(Quelle: Bundesverband Musikindustrie, Grafik: STEREO)
(Quelle: Bundesverband Musikindustrie, Grafik: STEREO)

8 % Wachstum

Musikindustrie im Höhenflug

Die höchste Wachstumsrate seit 1993 meldet der Bundesverband Musikindustrie: Im ersten Halbjahr 2019 nahm die Branche in Deutschland rund 8 % mehr ein als im Vergleichszeitraum 2018.

Audio-Streaming konnte seinen Anteil am Umsatz abermals deutlich steigern auf nunmehr 56 Prozent, während die CD nur noch 28 % in die Kassen der Labels spülte. Downloads gaben ebenso nach wie Musik-DVDs und Blu-rays. Vinyl konnte seinen Umsatzanteil von 4,4 % stabilisieren – in absoluten Zahlen spielten die Schwarzen Scheiben aber um gut 7 % mehr ein als im ersten Halbjahr 2018. Konstant blieb auch der Anteil, den Video-Plattformen wie Youtube beisteuerten: Er verbirgt sich im Posten „Digital Sonstiges“, also quasi unter „Ferner liefen“. Der „Value Gap“ zwischen Einnahmen aus Premium-Audio-Streaming und denen von Musik-Video-Plattformen wird also immer größer.

www.musikindustrie.de

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