
- Franz Schöler
Die besten CDs 2007
- Mavis Staples „We´ll Never Turn Back“: Fulminanter, brillant produzierter Gospel/Blues-Gesang.
- Wilco „Sky Blue Sky“: Jeff Tweedy als bekennender Beatlemaniac wie weiland Elliott Smith.
- Patty Griffin „Children Running Through“: Ihre bislang beste Songkollektion, vergleichbar genial produziert wie Rickie Lee Jones´ Debüt.
- Joe Henry „Civilians“: Songpoet mit einigen seiner schönsten (sogar eingängigsten) Melodien bislang.
- Bright Eyes „Cassadaga“: Genial arrangierte/orchestrierte Pop/Country/Soul/Folk-Poesie.
- Corey Harris „Zion Crossroads“: Reggae und die Vorläufer Rocksteady und Ska in superber Produktion.
- Rose Kemp „A Handful Of Hurricanes“: Avant-Folk, Alternativ-Folk, Anti-Folk, changierend zwischen Led-Zeppelin-Krach und Linda-Thompson-Innigkeit.
- Richard Thompson „Sweet Warrior“: Der Meister in vielen Rollen.
- Bob Brozman „Post-Industrial Blues“: Der Professor brillierend an einem guten Dutzend Saiteninstrumente in virtuoser Höchstform.
- Josh Rouse „Country Mouse, City House“: Altmodisch auf melodische Qualitäten vertrauender Eklektizismus.
Persönliche Neuentdeckung
- Jesse Sykes and The Sweet Hereafter „Like Love Lust And The Open Halls Of The Soul“: Zeitreise zurück an die amerikanische Wesküste der späteren 60er Jahre.
- Hazmat Modine „Bahamut“: Originelle und virtuose Weltmusik.
- Jim Byrnes „House Of Refuge“: Blues, Gospel und Nat-Cole-Hommage famos arrangiert und musiziert. Genial!
Audiophile Perlen
- Jorma Kaukonen „Stars In My Crown“: Das Teil für Wohlklang-Fetischisten.
- Bruce Springsteen „Live In Dublin“: Springsteen und Folk-Big Band in ganz superbem Mix.
- Bob Brozman Orchestra „Lumière“: Eine musikalische Reise durch die Folklore vieler Herren Länder in exemplarischer Aufnahmequalität.
Zitrone des Jahres
Für den widerlich schwiemeligen Umgang mit und Klatsch über (wohlgemerkt: noch lebenden) drogenabhängige(n) Musikern und Schauspielern in den Medien.
Größter Wunsch
Endlich das lange schon versprochene neue Album von Randy Newman.

