STEREO | Magazin für HiFi, High End & Musik

"Eisa"

"Premium Partner"

  • Home
  • News
  • Service
  • HiFi-Test
  • Downloads
  • STEREO-Club
  • Abo-Service
  • STEREO-Shop
  • Kontakt
  • Artikel
  • Kurztipps
  • STEREO-Titelgalerie
  • Ratgeber
  • Glossar
Sie sind hier: Service / Ratgeber / März 2008
24.5.2013

Lesegeschwindigkeit Bei iTunes

Eine Frage zum Test der Audio-Software in STEREO 12/2007: In der Tabelle auf Seite 102 geben Sie unter anderem an, dass die Lesegeschwindigkeit bei der iTunes-Software einstellbar sei. Vielleicht helfen Sie mir auf die Sprünge, denn in den Einstellungen kann ich zwar den Codierer (WAV) und dessen Eigenschaften auswählen, aber leider nicht die Lesegeschwindigkeit. Wenn ich also eine CD importiere, so liegt die Lesegeschwindigkeit stets bei etwa 10x. Sagten Sie nicht, dass die optimale Lesegeschwindigkeit 4x sei? Wo kann ich diese Option einstellen, oder ist das bei iTunes so nicht von Belang?

Heiko Piel

iTunes Einstellungen

Sie haben völlig Recht: Die Lesegeschwindigkeit beim CD-Importieren ist in iTunes nicht einstellbar. Sie können aber die Option „...Fehlerkorrektur anwenden“ anchecken und so erreichen, dass leicht lädierte CDs im Zweifel langsamer eingelesen werden. Diese Funktion hatten wir mit dem Tabelleneintrag gemeint. Zugegeben: Das ist grob missverständlich.

Schaden Kerzen?

So mancher HiFi-Fan wird wohl den warmen, gemütli­chen Charme, welchen Kerzen versprühen, schätzen und zur Entspannung einsetzen. Vielleicht noch ein Glas Wein oder sonst ein feines Getränk – und natürlich die Lieblingsmusik, schon schwelgt man in anderen Gefilden. Allerdings stelle ich mir die Frage: Schadet regelmäßiger Kerzengebrauch den HiFi-Komponenten? Oder kann ein Schaden allenfalls bei täglichem, stundenlangem Gebrauch auftreten? Schließlich setzen Kerzen Paraffin- oder Wachsdämpfe und noch weitere Stoffe frei. Wie sieht es mit Tabakkonsum aus? Schadet hier nur starker und andauernder Konsum in Gegenwart der Geräte oder kann es relativ schnell zu Beeinträchtigungen der Anlage kommen? Betrifft mich glücklicherweise nicht, würde mich aber interessieren.

Pascal Furrer

Dabei kommt es – wie immer – auf die Dosis an. Dass Tabakrauch nicht nur die Tapeten einfärbt, sondern beispielsweise auch die Laseroptik des Players trübt, ist bekannt. Suboptimal könnten neben Staub und hoher Luftfeuchtigkeit (Korrosion) auch Mottenkugeln, Aerosole, Räucherstäbchen und Insektizidverdampfer oder -sprays sein, vor allem natürlich bei intensiver Benutzung. Alles, was sich als Film auf die Kontakte legt und im Übermaß auch für uns schädlich ist, kann im Grunde auch für die Geräte schädlich sein. Bei ausreichender Frischluftzufuhr dürfte aber üblicher Kerzengebrauch keine negativen Wirkungen zeigen. Mehrtägige „HiFi-Andachten“ auf acht Quadratmetern bei ungeöffnetem Fenster mit Hunderten Kerzen wird indes jeder Amp übel nehmen...

Brummen, Rauschen, Pfeifen

Ich habe seit kurzem eine Linn-Endstufe Majik 2100. Als Vorverstärker verwende ich einen Marantz PM17. Im eingeschalteten Zustand der Endstufe hört man ein Brummen und leichtes Pfeifen aus den Lautsprechern – aber nur, wenn keine Musik wiedergegeben wird oder die Lautstärke sehr gering ist. Ich habe schon an den Gain-Stellern der Linn, die den Eingangspegel bestimmen, gedreht, muss dann aber bis Richtung Mute-Stellung zurückdrehen, damit das Rauschen verschwindet. Was kann ich tun? Es stört mich schon etwas, da ich meine, der Klang wird dadurch beeinträchtigt oder die Lautsprecher nehmen Schaden.

Holger Schmitt

Mantelstromfilter
Mantelstromfilter RFT-3 von Monacor – im Handel für circa 12,50 Euro

Ist es nun ein Rauschen, ein Brummen oder ein Pfeifen – oder alles drei? Ein Brummen könnte durch eine Brummschleife verursacht werden. Sind mehrere der miteinander verkabelten Geräte mit dem Schutzleiter der Netzsteckdose verbunden (dreipoliger Schukostecker)? Ist ein Tuner angeschlossen, der mit der Antennen- oder Breitbandkabeldose verbunden ist? Dagegen hilft ein Mantelstromfilter, das Sie vor den Antenneneingang des Tuners stöpseln. Versuchen Sie, den Fehler einzukreisen, indem sie probeweise alle Geräte außer Marantz, Linn und den Lautsprechern abtrennen. Verschwinden die Störungen, wenn Sie zum Beispiel den CD-Spieler, sofern er einen Ausgangspegelsteller hat, direkt mit der Endstufe verbinden? Verschwinden sie, wenn Sie die Lautsprecher an den Marantz PM 17 anschließen?

Wann kam die Stereo-LP?

Eine Frage an Ihren Jazz-Experten: Seit wann gibt es im Jazz die ersten Stereo-Aufnahmen?

Rolf Opitz

Erste Stereo-LPs dürften Mitte der 50er Jahre erschienen sein. Es lässt sich aber heute nicht mehr ganz genau feststellen, weil anfangs die Bezeichnung „Stereo“ noch nicht verwendet wur­de. Wir können zum Beispiel bei einer Aufnahme von 1953 durchaus räumliche Effekte feststellen – allerdings handelt es sich nicht um die Originalpressung. Es wäre also denkbar, dass man bei einer späteren Auflage nachträglich künstlichen Raumklang hinzugefügt hat.

Digital-Cinch auf XLR

Als DAT-Fan hatte ich vor kurzer Zeit das Glück, eine Studio-Maschine (Fostex D-25) günstig zu erwerben. Da ich viele Live-Konzerte über meinen SAT-Receiver digital mitschneide, war die Enttäuschung groß, als das Signal nur völlig verzerrt über den Recorder zu hören war, Aufnehmen also nicht möglich war. Offensichtlich haben die XLR-Digitaleingänge der Studio-Maschinen von FOSTEX 100 Ohm, während der SAT-Receiver die üblichen 75-Ohm-Ausgänge besitzt. Wie kann ich den Recorder dazu bringen, dass er die üblichen 75-Ohm-Signale unverzerrt aufnehmen kann?

Karl-H. Huber

Ein Adapterkabel von Cinch auf XLR, das die Impedanz von 75 auf 110 Ohm umsetzt, finden Sie zum Beispiel bei Tonstudiotechnik Funk: www.funk-tonstudiotechnik.de/­dakabel, E-Mail Funk(at)Funk-Tonstudiotechnik(dot)de, Telefon 030/6115123. Das Kabel ist in verschiedenen Längen erhältlich und kostet, 1 m lang, 35 Euro. Einen ähnlichen Adapter, aber mit BNC- statt Cinchstecker, bietet Neutrik an (www.neutrik.de).

Adapterkabel
Das CASA-Adapterkabel kostet bei Tonstudiotechnik Funk 35 Euro

Ob die Verbindung klappt, hängt aber auch davon ab, ob der Fostex-Recorder das Datenformat des Consumer-SPDIF-Ausgangs akzeptiert. Denn das AES/EBU-Format unterscheidet sich ja auch in dieser Hinsicht geringfügig. In diesem Punkt verhalten sich die Profi-Geräte sehr unterschiedlich. Das müssen Sie ausprobieren. Studer-Geräte zum Beispiel nehmen generell kein Consumer-SPDIF an. Eine weitere Hürde könnte die kleine Spannung des SPDIF-Ausgangs sein: Ältere Profi-Geräte kommen womöglich mit den 0,5 Volt nicht klar, denn AES/EBU arbeitet mit einer Standard-Spannung von 5 Volt. Neuere Profi-Geräte akzeptieren aber Spannungen bis herab zu 200 Millivolt Spitze-Spitze. Auf jeden Fall sollte das Kabel nicht zu lang sein.

Soundkarte kann nur 44,1 kHz

Wie kann ich folgendes Problem lösen: Der Digitaleingang meiner Soundkarte Creative Sound Blaster live platinum unterstützt nur 44,1 kHz Takt, mein Sony-DAT-Recorder mit Aufnahmen von DVB-Radio liefert aber 48 kHz. Wie bekomme ich die Daten digital auf die Festplatte? Gibt es separate Wandler? Der DAT-Recorder hat nur einen digitalen Toslink-Ausgang.

Klaus Wickenhagen

Terratec-Soundkarte
Soundkarte mit optischen Ein- und Ausgängen: Terratec Aureon 7.1 PCI

Einen separaten Abtastratenwandler zwischenzuschalten, wäre sicherlich teuer und klanglich nicht optimal. Kaufen Sie lieber eine neue Soundkarte, die 48 kHz Takt unterstützt – was bei modernen Soundkarten in der Regel der Fall ist.  Einschlägige PCI-Karten und USB-Adapter haben wir in STEREO 3/2006 getestet, darunter auch solche mit optischen Eingängen. Allerdings liegt der Test nun schon zwei Jahre zurück – in einigen Fällen werden Sie auf die Nachfolger der getesteten Karten zurückgreifen müssen.

Wo gibt’s unkomprimiertes Radio?

Ich bin ein alter „Tonbandler“, allerdings nach den Umwegen über DAT und MD jetzt mit einem Yamaha HD1300. Zum Aufnehmen habe ich jahrelang vorzugsweise das „Domradio“ über DVB genutzt, da dort offenbar ohne Kompression oder sonstige Verfälschungen gesendet wurde und die Titel nicht ausgeblendet oder zugeblubbert wurden. TechniSat-Radio und Premiere-Radio sind mittlerweile bei mir freigeschaltet, aber beide Anbieter haben offenbar eine recht dürftige Titelsammlung, denn alle paar Tage laufen stets die gleichen Titel. Gibt es andere empfehlenswerte digitale Radioprogramme (frei oder pay)? Die ganze „Matsche“ der Privaten (zum Beispiel FFH) scheidet dabei aus, ebenso die meisten Öffentlich-rechtlichen, die versuchen, den Privaten an Flachheit nachzueifern. Oder steht hinter alledem die Musikindustrie oder die GEMA?

H.-Werner Eckel

Das Domradio würden wir nicht zu den unkomprimierten Programmen zählen. Und Premiere hat sein Radioangebot ja sehr stark dezimiert. Wir geben die Frage ausnahmsweise mal an unsere Leser weiter: Welches Radioprogramm aus dem Pop-Bereich empfehlen Sie?

Themenübersicht

Die Themen im Überblick

  • DAB oder DAB+?
  • Klang-Niveau bei CD-Rohlingen?
  • Kommt "Technics" wieder?
  • Internetradio
  • DAT mit 32kHz/12Bit kopieren
  • On-The-Fly kopieren?
  • Stromversorgung erneuern
  • Lesegeschwindigkeit bei iTunes
  • Schaden Kerzen?
  • Brummen, Rauschen, Pfeiffen
  • Wann kam die Stereo-LP
  • Digi-Cinch auf -XLR
  • Soundkarte kann nur 44,1 kHz
  • Wo gibt's unkomprimiertes Radio?
  • Mono-Tonabnehmer
  • Restek-Tuner auch fürs Kabel?
  • Radiomitschnitte tauschen
  • Testprocedere bei Audio-Software
  • Kodak-CD-R im Online-Shop
  • Revox-Service
  • Kalotte retten mit dem Staubsauger
  • Die Arbeitsgeräte der Redaktion
  • Sicken schmieren
  • Die DVD als "Longplayer"
  • Neue Alesis-Wandler?
  • CD-R-Lebensdauer
  • Kratzender Poti
  • Player-Ausgangsspannung drosseln
  • Was passiert beim Normalisieren
  • Wandler für den Rechner
  • Platten abstauben
  • Kontaktspray gegen Aussetzer
  • Netzstecker-Reihenfolge
 
© 2012 stereo.de - Ein Angebot des Reiner H. Nitschke Verlags
HiFi-Digital | FONO FORUM | DRUMS & PERCUSSION
TOURENFAHRER | TOURENFAHRER-HOTELS | MOTORRADFAHRER | MotorradABENTEUER