Launch-Event in New York (Bild: tidal.com/us)

Tidal startet in Deutschland

Ab sofort ist der Lossless-Streaming-Dienst Tidal auch in Deutschland abonnierbar. Er kostet, wie der Schwester-Dienst Wimp, 20 Euro pro Monat und streamt im verlustfreien FLAC-Format in CD-Auflösung. Wimp und Tidal werden von der schwedischen Firma Aspiro betrieben, die der Rapper Jay Z kürzlich gekauft hat. In einem Launch-Event in New York präsentierte er ein Star-Aufgebot von Musiker-Kollegen, die nicht nur als „Endorser“ für den neuen Dienst die Werbetrommel rührten, sondern auch Anteile an dem Unternehmen erworben haben: Ehefrau Beyoncé, Kanye West, Rihanna, Madonna, Coldplay, Daft Punk, Usher, Alicia Keys und andere. Man sei aber offen für die Beteiligung weiterer Musiker. Tidal sei mehrheitlich in Künstlerbesitz und wolle den Musikmarkt umkrempeln. Völlig neu ist Tidal freilich nicht: Der Dienst ist in der angelsächsischen Welt seit Längerem aktiv. Wie es in Deutschland weitergeht, ist noch nicht klar, aber langfristig wird das Unternehmen nicht zwei weitgehend gleiche Streaming-Dienste parallel betreiben wollen. Offenbar soll künftig Tidal zur weltweiten Lossless-Streaming-Marke avancieren. Gut möglich also, dass Wimp-Abonnenten bald auf Tidal umgebucht werden.

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