Weltweiter Musikmarkt im Minus

Im Gegensatz zu Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern, in denen der Musikmarkt im vergangenen Jahr ins Plus gedreht hat, verzeichnet die Branche weltweit ein Minus von fast vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schuld daran ist vor allem der japanische Markt mit einem Umsatzrückgang von fast 17 Prozent. Diese Zahlen hat der internationale Dachverband IFPI heute in seinem „Digital Music Report 2014“ veröffentlicht. Downloads und Streaming kommen mittlerweile auf einen Anteil von 39 Prozent der weltweiten Musikumsätze, wobei die Downloads leicht rückläufig waren und das Streaming um gut 50 Prozent zulegen konnte. Weltweit steuert das Streaming jetzt gut zehn Prozent zum Gesamtumsatz der Branche bei. Nach Schätzungen von IFPI verfügen derzeit rund 28 Millionen Menschen weltweit über ein bezahltes Streaming-Abonnement.

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