Rio 500 (Bild: Diamond Multimedia)
Rio 500 (Bild: Diamond Multimedia)

Rio, Pontis & Co.

Der MP3-Player wir 20

Ende 1998, also just vor 20 Jahren, kam der weltweit erste serienmäßige MP3-Player auf den Markt, zunächst von SaeHan aus Korea, dann von Diamond Multimedia („Rio“) aus den USA und kurz darauf von Pontis aus Deutschland. Entwickelt wurde der MP3-Standard maßgeblich am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen. Anfangs fassten die damals noch teuren Flash-Speicher gerade mal 32 MB: Das reichte für rund 30 Minuten Musik in – aus heutiger Sicht – lausiger Qualität mit 128 kBit/s. Immerhin: Erstmals wurde der Traum vom Musikspieler ohne Mechanik Wirklichkeit. Einen Boom erlebte der MP3-Player mit Apples iPod-Modellen, die freilich zunächst nicht mit Flash-Speichern, sondern mit kleinen Festplatten mit entsprechend längerer Spielzeit bestückt waren. Im Jahr 2005 wurden in Deutschland nicht weniger als acht Millionen MP3-Player verkauft, wie die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) meldet. Für 2018 prognostiziert die gfu einen Absatz von nur noch knapp 500.000 portablen Audioplayern in Deutschland.  Denn längst hat das allgegenwärtige Smartphone dessen Funktion übernommen. In der audiophilen Nische hat der Musikspieler als „Digital Audio Player“ aber überlebt: Mit hochkarätigen Wandlern, die auch verlustfreie HiRes-Dateien wiedergeben können, und mit entsprechend großzügiger Speicherkapazität

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