IFA-Trends: 3D- und Web-TV

Schon sechs Wochen vor dem Start der IFA gewähren zahlreiche Hersteller der Presse einen Blick auf die IFA-Neuheiten. „IFA Preview“ nennt sich diese Veranstaltung, und wie immer geht es auch auf der 50. IFA in erster Linie ums Fernsehen. Neben kleineren Verbesserungen der LCD-Technik stehen zwei Themen im Mittelpunkt: 3D-Darstellung und Anbindung des Fernsehers an das Internet. Zu 3D bekennen sich inzwischen alle großen Hersteller. Geeignete Fernseher und Blu-ray-Player sollen zur IFA massenhaft auf den Markt kommen. TV-Programme in 3D lassen aber noch auf sich warten. 3D-TV ohne Brille dauert auch noch – das Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut forscht daran. Beim Thema Web-TV scheiden sich die Geister: Die einen wollen das ganze freie Internet auf den Fernseher holen, andere, wie der Set-Top-Box-Anbieter VideoWeb, beschränken sich bewusst auf die Darstellung von Stand- und Bewegtbild, von Picasa über Youtube bis zu Video-On-Demand in HD-Qualität. Weitgehend einig ist man sich aber über den Standard „HbbTV“, der einerseits den betagten Teletext mit seiner Klötzchen-Grafik ablösen, andererseits interaktive Elemente zur laufenden Sendung via Internet ermöglichen soll. Vor allem aber erlaubt HbbTV den bequemen Zugriff auf die Mediatheken der TV-Sender (Foto): Wenn Sie eine Sendung verpasst haben, rufen Sie sie einfach via Internet ab, direkt auf den Fernseher.

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