
- Andreas Kunz
Die besten CDs 2007
- Wilco „Sky Blue Sky“: Zunächst unscheinbar wirkend, lässt einen dieses Meisterwerk schließlich nicht mehr los. Jahresplatte.
- E.S.T. „Live In Hamburg“: Großartiger Live-Mitschnitt des schwedischen Klaviertrios.
- Bruce Springsteen „Live In Dublin“: (Noch) mehr „Magic“ als sein aktuelles Studioalbum ist dieses packende Livekonzert. Springsteen und Band laufen bei Folk-Klassikern zu Hochform auf.
- Regina Spector „Soviet Kitsch“: Endlich ist dieses wunderbar ungeschliffene Singer-/Songwriterwerk von 2004 auch bei uns erhältlich.
- Radiohead „In Rainbows“: Herzerweichende Songs zwischen Elektronik, Ballade und Rock.
- Ben Harper „Lifeline“: Ob Soul, Rock oder Blues: Dieser Mann kann alles.
- Bright Eyes „Cassadaga“: Fantasievolles Singer-/Songwriteralbum.
- Kular Shaker „Strangefolk“: Tolles Comeback der 60ties-Retroband.
- Joe Henry „Civilians“: Dieses Album hat Tom-Waits-Klasse.
- KT Tunstall „Drastic Fantastic“: Perfekte Popmusik: eingängig, aber mit Raffinesse.
Persönliche Neuentdeckung
- Marlango „Automatic Imperfection“: Inspiriert von Tom Waits, Radiohead & Co erschafft die spanische Band Songs, die wie Soundtracks zu imaginären Filmen klingen. Entdeckung des Jahres.
- Eleni Mandell „Miracle Of Love“: Neu komponierte Lieder in altem Gewand, die (teilweise) das Zeug zu Standards haben.
Audiophile Perlen
- Herbie Hancock „River – The Joni Letters“: Joni Mitchells große Songs werden unter den Händen von Top-Instrumentalisten zu grandiosen Jazznummern. Tolles Klangbild.
- Bob Brozman „Lumière“: Originelle „Weltmusik“ in superbem Sound.
Zitrone des Jahres
Wenn Plattenfirmen statt fertiger Alben nur minderwertige digitale Soundfiles zur Verfügung stellen – eine Besprechung in STEREO ist dann ausgeschlossen.
Größter Wunsch
Viel gute neue Musik!

