Hersteller Qualität und das hört man auch !
  • Ich bin im großen und ganzen zufrieden mit den meisten neuen Scheiben. Viele 180g Scheiben, ziemlich eben und mit guter Klangqualität...
  • Mangelhaft bedeutet im Verhältnis zum Preis. Habe in den letzten 10 Jahren ca. 150 St. "neues Vinyl" erworben. Seit 2018 kaufe ich lieber 2nd Hand im Laden, aus Kleinanzeigen oder auf dem Flohmarkt.
  • Im Moment kann man aus allen Qualität's Bereichen Pressungen erweben. Wer mehr Geld in die Hand nimmt hält auch eine bessere Qualität dann in der Hand, wie z.b. Analogue Production oder MFSL usw.
  • Gelegentlich gibt es Wellen, Knistern oder Grundrauschen. Größtenteils aber OK.
  • Bin häufig enttäuscht von Press- und Klang Qualität neu aufgelegter. Es ist eher selten, dass diese besser klingen und rauschfreier sind als meine zum Zeitpunkt des Erscheinens gekauften.
  • Die meisten Deutschlandpressungen mit Standardgewicht aus den 80ern sind von höherer Qualität als der ganze 180 g-Quatsch von heute. Habe noch kein einziges Remaster, das besser spielt als die alten Originale.
  • Ich kaufe nur LP nach vorliegenden Empfehlungen bezüglich der Pressqualität (STEREO) oder von bekannten Labeln.
  • Leider viel zu oft sind die Platten verzogen
  • Wie bei allen technischen Produkten streut die Qualität. Es gibt sehr gute Pressungen und ebenso deutlich schlechtere. Es gibt Platten, die selbst nach einer Reinigung noch knisternde Stellen haben. Teilweise sind die Löcher zu klein gebohrt oder das Etikett nicht zentriert aufgebracht. Das ist heute nicht mehr akzeptabel.
  • Es gibt oft kaum eine „normale“ Platte, die einwandfrei ist. Waschen ist Standard, verwellt gebe ich zurück. Bei hochwertigen, teuren Platten sieht das Ganz oft, aber nicht immer, besser aus

 

  • Es gibt natürlich Licht und Schatten bei neuen Schallplatten. In den letzten zwei Jahren ist mir besonders eine Pressung negativ aufgefallen. Eine Pressung von Crimson King war derartig miserabel, rauschte und kratzte, dass ich dachte die Nadel ist vollkommen hin. Konnte sie aber anstandslos umtauschen. So was sollte nicht vorkommen, sonst ist es mit der schönen Analogwelle schnell vorüber.
  • Loch zu klein, verwellt, teilweise verzerrte Stellen, Oberfläche sieht aus wie über die Strasse gezogen, Innenhülle zu eng.
  • Qualität leider sehr schwankend. Teilweise schon Kratzer auf Neuware.
  • Hatte schon Pressungen die zerkratzt, verwellt bzw. total schmutzig waren. Beim, Abspielen einer aktuellen Schallplatte wurde nur Verzerrungen wiedergegeben. Kaufe momentan nur auf dem Gebrauchtmarkt. Da kann ich mir diese vorher ansehen
  • Häufig Exemplare mit Mängeln. Das ist sehr Ärgerlich!
  • Manche neuen LPs sind super wie z.B. der neue Sampler von Nubert, und bei anderen fragt man sich wie solch knisternde Platten durch die Qualitätskontrolle kommen konnten. Das verleidet einem das hören weil man ja weiß, dass es besser geht.
  • Bisher keine Mängel festgestellt.
  • Leider kommt nahezu keine neue Schallplatte ohne Mangel. Da bringen auch 180g Vinyl nichts. Nebengeräusche trotz vermeintlich kratzerfreier Oberfläche, Verwellungen, exzentrische Mittellöcher, fehlerhaft geklebte Label. Manche Mängel sind tolerabel, alles andere geht retour. Meine 100-120g-Pressungen aus den 70er/80er sind plan, zentrisch und knackserfrei...
  • Häufiges Knistern oder Clack Clack Geräusche z.B. wenn bei Klavierkonzert der Pianist einsetzt. Streaming klingt oft besser als Platte (Bluesound). Habe einige Platten wieder zurückgeschickt
  • Ich erhalte oft gewellte Platten (insbesondere 180g-Pressungen), die ich manchmal mehrfach umtauschen, bis ich ein einwandfreies Exemplar erhalte.
  • Ob es an dem dicken Vinyl liegt?
  • Ich kaufe nur Second-Hand, möglichst Originale aus den späten 50er bis in die 60er Jahre. Mein Händler ist da gut sortiert, wobei die Preise allmählich unerfreulich werden und ich auch da einen Rückzieher machen werde. (Discogs als Preisermittlung, das wäre mal ein Thema für Ihre Redaktion)
  • Es gibt immer noch hochwertige Pressungen. Aber man muß schon Ahnung und Glück haben diese zu bekommen. Bewertungen aus Zeitungen oder Online Foren helfen bei der Auswahl. Ich hatte auch schon sehr viele schlechte Pressungen oder Aufnahmen dabei.
  • Die meisten Patten sind gut, hatte aber auch schon eine die wellig war.
  • Ich kaufe seit 1978 mal immer wieder Platten. Mal sind sie sehr gut Gepresst, und mal sehr schlecht. Dann gebe ich sie einfach zurück. Da heut zu Tage die Platten auch richtig teuer sein können gegenüber früher:-)))
  • Sehr unterschiedlich. Vor allem die Planlage bei Billigangeboten.
  • Kaufe mir lieber alte gebrauchte Platten, die hören sich meist besser an.
  • Ausreisser gibt es und gab es schon immer, aber ansonsten meistens ok.
  • Habe noch keine verwellten oder mit größeren Störgeräuschen behafteten neuen Platten bekommen.
  • Mir fällt auf das die Qualität früher besser war
  • Starke Unterschiede zwischen den Presswerken bzw. Label. Gute Erfahrungen mit Stockfisch, ECM, teilweise bei anderen grossen Labels wie MOV, PP, weniger gute Erfahrungen mit Pressungen aus den USA.
  • Ich kaufe - wenn möglich - meine Platten von renommierten Labels/Anbietern (ECM, ACT, MFSL usw.). Hier sind die Pressungen sehr gut. Pech gibt es - manchmal - bei anderen. Da zieht man sich auch mal einen Vinylspan vom Plattenrand in den Finger...
  • Die Qualität hängt zwar auch stark vom jeweiligen Label ab. Leider gibt es jedoch auch bei vermeintlich hochwertigen und mitunter sehr teuren Pressungen (z.B. Stockfish, MFSL, Impex, Verve) böse Überraschungen. Frustrierend!
  • Leider kommt aber bei normalschweren Pressungen eine Ausmittigkeit und Welligkeit vor. Bei schweren Pressungen >=180 gr ist das eher die Ausnahme.
  • Knistern neuer Platten geht eigentlich mit Waschen weg. Die letzte "Eier"-Scheibe war Steven Wilson - Hand.Cannot.Erase: 2 x zu Amazon zurückgeschickt, 3. von JPC war o.k. Ich würde es begrüßen, wenn es mehr LP/CD -Packs gäbe, oder generell LPs mit Hires-Download (ab 24/96).
  • Jede dritte LP ist krumm.
  • Die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig und der Preis ist zu hoch.
  • Leider kommt es immer wieder vor, dass neue Platten einen Höhenschlag haben oder aber auch ein knacken in stillen Passagen.
  • Es gibt leider immer wieder Ausreißer, die knistern oder stark rauschen. Bei den Preisen ärgerlich.
  • Es gibt zu viele geldgeile Vollegoisten denen ich den Konkurs wünsche - aber es gibt auch die vielen wunderbaren Enthusiasten die gern vor Ort im Fachgeschäft die plane Pressqualität vor der Abgabe prüfen. Geh zum guten Händler und verlange diesen Service.
  • Ich muss mich dank Netzwerk-Player/Streamer und HighRes-Files nie mehr mit Knistern und Knacksen, mit Tonarmjustage und Höhenschlag und dem Besen und Waschen von Vinyl-Scheiben – kurz: mit Technik aus dem letzten Jahrhundert quälen. Der Retrohype ums Vinyl ist mir unverständlich.
  • Schallplatten sind vom vorigen Jahrhundert
  • Gilt nicht für Alle, früher war die Fertigung gesamt gesehen besser.
  • Das Problem mit verwellten Platten kenne ich, aber viel schlimmer finde ich, dass es immer wieder vorkommt, dass auf einer frisch ausgepackten Platte Knackser sind. Ich besitze Platten, die 30 Jahre alt sind und sich in einem besseren Zustand befinden.
  • Ich hatte in den letzten Jahren keine verwellten LP`s. Ich kaufe etwa 10 bis 20 pro Jahr.
  • Die Qualität aktueller Schallplattenpressungen ist sehr unterschiedlich. Im Schnitt empfinde ich sie aber eindeutig schlechter als die Qualität älterer Pressungen (aus den 70ern bis 90ern).
  • Meine Erfahrung: Häufige Knackser und Knistern bei nagelneuen Scheiben. Deprimierend !
  • Ich habe bis jetzt noch keine Fehlerhafte LP gekauft, allerdings kaufe ich auch nicht allzuviel.
  • verwellte LP's, Kratzer, sind keine Seltenheit!!!!!
  • Ein großer Teil der neu gekauften LPs waren beim auspacken bereits mit Kratzern versehen oder hatten einen derben höhenschlag. In den 70er Jahren konnte man doch einwandfreie Scheiben herstellen, warum klappt das denn heute nicht mehr?
  • Häufig stark wellig. Meist auch Schlieren auf der Oberfläche. Mittloch des Öfteren zu klein und unsaubere Ränder.
  • Ich glaube das manche Hersteller nur auf Profit aus sind. Deshalb nehmen sie den kurzzeitigen Vinyl Boom mit!
  • Jede zweite Platte die man bei Amazon bestellt ist wellig und hat einen Höhenschlag, unglaublich, selbst bei teuren und limitierten Pressungen!
  • Insgesamt ist die Pressqualität in Ordnung. Positive als auch negative Ausreisser gibt es immer, bei nicht zufriedenstellenden Exemplaren (sehr wenige!) ist mein Händler aber extrem kulant.
  • Ich kann nicht für alle Label sprechen aber die Pressung der Story Gallagher „Blues“ LP auf den Chess-Label ist einfach schlecht. Bereits beim ersten anhören sind mehrere Rillenfehler deutlich hörbar. Eine der LPs ließ sich erst durch Nachbearbeitung des Mittelloches (war viel zu klein) auflegen.
  • Die Frage ist völlig unsinnig und undifferenziert gestellt. Da Pressungen unterschiedlich ausfallen, ist diese Fragestellung ähnlich intelligent wie die Frage „Wie bewerten Sie die Qualität aktueller Schulen?“! Sinnvoll wäre eine Fragestellung, bei der der Leser angeben kann, wieviel Prozent der von ihm gekauften Platten er jeweils mit welcher Schulnote bewertet. Und daraus könnten Sie dann ohne Weiteres einen Schnitt bilden.
  • Die Platten sind teilweise wellig und statisch stark geladen. Die 180gr Platten sind wohl eher Marketing als Qualitätsverbesserung. Ich höre mit einem Clearaudio Champion meine Scheiben.
  • Wellige Schallplatten hatte ich bis jetzt allzu oft. Leider kommen auch "kratzige" Geräusche stellenweise aus einzelnen Rillenbereichen. Bedruckte Schallplatteninnenhüllen (die mit Texten und Credits) sind oft zu eng. Beim ersten Herausholen nach dem Kauf sind die LPs meist statisch aufgeladen, die Hülle klebt und es entstehen feinste Kratzerchen quer zu den Rillen.
  • Neben Verwellungen ist auch zu oft die Dynamikkompression selbst im Vinylbereich als "Spassbremse" festzustellen.
  • Vor allem darf man die Pressqualität in der "guten alten Zeit" nicht überschätzen! Das sollte eigentlich der Maßstab für aktuelle Pressungen sein.
  • Selten einwandfrei, häufig wellig, mit Graten und zu engem Loch... da hilft auch 180gr Pressung nicht!
  • Die wenigsten Platten, welche doppelt so teuer wie das ursprüngliche Original sind, klingen auch nur halb so gut!
  • Insgesamt "befriedigend". Es gibt immer wieder Probleme mit Vinylresten die dann auf der Platte hin- und herschruppen und die Oberfläche zerkratzen. Wenn dann noch eine nicht gefütterte Innenhülle dazukommt (gibt es leider immer noch sehr häufig), ist nichts mehr zu retten. Selbst bei so teuren Scheiben wie Analogue Productions frage ich mich manchmal, wie diese durch die Qualitätskontrolle gekommen sind. Hier hatte ich schon Scheiben mit heftigen Vinylresten am Rand. Verwellte Platten kommen glücklicherweise nicht so häufig vor. Die Vinylqualität finde ich teilweise sehr schlecht, da sehr häufig im Vinyl ein milchiger Schleier oder auch Fingerabdrücke (vermutlich vom Stamper) zu sehen sind.
  • Die meisten Schallplatten waren in Ordnung. Einige wenige waren gewellt. Mein Plattenspieler hat dies aber gut ausgeglichen.
  • Wenn die Platten aus einer Fertigungscharge stammen, sind oftmals alle betroffen. Hier bringt auch ein Umtausch nichts.
  • Habe auf dem AAA Forum in Krefeld im Jahr 2018 eine flammneue und in Plastik versiegelte LP von Dave Brubeck für 22 Euro erworben. Ausgerechnet am Anfang des Titels Take Five war ein Fehler in der Pressung, der sich durch mehrfaches lautes Knacken bemerkbar machte. Und das auf allen drei eingesetzten Plattenspielern.
  • Es geht von sehr gut bis mangelhaft.
  • Im Durchschnitt sind alle brauchbar bis sehr gut. Nur manch amerikanische Pressung "glänzt" durch albtraumhafte Frequenzgangfehler und/oder schiefe Mittellöcher
  • Manche Pressungen sind richtig gut, andere aber grottenschlecht mit Grat, Höhenschlag und sogar schlecht angebrachte Label
  • Teilweise Platten mit Rauschen
  • Die höherpreisigen Neuerscheinungen weisen zumeist eine sehr gute Pressqualität auf, billigeres Vinyl ist leider oft mangelhaft.
  • Meine Erfahrungen sind, dass ich fast jede dritte bis vierte LP umtauschen muss. Manche davon sogar zwei oder drei Mal. Einige gehen aber auch nach dem dritten Mal noch nicht. So z. B.: „Longitude“ von The Frames; „Live in Europe“ von Melody Gardot oder „Prezioso“ von Gianmaria Testa.
  • Die meisten neuen Schallplatten, die ich in den letzten 2 Jahren gekauft habe, hatten Kratzer waren wellig und unsauber verpackt.
  • Wenn ich Schallplatten aus den 70ger Jahren mit heutigen Pressungen vergleiche, sind die alten Platten von zumindest besserer Pressqualität (Weniger Störungen, weniger Knistern).
  • Bei 180g Schallplatten ist die Pressung hervorragend. Bei "normalen" Platten gibt es schon Mangelexemplare. Einfach an den Lieferanten zurückgeben.
  • Soweit Angaben zur Pressqualität vorliegen orientiere ich mich daran, dass hat bisher immer gepasst. Ansonsten ist die Qualität nach meinen Erfahrungen relativ gut, als die LP noch Medium Nr. 1 war, gab es mehr Probleme.
  • Zwischen sehr gut und ungenügend gibt es alles. Wellig viel zu oft, aber auch starkes Knistern kommt vor. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Qualität früher besser war. Insbesondere alte wellige LPs habe ich kaum.
  • Ich habe bisher glücklicherweise so gut wie keine schlechten Erfahrungen mit den gekauften Vinyl Scheiben gemacht.
  • Sehr viele sind sehr gut. Mein letztes Album aber, Autumn Leaves von Jacinptha in der 45 rpm- Version für 110,- € liegt trichterförmig auf dem Plattenteller. Bei einer Seite am Rand 3-4 mm höher als in der Mitte. Da ist jede Azimuth- Justage für die Katz.
  • Ich kann nur sagen, alles könnte man besser machen. Auch die Pressqualität und die Abkühlung der Schallplatten. Man darf aber auch nicht vergessen , das die Maschinen noch aus dem alten Jahrhundert stammen. Ich hoffe das diese noch lange halten und es irgendwann neue Hergestellt werden.
  • Ich nutz keine Schallplatte
  • Meine Erfahrungen sind eigentlich ganz gut. Hatte aber auch schon übelste Pressungen erwischt. In letzter Zeit aber nicht mehr.
  • All zu oft beginnt der Ärger dann, wenn eigentlich Freude herrschen sollte, beim Auspacken einer neuen, sichtbar schmutzigen Schallplatte aus einem zu engen Cover und einer für die Schallplatte schädlichen ungefütterten Innenhülle. In den fast 50 Jahren als Vinylfan kann ich mich nicht erinnern, dass die Pressqualität neuer Platten so schlecht war. Es gibt aber auch einige qualitativ hochwertige Pressungen in allerbester Klangqualität, die mit einem hochwertigen Plattenspieler, Vor- und Endverstärker, LS auch zu hören ist.
  • Ich habe nur wenige neue Schallplatten gekauft, aber alle waren völlig okay.
  • Die meisten Pressungen sind wellig, einige klingen wie mittelmäßige CD-Aufnahmen. Und oft ist das Vinyl fleckig.
  • Ich kaufe nur wenige neue LPs, war aber bisher zufrieden. Vor allem unter Berücksichtigung des Ausgangsmaterials hat mich die Neuauflage von "Genesis - Seconds Out", online im Steve Hackett-Shop gekauft, voll überzeugt.
  • Ich kaufe i.d.R. meine Schallplatten im Fachhandel (DaCapo oder JPC), hier kann ich mich schon vorher über Pressqualität und Klang informieren. Ist die Benotung befriedigend oder schlecht, kaufe ich nicht, bei Benotung "gut oder sehr gut" kaufe ich und wurde bisher nicht enttäuscht. Kaufe ich bei Plattenbörsen oder Gebrauchtläden, nehme ich die Platte aus der Hülle und schau mir die gewünschte Platte auf Verschmutzung, Verwellung und Kratzer an, wenn alles passt, kaufe ich und hoffe, dass auch der Klang stimmt. Aber auch da bin ich bisher "gut gefahren".
  • Gegenüber der Vor-CD-Zeit hat sich die Pressqualität eher verbessert, was wohl auch damit zusammenhängt, dass der Anteil von 180 g-Platten zugenommen hat.
  • Teilweise sehr gut bis ausreichend.
  • Die meisten Pressungen sind einwandfrei. Es gibt aber immer mehr Pressungen mit höherem Grundrauschen ( nicht nur die elendigen farbigen Pressungen ) und vor allem mit deutlichen Knacksen. In letzter Zeit auch drei LPs mit deutlichen Oberflächenfehlern. Höhenschlag war bei mir bis jetzt noch kein grosses Problem. Zudem scheint mir die Bereitschaft des Handels, fehlerhafte LPs zurückzunehmen mehr und mehr nachzulassen. Man kommt sich immer mehr als "Nörgler" vor.
  • Sehr unterschiedlich, aber zu oft mangelhaft, verwellt oder mit Press- bzw. Materialfehlern (weiße Plastikflecken im ansonsten schwarzen Vinyl, die deutlich hörbare Knackser verursachen), deutliche Schlieren im Vinyl, exzentrisch oder zu eng bzw. zu weit gebohrte Mittellöcher, selbst bei den nicht gerade billigen 180-g-Pressungen. Es war abzusehen, seit die Vinyl-Platte wieder "in" wird, dass die Gier (bei den begrenzten Fertigungskapazitäten) dazu führen würde, dass auch mangelhafte Pressungen, die man normalerweise wieder einschmelzen würde, in den Handel gegeben werden. Werden sie reklamiert, hat man halt Pech gehabt, die nicht zurückgereichten sind zusätzlicher Profit. Keine oder ungenügende Endkontrolle spart auch Kosten und erhöht den Profit, soll's doch der Kunde ausbaden, wenn er die Umstände einer Reklamation auf sich nehmen will. Überall, wo Betriebswirtschaftler etwas reinzureden haben, ist das Produkt bereits so gut wie versaut. Kaufmannsehre, handwerkliches Qualitätsbewusstsein sind Begriffe, die wohl nur noch in Geschichtsbüchern zu finden sein werden. Der Kunde als "Partner" - das ist blanker Hohn.
  • Bislang lief alles glatt... ist es doch einmal wellig, geht‘s zurück zum Verkäufer...
  • Ich finde, dass sich die Welligkeit in letzter Zeit bei den bezahlbaren Standardpressungen deutlich verschlechtert hat. Wegen der hohen Nachfrage werden wahrscheinlich die Zykluszeiten verkürzt und die frischen Platten zu früh der Maschine entnommen. Bei teuren Pressungen sieht es besser aus.
  • Die in den letzten 6 Monaten gekauften Schallplatte waren von guter Qualität und zeigten keine Verwellungen. Evtl. lag dies auch am Label (Tonzonen-Records), bei dem auf die Qualität großen Wert gelegt wird.
  • Reste, Wellen, und schlechte innen Hüllen
  • Immer mal wieder sind Materialfehler in der Vinyloberfläche, die zum Knacksen führen
  • Früher gab es kein Knistern bei neuen Platten
  • Schallplatten haben durch den Fertigungsprozess bedingt im Vergleich zu digitalen Medien eine sehr stark schwankende Qualität. Der Fertigungsprozess hat vom Mastering bis zur fertigen Platte sehr viele potenzielle Fehlerquellen.
  • Die meisten Pressungen sind gut bir sehr gut; Ein paar wenige sind hervorragend
  • Bisher nur einmal eine gewellte Scheibe bekommen, hat JPC problemlos getauscht, Klang wie bei allen Produktionen, Medium unabhängig, sehr unterschiedlich.
  • Krumme oder schiefe Platten kamen mir bis jetzt NICHT vor. Lediglich das Label war bei 2 Platten auf einer Seite verwellt. Wird wohl nass verklebt und wurde nicht richtig getrocknet... Aber KEIN Grund zum Umtausch, Platten gibt man nicht mehr her!
  • Meistens in Ordnung. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass die Platte leicht verwellt ist, das Mittenloch nicht genau ausgestanzt ist, oder nicht sauber gepresst ist. Schade ist auch, dass die LP nur selten in einer gefütterten Innenhülle ist. Dies sollte zumindest in höherpreisigen bzw. audiophilen Platten Standard sein.
  • Von schlecht bis sehr gut ist alles drin
  • Habe bisher keine Probleme gehabt!
  • Habe mich schon vor 15 Jahren von der Schallplatte verabschiedet
  • Nur sehr wenige wirklich schlechte Pressungen
  • Leider ist die Qualität sehr unterschiedlich. Gerade Platten unter 20€ sind manchmal wellig. Kaufe daher fast nur gebraucht beim Händler meines Vertrauens, der die Scheibe auch zurücknimmt. Meistens sind die neuen Pressungen nach meinem Empfinden auch vom Klang nicht so gut wie die Scheiben die 30, 40 Jahre oder älter sind.
  • Oft sind Rillengeräusche zu hören, selbst bei gewaschenen Platten. Das ist sehr störend. Ich glaube je besser der Tonabnehmer desto empflindlicher reagiert er auf schlechte Pressqualität.
  • Hinzu kommt das Risiko beim Versand, dass der Transportdienst der Platte den Rest gibt ... Amazon ich hör dir trabsen :-)
  • Richtig gute Platten und exzellent Aufnahmen sind selten
  • Dazu kann ich keine Angabe machen, weil ich keine Musik von Vinyl höre und auch den ganzen Hype um das "Schwarze Gold" nicht verstehen kann, denn an meine Ohren kommen nur SACDs, DVD-Audio discs und CDs. Aber Vinyl befriedigt vermutlich viel besser den Spieltrieb vieler Männer ...
  • Immer wieder sind verwellte Platten bei meinen Einkäufen.
  • Höhenschlag, nicht exakt mittig geklebte Labels, schlechte Qualtät des Mittellochs - sind nicht selten ...
  • Fast alle neu erworbenen Platten sind sehr wellig, das kenne ich von früher fast nicht. Auch das mittelloch ist manchmal zu eng. Ich höre mit einem Acoustic Solid Machine.
  • Ca. 50% verwellte Platten, mehrfach Pressfehler mit Prasseln. Hochnäsige Labels (inakustik)!
  • Ich hatte bisher nicht das Pech verwellte Platten zu erwerben.
  • Aktuell habe ich an den gekauften Schallplatten nichts zu kritisieren. Eine ist etwas wellig, ansonsten bin ich zufrieden.
  • In der heutigen Zeit wird es wohl zur Gewohnheit sich keine Gedanken mehr über Qualität zu machen. Irgendwie zählt nur der schnelle Umsatz.
  • Im Gegensatz zu früheren Zeiten ist die Pressqualität der heutigen LP's sehr gut. Wellige Platten hatte ich bis jetzt keine dabei.
  • Die meisten neuen Platten sind gut bis sehr gut, das Grundgeräusch ist deutlich besser als bei Platten, die ich vor 30 Jahren gekauft habe. Habe aber auch schon Platten nach dem Kauf tauschen müssen, wo bereits sichtbare Fehler drauf waren. Es scheint wahrscheinlich doch noch Potential zur Verbesserung vorhanden zu sein, die meisten denken ja, dass Plattenhören was mit Romantik am Lagerfeuer zu tun hat, dem muss ich aber deutlich widersprechen.
  • Bisher keine Problem beim Kauf und Qualität gehabt
  • Ich hatte diverse Male Kratzer und nicht sorgfältig ausgeführte Lochstanzungen.
  • Großteils gewellt, manchmal nicht korrekt zentriert, teilweise zerkratzt, oftmals deutliches Knacken, welches auch durch Waschvorgänge nicht zu beseitigen ist.
  • Drei von fünf letztlich von mir neu gekauften LP's hatten Höhenschläge, eine sogar "Slalomrille": David Crosby : Cros, Prince Coloured Vinyl special ed., Michael Jackson: Thriller, usw. Erstpressungen wie auch Reissues . Es macht keinen Spass mehr. Schade dass es in der Provinz keine Plattenläden mehr gibt. Also 70 km fahren und dann im Fachhandel kaufen.
  • Da im Durchschnitt leider nur jede fünfte Schallplatte ohne Defekt ist, nur ein "ungenügend"! Es muß unbedingt besser werden.
  • Teilweise auch bei Edelpressungen verwellte Platten, Trennmittelrückstände und billige Innenhüllen.
  • Leider allzu oft wellig, bzw. meistens schüsselförmig.
  • Manchmal gut, manchmal weniger gut bis sogar schlecht. Warum? Zu wenig Kapazitäten führen zur Eile, die wiederum zu mangelnder Qualität führt. Bei neuen Veröffentlichungen kaufe ich fast nur noch CDs, obwohl ich einen Weltklasse-Plattenspieler habe. Schade.
  • Die Qualität hat sich in den letzten Jahren verbessert. War vor 4 Jahren schlechter. Leider sind Neuerscheinungen in den letzten anderthalb Jahren erheblich teurer geworden.
  • Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Perfekte Pressungen sind nicht selten, aber es gibt eben auch die mäßigen und die unterirdischen. Wobei mich eher Knackser und Ticks stören. Verwellte Platten bekomme ich eher selten.
  • Kaum eine meiner neuen Platten ist sehr gut gefertigt. Meine alten Platten sind durchweg besser verarbeitet.
  • Hatte jetzt mehrere Scheiben mit Cellulite auch vermeintlich teure Marken und 180g sehr ärgerlich – besonders bei der Preisentwicklung.
  • Meistens ist die Qualität okay, aber es gibt immer mal Ausreißer, die so verwellt sind, dass man sie kaum abspielen kann.
  • Im Schnitt kaufe ich im Monat ca 12-16 LPs, von denen gelegentlich eine verwellt ist oder zu sehr Grundrauschen hat.
  • Eine verwellte Platte habe ich zum Glück schon lange nicht mehr gehabt, aber man sollte eine neue Schallplatte unbedingt reinigen.
  • Leider habe ich die Erfahrung gemacht das meine LP's aus den 70 und 80ziger Jahren Klanglich meist die Nase vorn haben, obwohl diese noch ein Gewicht von 110-120g haben. Auch bei der Pressqualität habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel Knackser von Anfang an. Es gibt aber auch LP's mit super Verarbeitung wie zum Beispiel Big Boy Bloater "Luxury Hobo": absolut Plan und ohne Nebengeräusche. Plattenkauf ist im Moment ein Glücksspiel.
  • Ich bestelle meine LP s meist im Versandhandel und besonders bei Neuerscheinungen habe ich immer öfter wellige Platten dabei. Außerdem ist mir aufgefallen dass der Klang oft sehr bassbetont klingt.
  • Die Press-Qualität vieler Schallplatten ist Unterirdisch. Ca. 70-80 % meiner Käufe in den letzten 2 Monaten waren Verwellt oder hatten eine "Tellerform". Die Qualitätskontrolle in den Presswerken versagt hier völlig!
    Eine Alternative zum Plattenbügler AFI flat.2 : Ich verwende 2 Glasplatten mit je 1cm Stärke mit den Maßen 31x31cm, 2 Technics Filzmatten und ein digitales Thermometer. Die Platte zwischen die Filzmatten und die Glasscheiben legen und ab damit ins Backrohr. Für 3 Stunden bei 54 Grad –nicht darüber, öfter kontrollieren- und dann wieder abkühlen lassen. Meine Platten wurden alle –egal wie verwellt, mit Höhenschlag oder Tellerform- wieder absolut plan. Etwas umständlicher als mit dem Plattenbügler, dafür aber sehr Preiswert.
  • Zumindest im normalpreisigen Sektor ist die Qualität aktueller Schallplattenpressungen mangelhaft. Viele Platten weisen einen Höhenschlag auf. Außerdem haben viele Schallplatten Störgeräusche (Knackser, Kratzer, Verzerrungen) und müssen teils wiederholt reklamiert werden, bis man ein akzeptables Exemplar erhält. Dies lässt darauf schließen, dass nicht nur das gekaufte Einzelstück fehlerhaft ist, sondern ganze Pressungen.
  • Bisher hatte ich nur eine geringe Quote mit nicht gänzlichen planen Scheiben. Allerdings waren öfter die Mittellöcher nicht groß genug gestanzt oder auch am Rand kleine scharfkantige Grate. Im letzten halben Jahr waren deshalb nur zwei Rücksendungen, die problemlos getauscht wurden.
  • Teils sehr unterschiedlich von sehr gut bis mangelhaft ist alles vertreten. Die analoge Abmischung ist meistens schlecht und auf mp3 abgestimmt (für iPhone Nutzung).
  • Kaum mit einer Bewertung zu beantworten: Während die Pressqualität der "audiophilen" (und teuren) Platten in der Regel hervorragend ist, gleichen viele Normalpressungen eher einer Berg- und Talbahn. Das erschüttert zwar meinen alten SME 3009 III kaum, aber schön ist es nicht...
  • Die Qualität audiophiler Pressungen namhafter seriöser Anbieter ist in aller Regel sehr gut. Ansonsten ist unabhängig von Label und Preisklasse alles möglich: Mittelloch zu klein, mehr oder weniger große Verwellungen bis hin zu hörbaren Produktionsrückständen, die ein Abspielen ohne vorheriges Waschen ungenießbar machen.

 

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