STEREO Umfrage

Ärgern Sie sich darüber, wenn Musik stark komprimiert wird?

Seit den 1990er-Jahren werden zunehmend aktuelle Titel aus der Rock- und Popmusik sowie wiederveröffentliche Oldies in ihrer Dynamik begrenzt.

Im Extremfall gibt es in der Musik kein "laut" und "leise" mehr, Kritiker sprechen von einem "Loudness War". Mehr zum Thema gibt's bald in der STEREO zu lesen.

Kommentare zur Umfrage

  • Als 99,9...9prozentiger Klassikhörer und -genießer bin ich davon vermutlich wohl kaum betroffen. Zumindest weniger, als von schlechten surround-Aufnahmen auf SACD oder Blu-ray Audio only-discs, weil ohne wirkliches surround feeling und praktisch beschäftigungslose center- und surround-Lautsprecher.
  • Was daran soll ein Problem sein, und worüber soll ich mich ärgern? Niemand kann mich zwingen, komprimierte Musik zu hören. Ist schon schwierig, sich jede Woche eine Frage auszudenken.
  • Loudness War ist das anti-Hi-Fi, also wer das nicht als ein Problem sieht... der (24% von der vorige Umfrage) soll mir seine einzeln HiFi Geräte von über 20k pro Stück geben ;-)
  • Im Rock- und Popbereich sind viele Produktionen durch die beschnittene Dynamik schlicht und ergreifend ungeniessbar. Ich verzichte dann konsequent auf das Hören, auch wenn ich den/die Titel im Grunde sehr gerne mag. Vor dem Kauf einer CD habe ich mir ein Probehören bei Qobuz angewöhnt, um spätere Enttäuschungen so weit wie möglich zu vermeiden. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass die Plattenlabel doch noch irgendwann wieder zur Besinnung kommen...
  • Durch Einführung der EBU-Norm R128 hat sich das Problem in den letzten Jahren etwas entschärft.
  • So macht Musik hören kein Spaß.....dann reicht ne „Blechtrommel"
  • Würde die Musik-Industrie für jeden Track auf einem Album den DR-Wert mit angeben, dann würde sich schnell die Spreu vom Weizen trennen. Ich pflege seit geraumer Zeit mit Foobar die DR-Werte von der Musik auf meiner NAS zu ermitteln. Was da einem bei ein und dem gleichem Album, aber unterschiedlicher Jahrgangsausgaben so widerfährt ist das absolute Grauen. Es fällt auf, dass das gleiche Musikstück viel lauter bei geringem DR-Wert ist (Quasi Radiofreundlicher). Da mir alle Streamingdienste keine Info über den DR-Wert geben und auch keinerlei HiFi-zeitschriften sich dem Thema mal richtig annehmen, fällt es mir schwer da überhaupt noch Musik zu kaufen die nicht irgendwo klanglich bewertet wurde. Im Jazz und Klassik Bereich wird ja fast schon grundsätzlich auf hohe Dynamik gesetzt. Sobald aber da die 'gemeine Popmusik' (ist nicht abwertend gemeint) ins Spiel kommt ist das oft nicht mehr anhörbar. Macht einfach kein Spaß mehr. DR heißt nicht automatisch guter Klang, aber es hilft schon ein wenig seine Auswahl zu treffen. Hier möchte ich auf die Seite 'dr.loudness-war.info' hinweisen, auf die ich vor ein paar Monaten zufällig mal gestoßen bin (Einfach mal z.B. Metallica und dem Album Reload suchen). Bis dato hatte ich bei Komprimierungsverdacht mit' Audacity' gearbeitet, was allerdings bei einer großen Musiksammlung aufwendig ist. Auch SACD's sind nicht davor gefeit. Da komprimiert man und anschließend wird der ganze Pegel abgesenkt, damit es sich nicht so laut anhört. Ich kann nur sagen, was da die Musikindustrie macht, grenzt schon an Methoden, die man so eigentlich nur aus einem südeuropäischem Land kennt. Alles nicht sehr verbraucherfreundlich. STEREO bleibt da bitte an dem Thema dran. Schöne Grüße aus dem Rheinland.
  • Es klingt einfach schlecht...
  • Musik, die zu den Hochzeiten des lw erschienen ist habe ich nicht gekauft; Es gibt ja genug andere.....
  • Das ist Betrug am Hörer; aber bei vielen sind die Sinne so abgestumpft, dass sie das gar nicht merken!
  • Mir ist eine möglichst realitätsnahe Musikwiedergabe wichtig. Dazu gehört auch eine möglichst unverfälschte Dynamik.
  • Gute Aufnahmen leben doch von der Dynamik im Lautstärkepegel. Besonders bei Klassik
  • …… nur ärgerlich !!!
  • Ist überwiegend der Radiokultur geschuldet. Gute Musik wähle ich anhand der Rezensionen aus und höre sie über die Anlage. Sind meist keine Mainstream Musiker. Radio nur noch zum Frühstück und wegen der News. Schade.
  • Ivh habe vor ca. 30 Jahren ein Livekonzert Gitarre und Gesang auf einem DAT-Rekorder direkt vom Pult mitgeschnitten und hatte mit -20 dB gepegelt. Einmal im gesamten Konzert gab es eine Übersteuerung um weniger als 1 dB. Da sieht man, wie heute die Musik vergewaltigt wird.
  • Wenn ich das bei einem Datenträger feststelle, höre ich mir die Musik sehr wahrscheinlich nicht an.
  • DAS Thema überhaupt!!!
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  • Was nutzt eine wunderbare Anlage, wenn die Musik nur "laut" ist - nach kurzem Hören bekommt man eine Art Druck auf den Ohren und verliert die Lust. Im Klassik und sehr oft im Jazz Bereich tummeln sich noch viele Aufnahmen mit einem DR von 10 und mehr.
    In populären Bereich ist ein DR von 6 leider schon Standard und selbst Werte bis herunter auf DR 3 sind nicht so selten – das mag auf dem Handy oder der Bluetooth Quetsche schön laut sein, auf einer HiFi-Anlage ist es kaum erträglich.
    In meiner Not rippe ich oft die LP-Version einer neuen Veröffentlichung: die LP ist meist mit einem DR über 10 gesegnet (z.B. Adele 25). Die restlichen Schwächen der analogen Technik sind gegenüber den Auswirkungen der Kompression vernachlässigbar.
    Alte CD´s wie z.B. "Brothers in Arms" haben einen DR von 16, das schlimmste Remaster zum 30th Anniversary (auf SACD) hat einen DR von 6 und geht echt auf die Hörnerven. Einzige Highlights sind die Remaster von MFSL - hier wird der DR-Wert beibehalten oder nur geringfügig gesenkt - bleibt aber über 10: DAS ist audiophiles remastering - diese Version von "Brothers in Arms" ist überirdisch gut!
    Bei HDTracks und den anderen Hires-Portalen bekommt man sehr oft Musik in 24 Bit und 44,48,96,192kHz oder DSD - und weil es so schön ist, gleich noch super komprimiert! Auf diese Weise ist sicher gestellt, dass der Gewinn durch die hohe Auflösung definitv unhörbar bleibt...
    Und weiter geht der Horror: Viele der hoch gelobten XRCD´s unterscheiden sich vom Original durch eine 1-2 Punkte höhere Kompression, damit auch jeder sofort hört, wie toll eine XRCD ist - denn lauter hört sich zuerst besser an, um später umso mehr zu nerven.
  • Bitte unbedingt die Platten viel viel besser pressen!!!!Das wäre mal was!
    Auch wenn sie gerne paar Euro mehr kosten,oder von mir aus verschiedene Pressungen aus „Vermarktungsgründen“.
  • Das Negativ Beispiel schlechthin: Adele.
    Tolle Musik, die mir wegen der ungenügend Qualität der Aufnahme maximal im Auto anhören kann.
  • bin offenbar nicht betroffen.
  • Es ist sehr schade, daß die technischen Möglichkeiten bei Aufnahmen nicht vollständig ausgenutzt werden und gewissen Zwänge und individuelle Gründe der Musikproduzenten, zu teilweise extremen unterschiedlichen Aufnahmen führt. Auch viele digitale Radiosender werden mit unterschiedlich hörbarer Dynamik übertragen. Das alles sollte besser gemacht werden. Wäre schön wenn diese Thema nicht nur per Umfrage behandelt wird, sondern auch in einem Artkel näher erläutert wird.
  • Lasst Musik so wie sie produziert wurde!!!
  • Mich ärgert besonders, dass Remasters meistens auch komprimiert werden.
  • Viele Platten sind komprimiert, bei Jazz und Klassik weniger. Gerade wenn man eine gute Abhöranlage betreibt, stört die Komprimierung noch mehr. Viele alte Platten sind im Laufe der Jahrzehnte kaputtkomprimiert worden (z.B. Dire Straits), da greift man lieber zum Original. Letztendlich sollte jeder selbst entscheiden, jedoch sollte die Plattenindustrie die Platten entsprechend kennzeichnen.
  • Absoluter Schrott. !!!!!
  • Ich möchte eine Aufnahme unverfälscht hören, dazu habe ich ja schließlich auch entsprechendes Equipment im Hörraum.
  • Dadurch nimmt man der Musik ihre Seele!!!
  • Für mich trägt der Klang, die Durchhörbarkeit und Die Erkennbarkeit des „Einzelnen“ in der Musik zum Großteil des Erlebnisses bei. Totkomprimierte Musik erfahre ich über meine Anlage als Klangbrei und aufdringlich. Mir tut es dann für die Künstler leid, bei toller Musik soviel Potential verschenkt zu haben und mir weh, Geld für einen physischen Tonträger ausgegeben zu haben, der nicht besser klingt als der mp3 Internet-Stream. So hat sich mein Einkaufverhalten dahingehend verändert, nur noch Physisches zu kaufen wenn auch der Klang erträglich ist. Für Progrock und ähnlich geartete Musik ist selektive Kompression wohl das Mittel der Wahl, scheitert aber nur allzu oft am zu betreibenden Aufwand und der damit verbundenen Kosten.
  • Großes Problem, nach Corona natürlich. Die Frage ist zum einen sehr wichtig und zum anderen absolut unnötig, weil ja die grundsätzliche Qualität moderner Tonträger - LPs eingeschlossen - untergraben wird. Stellen Sie sich vor, ein Sternerestaurant nimmt zusätzlich Geschmacksverstärker, weil es dem breiteren Publikum dann doch wie gewohnt schmeckt. Und in den Wein eine Prise Zucker, das verleiht dem Getränk eine ganz andere Note und der Gaumen braucht sich nicht so sehr anstrengen. Das Problem ist, dass es die Möglichkeit in den Tonstudios technisch gibt, und scheinbar drehen die Tontechniker gern an dieser Schraube. Spiegeln die CD-Verkaufszahlen nicht ein wenig den Frust darüber wider? Wenn ich streame kann mir das ganze wurscht sein, denn dann skippe ich zum nächsten Musikstück. Eine CD kaufen und wieder zurückgeben geht zwar auch, aber ist aufwendiger. Wie oft höre ich eine Platte, deren Klang mich nach kurzer Zeit aufregt? Ich setze natürlich eine solide Wiedergabekette voraus. Da die Hifi-Freunde wohl keine allzugroße Lobby haben dürften, müssen sie damit leben. Meine persönliche Lösung schon seit Langem: Ich kaufe grundsätzlich keine neu erschienenen Tonträger, sondern bewege mich im Second-Hand-Bereich. Als CDler der ersten Stunde habe ich auch noch alle CDs aus der Zeit ab 1983 behalten und bin sehr froh, die damals noch pur von analog ins CD-Format transferierten Scheiben zu besitzen. Leider konnte ich dann ab Ende der 80er bis in die 90er nicht widerstehen und ich habe die remasterten (hochgelobten) Versionen gekauft, was aber oft nicht nötig gewesen ist, da nicht besser, sondern anders. Aber: So wie bei Vinyl befürchte ich, dass nun auch im CD-Bereich die Sammler - nicht die Musikfreunde - die Preise im Gebrauchtsektor ruinieren. Hoffentlich nicht. An STEREO hätte ich die Bitte, ja fast die Aufforderung, zumindest in Worten zur Dynamik der Aufnahme Stellung zu nehmen. Dynamik Range wurde ja abgeschafft. Dafür wäre wahrscheinlich nicht nur ich dankbar. Als Belohnung würde ich STEREO dann eventuell doppelt abonnieren.
  • Da ich viel Schallplatte höre fällt mir das weniger auf.
  • High End bedeutet letztendlich, die Musik möglichst originalgetreu auch zuhause zu hören. Gerade die Dynamik ist eine wichtige Kategorie, in der sich gute von weniger guten Anlagen unterscheiden. Daher hat die Kompression auf den Datenträgern nichts zu suchen.
  • Die Kompression ist eine Lösung für ein vermeintliches Problem, dass es da schon am Schwinden war. Für den High-End-User ein Verlust, für den Low-Cost-Mobil-User ein vermeintlicher Gewinn. Ich kann Label verstehen, die da bzgl. ihrer Zielgruppen Präferenzen haben. Letzendlich ist es auch nur eine Modeerscheinung.
  • Es gab mal eine HiFi-Zeitschrift, die bei den Musik Rezensionen den DR-Wert mit veröffenlicht hat - dies wurde aber bald (meiner Vermutung nach auf Druck der Sponsoren) mit einer ziemlich seltsamen Begründung - "Musik kann auch bei geringem DR gut klingen, Absicht des Künstlers bla bla" (QUATSCH - mit höherem DR klingt es immer besser, selbst die Kompressions-Orgien von Madonna würden gewinnen!) – und diese Zeitschrift heißt: STEREO
  • Die Musik lebt doch von der Dynamik !
  • Manche Sender übertreiben es mit der Dynamik. Das stört dann schon.
  • Die ganze Sache ärgert mich schon sehr. Kaufe inzwischen so wenige CDs wie nie zuvor. Die, die mir gefallen sind manchmal unterirdisch im Klang, sogenannte audiophile Tonträger treffen nicht immer meinen Geschmack.
  • Überwiegend höre ich konzentriert Musik über meine Wiedergabekette. Diese Anlage ist in Lage auch große Dynamikumfänge zu reproduzieren. Leider genügen viele Mainstream-Produktionen durch die starke Komprimierung nicht meinen Vorstellungen von natürlicher Wiedergabe und fallen deshalb für mich als Musik-Material aus.
  • Bei „meiner“ Musik (Jazz) ist das zum Glück kein/kaum ein Thema. Auch wenn es mich nicht betrifft, finde ich die Komprimierung extrem störend und unsinnig, sollte schnellstens beendet werden.
  • Viele Aufnahmen werden heute leider „tot“-komprimiert.... Dann wird Musikhören langweilig, auch wenn die Musik eigentlich gefällt! Es wird kein Spannungsbogen mehr erzeugt. Insbesondere alte, ursprüngliche Aufnahmen fesseln mich beim Hören total.....
    Liebe Plattenindustrie: Bitte kehrt wieder zur großen Dynamik-Range zurück. Totkomprimierte Musik kaufe ich nicht mehr!
  • ... die Verfälschung hat schon lange vor Corona eingesetzt - Qualität wird leider immer weniger geschätzt, sehr bedauerlich! 😬
  • Bei mobiler Nutzung im Auto ist es noch relativ egal, zuhause aber ein echtes Ärgernis.
  • Es ist so schade, wenn eigentlich großartige Musik ohne jedes Leben daherkommt!
  • Musik so wiedergeben wie sie gespielt und gedacht wurde!!!!
  • Zum Glück lese ich viele Plattentips vor dem Kauf. Natürlich auch die Beurteilung der Klangqualität. Das bewahrt mich vor viel Ärger über das Glattbügeln!!H.N.
  • Finger weg von guten Aufnahmen, ich möchte das so hören können wie die Musik tatsächlich dargeboten wurde.
  • Ich muss sofort wegschalten, wenn ich Musik höre, die so stark komprimiert wurde, dass sie anfängt zu "pumpen", schrecklich für meine Ohren. Manch aktuelle Produktion kann ich mir gar nicht mehr anhören, so empfindlich bin ich. Ebenso bei den privaten Radiosendern, wo die Sprecher bis zur Verzerrung komprimiert werden.
  • Lieber das Original als eine bearbeitete Blaupause.......
  • Musik braucht keine Dynamikbegrenzung.
  • CD und Vinyl, habe die Nase voll von Spotify und Co. Da hat man wenigstens einen Tonträger in der Hand. Beim Streaming zahle ich, dass ich mich ärgere.
  • Da ich mich seit kurzem an einem Onlinekurs für Tontechnik eingeschrieben habe, erkenne ich nun auf zwei Arten die Problematik der Kompression. Auf der einen Seite hatte ich subjektiv den Eindruck, dass die Musik etwas gleichmässiger in Bezug auf Lautstärke wurde und auf der zweiten Schiene lernte ich den technischen Hintergrund dafür und wurde dadurch bestätigt!
  • Im Bereich "Jazz" findet der Loudness War glücklicherweise so gut wie nicht statt. Was mich aber ägert ist, wie stark viele Radiosender ihre Programme mit Soundtuning verhunzen - dies betrifft deren Angebote über UKW, DAB und das Internet. Die Klangqualtät scheint hier meist für Küchenradios und Radiowecker "optimiert" zu werden? Wenn das Original schon eine geringe Dynamik hat, dann noch das individuelle Soundtuning des Senders dazukommt - einfach schrecklich! Aber viele Aufnahmen im Popbereich sind sowieso schon so künstlich (AutoTune!), dass man sie kaum noch verschlimmern kann...
  • Es gab einmal den KofferradioTest. Ohne ersichtlichen Grund haben wir das Gerät einfach ausgedreht. Das lag aber nicht an der Musik an sich, sondern an der Ausgabequalität. Und je besser diese Qualität ist, um so mehr steigt auch der Wohlfühlfaktor.
  • Bei Hintergrundmusik egal, bei Musik zum Genießen nicht.
  • Ich möchte keinen Klangbrei hören.
  • Man wird zum "falsch" Hören leider gezwungen und viele denken dadurch, dass diese Art von Musik die "Wahrheit" ist.
  • Ich höre weitestgehend nur Klassik und bin daher nicht betroffen, tagsüber im Auto oder der Küche stört es mich nicht.
  • Glücklicherweise besitze ich noch sehr dynamische Aufnahmen auf CD. Es gab einmal eine Software zur Messung der Dynamik. Da musste man zwar jeden einzelnen Song ausmessen, aber da zeigte sich, wie es einmal ging. Dynamikwerte, selbst bei alten Monoaufnahmen (Jazz), erreichten oft über 20 dB. Bestes Beispiel ist die "Brothers In Arms" von Dire Straits. Die Originale CD von 1985 hatte noch eine durchschnittliche Dynamik von 16 dB. Jede neue remasterte Version verlor an Dynamikumfang. Schon schade.
  • Höre vor allem Klassik- und Jazzaufnahmen, wo über die Jahrzehnte hinweg Aufnahmestandards mindestens gut sind und häufig sogar besser geworden sind.
  • Leider sind viele Tonkonserven überragend schlecht aufgezeichnet, das vergrämt einem das Hören ansich guter Musik. Ich denke es gibt zwei Strömungen, die eine ist die billig produzierte Massenware für Dauerberieselung einer anspruchslosen aber vielköpfigen Kundschaft und damit ein Markt, bei dem sich viel Geld verdienen lässt. Dann gibt es die qualitativ hochwertigen Aufnahmen für diejenigen, die gerne Musik hören. Da dieser Markt deutlich kleiner ist, befürchte ich auch eingeschänktes Angebot. Es sollte aber heutzutage möglich sein, auch die "Nische" gut zu bedienen.
  • Da ich ein ausgesprochener Analogfan bin, ist es für mich ein Grauß Musik über Radio zu hören. Es gibt glücklicher weise noch Anbieter die genauso denken und fühlen wie ich: Stockfisch, Analog Production und Low Swing um nur einige zu nennen.
  • Ich gehöre auf jeden Fall zu denen, die sich über komprimierte Musik ärgern. Was hat das noch mit HiFi zu tun? Wozu wurde die CD erfunden? Die Entwicklung von MP3 und auch DAB+ machen wenig Sinn, wenn man in die gesamte Welt der Klänge eintauchen möchte.
  • Als Klassik-Hörer kenne ich diese Tendenz glücklicherweise nicht, im Gegenteil: die Anzahl der Alben mit 24 bit Auflösung und 96 oder gar 192 kHz Samplerate nehmen ständig zu. Eine Wonne, wenn man eine gute Anlage besitzt, die mir das Live-Erlebnis gut ersetzen kann (im Konzert habe/hatte ich oft einen schlechteren Hörplatz!). Ich freue mich auf jeden Freitag, wenn Qobuz wieder die neuesten Alben veröffentlicht.
  • Als Audiophiler merke ich auch, dass das Unterbewusstsein automatisch darauf reagiert: rinnt komprimierte Sauce im Hintergrund durch die Lautsprecher, ist die Wahrnehmung nahezu ausgeblendet. Bei toller Dynamik und Transparenz lenkt die Musik die Aufmerksamkeit auf sich und ich konzentriere mich auf die Musik, lasse die anderen parallelen Tätigkeiten sein.
  • Wer die Scheibe von Sting & Shaggy 44-876 Don´t Make Me Wait kennt weiß was gemeint ist. Bei einer hochwertigen hifi high end Anlage überschlagen sich die Tiefen in dem Song so, dass man das Gefühl hat, dass sich ein Fehler beim brennen der CD eingemogelt hat. Schade.... Bei herkömlichen Musikanlagen ist diedes Problem in diesem Maße nicht so zu höhren.
  • Als fast 100%iger Klassikhörer bin ich von Kompressionsproblemen kaum betroffen. Das wäre hier aber auch besonders schlimm! Was ich mir trotzdem manchmal wünsche: Autoradios könnten einen Schalter für feste - oder noch besser regelbare - Kompression haben, damit ohne Erhöhung der Lautstärke auch leisere Passagen sich gegen die Umgebungsgeräusche durchsetzen können.
  • Das liegt auch an dem Radioformat. Bei den Remastern kommt es darauf an, von wem die Aufnahmen remastert wurden. Da gibt es einige Leute, die von Musik keine Ahnung haben
  • darum höre ich noch viel "altes Vinyl"
  • Fürs Hören per Autoradio mag eine Kompression (mit Maß und Ziel) sinnvoll sein, aber den Klangbrei mancher Sender ist über die heimische Anlage ein Gräuel!
  • deutsche Radiosender sind aus diesem Grund kaum noch hörbar, hier wird meiner Meinung nach sehr stark komprimiert, Amerikanische Radiostationen wie z.B. Folk Alley oder auch der schweizer Sender Radio Swiss Jazz überzeugen hier, nicht nur wegen dem unvergleichen besseren musikalischen Angebot.
  • Ja ganz klar! Ich merke auch an mir dass ich die neu gekauften Files nicht oft abspiele. Schade, manchmal rausgeworfenes Geld!
  • Aus diesem Grund habe ich weitestgehend aufgehört, Musik zu kaufen!
  • Am HiFi gerät kein MP3, wohl aber auf den Handy.
  • Die Dynamik ist ein unbedingtes MUSS! Das ist ein Qualitätskriterium und ein Attribut, um als sich als "audiophile" bezeichnen dürfen.
  • Es ist schön sehr störend, wenn die Musik sehr stark komprimiert wird, letztendlich wird das Klangbild dadurch stark verfärbt.
  • Wenn ich neue Musik per Radio oder TV entdecke, dann klingt sie mit einer guten Anlage wiedergegeben oft unerträglich. Zum Beispiel Amy Winehouse "Back To Black" ist derart basslastig und eingestampft, dass ich mir die an sich gute Musik nicht anhören möchte.
    Umgekehrt sind allerdings Klassikaufnahmen oftmals so dynamisch korrekt aufgenommen, dass die Lautstärke ständig nachgeregelt werden muss, wenn man Nachts nicht die Nachbarn wecken möchte.
    Keine leichte Aufgabe für die Tontechniker.
  • Glücklicherweise hat der Komprimierungs-Wahn die Welt der Klassik noch kaum erreicht. Bei vielem, was im Bereich des Mainstream angeboten wird, wäre ein möglichst grosser Dämpfungsfaktor ohnehin angebracht.
  • Ich finde echt, dass laut und leise fehlt, speziell wenn man Musik der 70er rockgrößen und aktuelles vergleicht
  • Es ärgert mich total, weil selbst Lieblingsmusik damit zustört wird.
  • Egal welche Musikrichtung betroffen ist, eine Kompremierung von Musikdaten ist eine Verfälschung der Darbietung. Das menschliche Gehör nimmt das Gesamtbild der Musik wahr und merkt auch, wenn etwas fehlt. Das kann auch keine Künstlerin oder kein Künstler wollen, da es auf Kosten des künstlerischen Ausdrucks geht. Demzufolge beim Hörer auch auf Kosten des Genusses und der Emotionen. Digital ist ok, aber Qualität geht vor Quantität, sonst ist der Kunde wieder mal gekniffen.
  • Ich höre vorwiegend Jazz und da sind ja die meisten Aufnahmen gut.
  • Ich höre seit zwei Jahren nur Internetradio und bin doch sehr erstaunt mit welchen Qualitätsunterschieden bei 128, 256 oder 320 Kilo gesendet wird. Besonders beschämend ist es, dass alle NDR Sender mit Abstand die schlechteste Qualität haben.
  • Auch sehr gute Musik die kaum noch Dynamik hat kaufe ich nicht mehr, da mir diese beim Abspielen keine Freude bringt.
  • man sollte die Musik lassen wie sie aufgenommen wurde. Die Radiosender Können ja dann beim senden komprimieren
  • Liebe Leute, vor allem Rockmusik lebt von Kompression. Metallica ist kein Streichorchester. Bei Jazz und Klassik haben wir eine andere Diskussion. Bei vielen "audiophilen" Neuauflagen alter Rockscheiben (Led Zeppelin, Deep Purple etc.) hingegen fehlt vor allem eins: Druck. Vor allem auf Vinyl bekomme ich einen authentischen Sound ohne hohe Kompression nicht hin. Das klingt einfach nicht echt. Und belangloses Popgedudel? Ist mir egal, soll´n se doch komprimieren.
  • Musik wird durch Kompression ihrer Dynamik und Lebendigkeit beraubt.
  • Komprimierte Musik ist doch unnatürlich und langweilig. Wenn ich beim Autofahren diese unsägliche Mucke der Musik machenden DJ‘s höre schalte ich um oder direkt aus. Musik hören bedeutet den vollen Dynamikumfang herüberzubringen, alles andere ist Unsinn.
  • Ich finde viele neuzeitliche popstücke werden komprimiert wiedergegeben das finde ich einfach nur sehr schade
  • Je besser meine Anlage wird, desto mehr werde ich "gezwungen", intensiv zuzuhören. Entsprechend höre ich ich immer lieber anspruchsvolle Musik. Und dabei spreche ich von einer Anlage und Tuningmassnahmen, die sich wirklich fast jeder leisten kann. Meine Empfehlung: Leute traut euch auch über Musik, die noch nicht beim ersten Mal, sondern vielleicht erst beim 3. oder 5. Mal Hören gefällt. Das kann sehr lohnenswert sein! Bei richtig guter Musik sind auch die Aufnahmen meist richtig gut. Bei Mainstreampop kann die stark komprimierte und schlechte Aufnahmequalität eine praktische Frühwarnung sein, dass die Musik auch nicht wert ist anzuhören.
  • ...bin in erster Linie "Klassik"-Hörer. Da scheint das meinem Eindruck nach noch kaum eine Rolle zu spielen.
  • Dynamik gehört zur Musikwiedergabe wie Frequenzgang und Rhythmus. Die Lautstärke will ich selbst einstellen - dafür gibt es diese tollen Drehknöpfe.
  • Für das Radio mag das gehen, aber sonst bitte nicht.
  • Mein Grund, nicht über meine höherwertige Anlage Radio (weder FM, DAB+, Internet, ...) zu hören.
  • Dieses glattbügeln nimmt guter Musik ihren Charakter!!! Ich bevorzuge gute Aufnahmen. Grüße aus Köln
  • Radio ok, aber auf Tonträgern möchte ich das nicht.
  • Nachdem der "Loudness War" ausuferte, habe ich den Kauf von CD´s eingestellt, bis auf wenige Ausnahmen aus Japan und andere Importe. Wer es mag, kann sich gerne mit der Art von schlechter Aufnahmequalität bedudeln lassen. Denn die Musik ist ja nicht grundsätzlich schlecht, sondern nur die Herstellung von solchen Tonträgern. Da ich überwiegend Vinyl höre, hauptsächlich aus meinem umfangreichen Fundus, trifft mich das Problem kaum. Aber es ist trotzdem traurig, dass Musik so verkommt.
  • Beim aktiven musikhören stört es mich sehr, als hintergrundgedudel aus dem Radio oder beim Autofahren ist es mir egal.
  • Hallo. Ich ärgere mich täglich über flüsternde und brüllende Digitalradiosender. Manche CD`s scheinen in der Musikwiedergabe beeinflusst, da kann eine helle Frauenstimme oder Folkgitarren schon mal nerven oder klirren. Eine Regelung muss her....
  • Da ich in den letzten 7 Jahren prioritär der guten alten LP und der damit verbundenen Technik meine Aufmerksamkeit geschenkt habe, ist mir der "Loudness War" gar nicht so bewusst geworden. Ich habe meinen Verstärker immer zwischen -46 und -49 dB eingestellt, was natürlich nach Gerät, Hörgewohnheit etc. sehr individuell ist. Nachdem ich vor kurzem mit meinem neuen High End CD/SACD - Player die CD wieder entdeckt habe, neben den schon immer favorisierten HDCD, SHM - CD und SACD, ist mir aufgefallen, dass die Pegel erheblich voneinander abweichen. Sie liegen bei der CD zwischen -37 bis -50 dB. Ich muss also höllisch aufpassen, dass ich den Pegel nach jedem hören einer CD auf ca. - 48 dB senke, ansonsten könnte es Ärger mit den Mitbewohnern (Mehrfamilienhaus) geben! Im direkten Vergleich mit adäquaten LP`s schneiden die CD`s vom Klang her verdammt gut ab. Der Unterschied ist jedenfalls in meinem Alter nicht mehr zu hören, obwohl mir mein HNO bestätigt hat, dass ich mit ü 60 noch sehr gut höre. Klingen verdammt analog.
  • Der musikalische und künstlerische Einsatz der Kompression und die Fähigkeit diese auch entsprechend einzusetzten, schein irgendwie verloren gegangen zu sein, den Kompression ist ja grundsätzlich nicht schlecht!
  • Die meisten neuen Aufnahmen kann man sich auf einer High-End-Anlage auf Grund der geringen Dynamik nicht wirklich mit Genuss anhören. Neu remasterte CDs mit einer reduzierten Dynamik auf den Markt zu bringen, empfinde ich als Betrug. Auch die Gesangsstimmen leiden deutlich. High-Res wäre eine gute Möglichkeit, um Songs für den anspruchsvollen Musikhörer als Qualitätsmerkmal auch immer mit einer sehr guten Dynamik zu versehen. Somit könnte man die Musik für den Massenmarkt und für den Musikliebhaber-Markt zweimal vermarkten. Leider wird dies nicht genutzt. Ich kaufe keine High-Res-Aufnahmen ohne sehr gute Dynamik.
  • Ich schreibe einen Kommentar, von dem ich nicht sicher bin, daß er dem Thema dient, sondern eher aus der persönlichen Nostalgieempfindung resultiert. Ich habe nach über 30 Jahren aktuell ein neues Lautsprecherpaar (T+A TCD 210 S) mit neuen Kabeln installiert und nehme dies zum Anlaß, meinen CD-Fuhrpark mal wieder durchzuhören, soll heißen, jetzt kommen auch die mal wieder dran, die zT jahrelang im Regal schmorten (Ry Cooder > Chickden Skin Music, Into The Purple Valley und und, dann sämtliche von Friedemann, Al di Meola, Stanley Clarke, Neville Marriner/Saint Martin in the Fields uva), dann aber auch neue(re) Produktionen. Jetzt bin ich etwas geknickt, mag viele aktuelle Musikproduktionen nicht mehr so sehr bis gar nicht. Die LS offenbaren eine Klarheit, Durchsichtigkeit, Detailverliebtheit bei den alten "Schinken", was bei etlichen neuen CDs manchmal deutlich absackt. Sollen wir, soll ich, erwarten, daß die zunehmende Hinwendung zum Streaming eine Kehrtwendung herbeiführen wird in den Aufnahmestudios. Ich bin skeptisch, freue mich aber täglich über meine fast vergessenen alten Scheiben aus Blues, Jazz, Folk, Klassik und trotzdem auch Pop/Rock < es gibt ja in fast allen Bereichen nur gute, schlechte und, ja, belanglose Musik.
  • Die Qualität eines Musikstückes ist mir mindestens genauso wichtig wie der Inhalt. Wenn man ein schönes Bild betrachtet möchte man es ja auch vollständig sehen und nicht nur 80 oder 90 % davon.
  • Musik lebt von der Dynamik, wer mit dem HiFi Virus infiziert ist möchte auch seine Musik im vollem Umfang genießen können, was im Radio geschieden, ist was ganz anderes, da Musik eher beiläufig läuft.
  • Habe so einige "dynamikarme" CDs. Hauptsächlich Metal - nervt aber trotzdem. Besonders stört mich das bei den eigentlich songtechnisch nicht schlechten beiden letzten Metallica-Alben "Death Magnetic" und "Hardwired...". Die Liste ließe sich noch verlängern, aber wozu. Aber nicht nur CDs nerven mit totkomprimiertem "Klangbrei", die gängigen Strreamingdienste sind auch nicht besser. Spotify, Deezer und Qobuz getest. Klingt alles gleich schlimm. Zumindest das "Normalprogramm", nicht "HighRes", soweit angeboten. Aber das interessiert mich nicht. Bei Spotify bin ich geblieben, wg großer Musikauswahl und Familie... NICHT wg Klangqualität. Wenn die Musikindustrie die Tonträger so produzieren lässt, kann da ja ein Streamindiennst nix für... Nur könnten die Anbieter ein bisschen mehr darauf achten, die eh schon maue Qualität der Musik durch ordentliche Codecs und Datenraten nicht noch mehr zu verschlechtern. Schont Nerven und Ohren, danke!!!
  • Nicht nur der Loudness-Wahn, auch eine Vielzahl von Re-Masters sind nicht gewinnbringend.
  • Bestes Beispiel Schallplatte von Dire Straits Brothers in Arms Vergleich mit CD. Was ich bei der Schallplatte mit meinen Revox Lautsprecher alles rausgehört habe, das höre ich bei der CD bei weiten nicht mehr obwohl ich jetzt B&M Line 35 habe. Das ist schon schade, aber ich verstehe auch die andere Seite.
    Wenn man zwei od. fünf Brüllwürfel besitzt, da braucht man halt jede Menge Kompression sonst kommt halt gar nichts gescheites mehr raus. Und ich glaube fast das trifft auf die Mehrzahl der Konsumenten zu. Das schlimme ist, dass irgendwelche Designer (Dummschwätzer) große Lautsprecher als häßlich deklariert haben, am besten wäre wenn es nach denen ginge man sieht die HiFi Anlage gar nicht mehr. Dabei gilt der Spruch Volumen und Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen außer mit mehr Volumen und mehr Membranfläche, da hilft auch kein DSP. Und dann klappt’s auch mit der Kompression wieder.
  • Ich höre am liebsten flac 24/96 und höher. Ansonsten nur Vinyl, CD ist grenzwertig, geht aber vor allem im Auto gut.
  • Wozu benötige ich eine exzellente Musikanlage, wenn die Musik komprimiert wird. Ich bevorzuge deshalb die Musik, die ich von Highres Audio herunterladen. Bisher bin ich hier noch nicht enttäuscht worden. Lediglich das Angebot könnte umfassender sein. Hier entscheidet aber leider der Markt. CDs kaufe ich nur noch, wenn es nicht zu umgehen ist. Dann aber erst nach einem eingehenden Hörtest.
  • Eine gute Dynamik bei schon geringer Lautstärke das ist Super. Sonst gibt es nur noch Ärger mit den Nachbarn
  • Unnötig und überflüssig. Die Musik Breiig und undefiniert. Ein Hören mit Genuss nicht möglich.
  • Zur Korrektur von stark komprimierten Aufnahmen benutze ich einen Aktive Tuning Modul von Nubert als Equalizer.
  • Man kann kaum eine pauschale Antwort geben, da unterschiedliche (oder auch gleiche) Musik in unterschiedlichen Situationen auch unterschiedlich gehört werden will. Wenn ich z.B. des Nächtens bei reduzierter Lautstärke etwas höre - z .B. neben der Arbeit - kann und will ich nicht ständig nachregeln. Da hilft eine Loudness War Produktion einem also. Auch bei gängiger Pop-Musik, die in häufigerem Maße eher nebenbei (oder durchgängig recht laut) gehört wird als z.B. komplexe Rock- oder Klassik-Stücke, ist eine solche Produktion meist zumindest ok und erleichtert z.B. das Radiohören (oder den Broadcast-Betrieb) Wenn jedoch Stücke mit großem Dynamikumfang aktiv und bewusst gehört werden sollen, kann so eine Wüstenebene der Dynamik die Hölle sein. Ich frage mich, warum man diese Dynamik-Regelungen heutzutage nicht dem Abspielgerät überlässt. Technisch sollte das doch eigentlich kein allzu großes Problem sein.
  • Ohne Dynamik ist Musik unnatürlich!
  • Der Loudness War brachte mich wieder zurück zum (weniger komprimiertem) Vinyl. Natürlich sind auch High Res downloads komprimiert. - Hier stellt sich mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit von digitalen High Res Medien und von Anlagen-Tests die mit solchen Medien durchgeführt werden! Gute Quelle: http://dr.loudness-war.info/
  • Dynamikreiche Musik im Auto ist bei den vielen Nebengeräuschen ein Problem, oft zu leise und dann recht laut. Also kann die Kompression schon hilfreich sein. Zu Hause total überflüssig da darf die Spannung zwischen laut und leise nicht fehlen. Es gibt dann aber auch noch Pausen, schnelles und oder langsames Spielen. Ohne den einzelnen Zutaten haben wir nur eine langweilige Klangsuppe.
  • Beim Musikhören über eine gute Anlage ist Dynamik das Salz in der Suppe. Dynamikkomprimierte Musik ist einfach nur laut und hat m. E. mit HiFi nicht viel zu tun. Insbesondere Pop Musik wird aber immer noch häufig komprimiert. Wenn es mich bei den ersten Takten bereits aus dem Sessel hebt hilft nur eins.. Aussortieren!
  • um dem zu entgehen höhre ich immer öfters schallplatten von früher. da war dieser wahn noch nicht so verbreitet. ist ja auch im radio so. erstens kommt fast nur dudelmusic und total kompromiert, außer in D-radio.
  • Ich höre zu 80% Jazz, da ist der sog. Loudnesswar kein grosses Thema. Zudem informiere ich mich regelmässig z. B. in der STEREO über Neuerscheinungen, daher sind mir die Neuvorstellungen mit Klangbewertung dort auch sehr wichtig. Fällt eine Aufnahme, gerade auch im Klang, negativ auf, kommt sie nicht auf die “To-hear-Liste“.
  • Nebst der Raumakustik, klingt eine hochwertige Hi-Fi Anlage nur so gut, wie das zur Wiedergabe stehende/vorhandene Musik-Aufnahmematerial (ob analog oder digital). Mit beliebte und schlecht aufgenommene Musik muss man sich zwischendrin mal abfinden.
  • Selbstverständlich ärgert es den anspruchsvollen Musikhörer, wenn die technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit nicht ausgenutzt oder sogar künstlich kastriert werden. Andererseits ist ein ausgenutzter Dynamikbereich noch keine Garantie für guten Klang, sondern nur ein Teilaspekt davon.
  • Ich höre hauptsächlich KLASSIK In HIRES, dort tritt das Problem kaum auf
  • Meine Aussage bezieht sich nur auf Internetradio nicht auf CD oder Schallplatten. Hier bin ich sehr kritisch.
  • Es ist sogar noch schlimmer als von euch beschrieben...Leider!
  • Besonders auf guten Anlagen wird die Musik ärmer und die Freude am Hören sinkt. Dann legt man sich gerne die uralten Schallplatten auf und staunt, welche Qualität damals möglich war. Ich halte es für eine großen Fehler die Musik, die auf Tonträger gebracht und verkauft wird, auf die Wiedergabemöglichkeiten von Einfachstanlagen abzustimmen.
  • Musik ist zum schnelllebigen Konsumgut geworden, die die noch geniessen wollen, sind dank Streaming eben gekniffen.
  • Loudness-War-Aufnahmen sind Musikgenuss mit dem Vorschlaghammer, wenn zudem bei 9 Uhr des Lautstärkestellers schon das Maximum an Hörverarbeitung erreicht ist, rümpfen sich meine Ohren und suche den Abfalleimer! Aber was tut man nicht alles für den Autofahrer, der seinen Mahler bei 160 km/h zusammen mit seinen geliebten Motorgeräuschen "genießen" will....Das hat Mahler nicht verdient!
  • Für Hintergrundmusik hilfreich, für den bewussten Musikgenuss eine große Beschränkung.
  • Ganz ohne Kompression wäre der Musikgenuss häufig eingeschränkt. Ohne Dynamik wäre Musik schnell öde. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen. Eine Option wären ggf. verschiedene Versionen einer Aufnahme, mit höherer Dynamik für uns Musiklauscher.
  • Die Musik wird kastriert, und die Leute merken es nicht - Da kann man sagen, was man will! Wer am lautesten schreit, ist am Besten ??!! Schnöder Mammon - Basta
  • Die beste Lösung: Im Tonstudio wird ohne Komprimierung gearbeitet, Radio und TV Sender senden ohne jegliche Dynamik-Bearbeitung. Stattdessen müsste es an den Wiedergabegeräten (z.B. Autoradio - wo es Sinn macht) die Möglichkeit einer schaltbaren Komprimierschaltung geben, so wie es schaltbare Digitalfilter gibt. Der Verbraucher soll entscheiden, der Musikliebhaber soll nicht "komprimiert" werden !
  • Starke Kompression verdirbt die Musik. Allenfalls geringere Kompression ist akzeptabel, z.B. wenn sie in der hohen Dynamik eines Orchesters (100 dB) begründet ist.
  • Jeder kann Röhrenkompressoren und Equalizer bedienen lernen - nur die wirklichen besten Tonaufnahmespezialisten brauchen das alles nicht! Schade das die meisten Tonverbieger die Digitaltechnik nicht ausreizen können und überfordert sind und keine Orientierung mitbringen.
  • Man kann bald nur noch Musik von Stockfisch hören. Alles andere ist ein Rückschritt. Schade um die teils schöne Musik. Und von wegen Tonmeister, den Titel sollte man denjenigen aberkennen, denn meisterliches ist selten zu hören. Muss das sein oder darf man als Konsument nicht selber entscheiden??
  • Die Bezeichnung "Remastered" ist für mich zu einem negativen Auswahlkriterium geworden, Remasters kaufe ich nicht, da höre ich dann lieber die alten, etwas knisternden und rauschenden LPs an. Mein Problem mit dem Loudnesswar: Warum macht man die Kompression nicht geräteseitig und behält die eigentlich vorhandene Dynamik der Aufnahme bei? Angefangen hat das wohl mal bei den Radiostationen, die sich gegenseitig übertönen wollten. Schon damals hätte man (einstellbare Dynamikkompressoren in die Autoradios bauen können um auch in dieser Umgebung gut hören zu können und die Heimhörer auch mit guter Qualität zu versorgen! Dass manche Käufergruppen in lauten Umgebungen Musik hören wollen ist OK, aber dass aber auch alle Genießer des Originalen darunter leiden müssen ist unfair! Die Diskussion und die Klage über den Loudnesswar erscheint mir aber vergebens, weil Kompression inzwischen die Regel ist und unkomprimierte Qualität zur Ausnahme (sprich: Marktlücke) wird, nach der man genau schauen muss.
  • Moin, viele Radiosender komprimieren noch recht stark (höre Radio daher nur im Auto oder nebenbei). Bei etlichen Fernsehfilmen war es früher auch so, hat aber nachgelassen. Bei manchen Filmen scheint viel Geld für einen sehr guten Toningenieur vorhanden zu sein, sodass man wirklich einen guten Ton hört. Bei meinen vorhandenen Schallplatten und CD's bin ich mit der Dynamik überwiegend sehr zufrieden (neue Tonträger kaufe ich selten). Neues höre ich über Qobuz (meistens in HiRes-Qualität) und bin auch dort meistens sehr zufrieden. In einer der vorigen Ausgaben der STEREO war mal ein Interview mit einem Tontechniker, der die starke Komprimierung bei einigen Titeln auch angeprangert hat.
  • Musik, die zu stark komprimiert ist, kann ich nicht länger als 10 min. am Stück hören - dann nervt mich das entsetzlich! Ich finde AC/DC z . B. recht gut - kann aber die CDs der Truppe wegen des gleichgebügelten Krachs nicht genießen. Ich habe sogar schon CDs oder LPs wegen der fehlenden Dynamik zurückgeschickt. Mittlerweile höre ich eh mehr Klassik als Pop / Rock - da ist das kein Thema, zum Glück.
  • Dynamische Abstufungen in der Musik sind genuso wichtig wie Räumlichkeit, Auflösung, Natürlichkeit, etc. Gerade bei Popmusik ist der Klang vieler CDs auf einer hochwertigen Anlage nahezu unerträglich, wenn alles in gleicher Lautstärke wiedergegeben wird. Stellen Sie sich mal eine Miles Davis Einspielung wie KIND OF BLUE ohne dynamische Abstufungen vor.
  • Durch den grösseren Bestand an altem Vinyl habe ich entsprechende Vergleichsmöglichkeiten und es fehlt etwas bei den neuen Scheiben. Es klingt nicht mehr wie Musik, mal laut - mal leise, Seele fehlt. z. B. hat eine Orgel ein ganz hohes Spektrum unterschiedlicher Frequenzen und Tonhöhen. Das bleibt auf der Strecke und so macht Musik keinen Spaß und auch keinen Sinn mehr. In diesem Sinn Rock On
  • Bei meinen LP/CD habe ich da kaum Probleme, Lokal/Regionalradiosender sind da jedoch oft sehr nervig!
  • Ich höre Hauptsächlich Vinyl und kaufe auch wenn möglich nur Vinyl. Cd´s meist im Auto Download oder streamen gibt es bei mir fast gar nicht.

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