Der Zeppelin hebt ab

„Zeppelin Air“ nennt Bowers&Wilkins die zweite Auflage seines erfolgreichen iPod-Lautsprechersystems Zeppelin. Der Name ist Programm: Das neue Modell beherrscht Apples Streaming-Schnittstelle „Airplay“. Der Porti muss also bei der Wiedergabe nicht permanent im Dock stehen, sondern kann seine Musikdaten via WLAN zum Zeppelin schicken. Oder Sie spielen die Musik direkt aus der iTunes-Software Ihres Notebooks ab und streamen sie auf den Zeppelin. Auf diese Weise lässt sich sogar ein drahtloses Multiroom-System mit mehreren Zeppelins in verschiedenen Räumen aufbauen. Alles was Sie brauchen ist ein handelsübliches WLAN-Heimnetz. Jeder Zeppelin, der in diesem Netz angemeldet ist, erscheint automatisch in der iTunes-Software oder auf dem Display Ihres iPhone oder iPad (siehe Foto unten), und Sie können dort auswählen, in welchem Raum Sie die Musik wiedergeben wollen. Ist der angesprochene Zeppelin gerade im Standby-Modus, wird er automatisch aufgeweckt. Komplett überarbeitet hat B&W aber auch die Lautsprecher. Es handelt sich um ein vollaktives 2.1-System, bestehend aus zwei Hochtönern, zwei Mitteltönern und einem Tieftöner, wobei jedes Chassis von einem eigenen Verstärker befeuert wird. Die Leistung gibt B&W mit 4x25 Watt und 50 Watt für den Tieftöner an. Erneuert wurde auch der D/A-Wandler: Er kann jetzt Auflösungen bis 24 Bit und 96 kHz verarbeiten – mehr als der iPod liefert. Selbstverständlich greift der Zeppelin auch im Dock die digitalen Musikdaten aus dem Apple-Porti ab. Unterstützt werden iPhone, iPad und iPod Touch mit iOS 4.2 oder höher. Fürs Streamen aus dem Rechner ist iTunes 10.1 oder höher erforderlich. Der Zeppelin Air kommt im März/April für rund 600 Euro in den Handel.

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